FC Red Bull Salzburg: Mit Torfestival zum Sechs-Punkte-Start

TORSCHÜTZEN: SESKO (37., 90.+1), KRISTENSEN (41.), ADEYEMI (52., 62.), ULMER (78.), OKAFOR (90.+3) BZW. POMER (88.)

Vor 10.086 Zuschauern in der Red Bull Arena nahm die Jaissle-Elf erwartungsgemäß sofort das Zepter in die Hand, musste auf die Führung aber etwas warten. Zwar zappelte der Ball bereits nach fünf Minuten im Netz, eine Abseitsstellung von Karim Adeyemi verhinderte jedoch den Blitzstart. In der Folge schnürten unsere Burschen die Rieder mit über 70 Prozent Ballbesitz in ihrer Hälfte ein und erhöhten mit Fortdauer des Spiels die Schlagzahl. So war bei einem Sesko-Kopfball in Minute 33 nur noch ein Bein auf der Linie dazwischen, ehe unser 18-jähriger Youngster nur wenig später zu seinem ersten Bundesliga-Treffer jubelnd abdrehen durfte. Ein abgefälschtes Zuspiel von Rasmus Kristensen landete vor seinen Füßen – der Abschluss war nur mehr Formsache (37.).

War der Knoten einmal geplatzt, ließ der zweite Treffer nicht mehr lange auf sich warten. Vier Minuten später markierte nämlich der Assistgeber zum 1:0 selbst seinen Treffer. Brenden Aaronson bediente Rasmus Kristensen, der SVR-Goalie Sahin-Radlinger aus spitzem Winkel zum 2:0-Pausenstand bezwang. Dabei hätte Zlatko Junuzovic sogar beinahe auf 3:0 erhöht, die Stange agierte bei seinem Freistoßhammer aus der zweiten Reihe aber als Spielverderber.

Dafür folgten in den zweiten 45 Minuten unsere nächsten Treffer – und zwar fünf an der Zahl. Den Anfang machte dabei unser Schütze vom Dienst, Karim Adeyemi, der sich einen vertikalen Ball von Max Wöber im Sechzehner kurz zurechtlegte und trocken zum 3:0 einschoss (52.), ehe ihm ein Foul an Zlatko Junuzovic in der Gefahrenzone in Form eines Elfmeters zum Doppelpack verhalf (62.) – 4:0.

Unsere Mannschaft hatte aber noch lange nicht genug und kannte keine Gnade mit dem Gegner. In der Schlussphase wurde es daher noch einmal unterhaltsam, wobei längst nicht alle Chancen zum Torerfolg führten. Bei Andreas Ulmer dafür schon: Unser Kapitän stand beim Abpraller nach einem Schuss von Noah Okafor goldrichtig, staubte zum 5:0 ab (78.) und erntete bei seiner Auswechslung kurz danach seinen wohlverdienten Applaus. Von der Bank sah er dann aber, wie seine Kollegen ein ärgerliches Gegentor zuließen – Pomer vollendete einen Konter und verkürzte für die Rieder (88.). Dass dieser Treffer unsere Burschen ärgerte, bekamen die Gäste dafür voll zu spüren. So stellte erst Benji Sesko nach einer Ecke per Kopf auf 6:1 (90.+1), ehe Noah Okafor mit einem Flachschuss ins Eck den Schlusspunkt setzte und wieder für Partystimmung sorgte.

STATEMENTS

Matthias Jaissle

Wenn man die Stimmung hier mitbekommen hat, war das ein überragender Sieg. Die Art und Weise stimmt mich auch sehr zufrieden. Das Gegentor wurmt ein bisschen, aber im Großen und Ganzen war das heute in allen Phasen eine sehr, sehr überzeugende Leistung. Am meisten beeindruckt hat mich, wie die Jungs immer wieder richtig gierig waren, den Ball sofort zurückzuerobern.

Benjamin Sesko

Es ist natürlich ein großartiges Gefühl. Ich kann es ehrlich gesagt gar nicht richtig beschreiben. Zwei Tore für dieses Team zu erzielen, macht mich einfach glücklich. Wir haben bis zum Schluss gekämpft und deshalb auch 7:1 gewonnen.

AUFSTELLUNG

Grafik:
FC Red Bull Salzburg

WECHSEL

Camara für Junuzovic (64.), Bernede für Aaronson (64.), Capaldo für Kristensen (69.), Okafor für Adeyemi (69.), Guindo für Ulmer (81.)

GELBE KARTEN

Sesko (13./Foul), Seiwald (72./Foul), Wöber (82./Foul)

NICHT EINSATZBEREIT

Vallci (Achillessehne), Koita (Knie), Berisha (Leiste), Bernardo (Adduktoren) und Kjaergaard (Oberschenkel)

Quelle: FC Red Bull Salzburg

Foto:
FC Red Bull Salzburg

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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