Pkw-Brand im Tunnel Steinhaus – aktuelle oö. Polizeimeldungen

Bezirk Wels-Land

Ein 31-Jähriger aus dem Bezirk Wels-Land fuhr am 19. Juli 2021 gegen 12:15 Uhr mit seinem Pkw auf der A8 im Gemeindegebiet von Steinhaus auf der ersten Fahrspur des Tunnel ‚Steinhaus‘ in Fahrtrichtung Suben. Dieser bemerkte während der Fahrt eine Rauchentwicklung im Pkw und blieb daraufhin im Bereich der nächstgelegenen Pannenbucht stehen. Der 31-Jährige konnte das Fahrzeug noch selbstständig verlassen, bevor das Feuer zur Gänze ausbrach. Nachdem es ihm nicht möglich war, das Feuer selbstständig zu löschen, kontaktierte er den Notruf. Der 31-Jährige wurde von der Rettung ins Klinikum Wels gebracht. Aufgrund des Brandes entstand ein Schaden im Bereich der Tunnelwände sowie an der Tunnelelektrik.

Kollision zweier Pkw

Bezirk Grieskirchen

Eine 42-Jährige aus dem Bezirk Grieskirchen fuhr am 19. Juli 2021 gegen 11:30 Uhr mit ihrem Pkw von Stritzing kommend in Richtung Haag am Hausruck auf der B141. Am Beifahrersitz befand sich ihre 13-jährige Tochter. Die 42-Jährige beabsichtigte bei der Kreuzung nach dem Kreisverkehr Stritzing nach links in die L1193 einzubiegen. Zur gleichen Zeit fuhr ein 58-Jähriger aus dem Bezirk Grieskirchen mit seinem Pkw in dieselbe Fahrtrichtung. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision, woraufhin der Pkw des 58-Jährigen den Pkw der 42-Jährigen an der linken Fahrzeugseite touchierte. Durch den Zusammenstoß kamen beide Fahrzeuge von der Fahrbahn ab und wurden in das angrenzende Feld geschleudert. Die 42-Jährige wurde in das Klinikum Grieskirchen gebracht. Der 58-Jährige und die Tochter der 42-Jährigen blieben unverletzt.

Fahrraddieb gefasst

Bezirk Linz-Land

Am 18. Juli 2021 gegen 12:30 Uhr nahmen eine 25-Jährige aus dem Bezirk Linz-Land und ein 27-Jähriger ebenfalls aus dem Bezirk Linz-Land aus der Garage des Hauses der 25-Jährigen verdächtige Geräusche wahr. Aufgrund dessen begab sich der 27-Jährige unverzüglich in die Garage, wobei er einen 37-Jährigen Slowaken auf frischer Tat bei einem Diebstahl betreten konnte. Daraufhin ergriff der 37-Jährige mit einem Fahrrad sofort die Flucht. Der 27-Jährige nahm die Verfolgung auf und konnte dem Slowaken nahe dem Tatort die Diebesbeute entreißen. Der 27-Jährige fuhr unverzüglich zur Polizeiinspektion Enns. Im Zuge der Anzeigenerstattung konnte der Täter durch das Fenster wahrgenommen werden, woraufhin eine Streife der Autobahnpolizei Haid den Täter unweit der Polizeiinspektion Enns stellen und festnehmen konnte. Die Staatsanwaltschaft Steyr verfügte die Anzeige auf freiem Fuß.

Kontrolle auf A8: Schlepper in Haft

Landesverkehrsabteilung OÖ, Bezirk Ried

Am 16. Juli 2021 um 21:45 Uhr führten Beamte der Autobahnpolizeiinspektion Ried eine Standkontrolle auf der Innkreisautobahn A8 in der Kontrollbucht der Ausfahrt Ort im Innkreis durch.
Dabei wurde ein 54-jähriger ukrainischer Staatsangehöriger als Lenker des Pkw zur Kontrolle angehalten.
Im Zuge dieser Kontrolle wurde festgestellt, dass es sich bei den weiteren Fahrzeuginsassen um fünf syrische Flüchtlinge im Alter von 20 bis 42 Jahren handelte, die keinerlei Reisedokumente mitführten und sich somit illegal in Österreich aufhielten.
Da es sich offensichtlich um eine Schlepperfahrt nach Deutschland handelte, wurden alle Fahrzeuginsassen festgenommen und zur Autobahnpolizeiinspektion Ried eskortiert.
Bei den anschließenden Ermittlungsarbeiten stellte sich heraus, dass vier Syrer von einer Schlepperorganisation vor ca. zwei bis drei Tagen von Ungarn aus illegal über die grüne Grenze bis nach Wien gebracht wurden.
Ein Syrer, der bereits vor zwei Wochen illegal eingereist war, stellte nachdem er von der Polizei im Grenzbereich aufgegriffen wurde, einen Asylantrag und wollte nun rechtswidrig nach Deutschland weiterreisen.
In Wien wurden sie kurzfristig in Wohnungen untergebracht, wo sie am 16. Juli 2021 von dem 54-Jährigen abgeholt wurden.
Die Syrer vereinbarten mit der Schlepperorganisation, dass sie für einen Fuhrlohn von insgesamt 2.700 Euro von Wien nach München gebracht werden. Der Betrag wäre nach der Ankunft in München an die Organisation bezahlt worden.
Im Zuge der Vernehmungen gaben die Syrer an, dass sie bereits einen Gesamtbetrag von ca. 47.250 Euro für die Schleusung von Syrien bis Ungarn an die Schlepperorganisation bezahlt hätten.
Der Schlepper zeigte sich zum Teil geständig und gab an, dass er die fünf Syrer im Auftrag eines Afghanen nach Deutschland bringen sollte.
Er gestand im Zuge der Vernehmung weitere Schlepperfahrten nach Deutschland, wobei er Syrer bis nach Frankfurt am Main transportiert habe.
Der 54-Jährige wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Ried in die Justizanstalt Ried eingeliefert.
Das Schlepperfahrzeug, das beim 54-Jährigen vorgefundene Bargeld, sowie die verwendeten Handys wurden sichergestellt. Weitere Erhebungen hinsichtlich der Schlepperorganisation werden vom LKA OÖ geführt.
Die Syrer wurden zur fremdenrechtlichen Bearbeitung zur Polizeiinspektion Wels – Fremdenpolizei überstellt.

Nach Flucht aus Justizanstalt wieder in Haft

Landeskriminalamt OÖ

Ein mehrfach wegen Verbrechens nach dem Suchtgiftgesetz einschlägig vorbestrafter 33-jähriger Afghane aus Linz nützte am 1. Juni 2021 bei unbewachten Außenarbeiten im Bereich der Justizanstalt Suben die Gelegenheit zur Flucht.
Ermittlungserkenntnissen folgend dürfte der Mann bereits im Vorfeld seine Flucht vorbereitet und organisiert haben.
Der 33-Jährige verbüßte bereits 2019 eine Haftstrafe, wurde über den Flughafen Schwechat nach Afghanistan abgeschoben und mit einem Aufenthaltsverbot belegt. Nach seiner neuerlichen illegalen Rückkehr nach Österreich wurde er erneut straffällig und nach dem Suchtmittelgesetz zu drei Jahren und sechs Monaten verurteilt.
In Absprache mit dem LKA OÖ/Fahndung wurden die ersten koordinierten Fahndungsmaßnahmen durch die Polizeiinspektion Suben eingeleitet und aufgrund der dort gewonnenen Ermittlungserkenntnisse wurde durch das Zielfahndungsteam des LKA OÖ mit 23. Juni 2021 ein Zielfahndungsverfahren in enger Kooperation mit dem Landesgericht Ried eröffnet.
Ende Juni gab die 32-jährige Ex-Lebensgefährtin, wohnhaft in Linz, schriftlich der Justizanstalt Suben bekannt, dass der 33-Jährige im Umfeld der Schule ihrer gemeinsamen beiden Kinder aufgetaucht sei, sie massiv bedroht hätte und sie um ihr und das Leben ihrer Kinder fürchte, zumal er sie in der Vergangenheit bereits mehrmals geschlagen und missbraucht hätte. Aufgrund der akuten Gefährdungslage wurden die Fahndungsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit dem LG Ried massiv ausgeweitet.
Der Afghane konnte vom Zielfahnder des LKA OÖ im 6. Bezirk in Wien am 17. Juli 2021 lokalisiert und mit Unterstützung von Beamten der LPD Wien beim Beladen eines Möbeltransporters (er besorgte sich weitere Einrichtungsgegenstände, um mit Scheinidentität in Wien unterzutauchen) festgenommen werden. Aufgrund des raschen Zugriffs konnte er keinen neuerlichen Fluchtversuch starten.
Der 33-Jährige wurde aufgrund der COVID-Auflagen in die Justizanstalt Josefstadt eingeliefert und wird nach Absolvierung der Quarantäneauflagen in die JA Suben rücküberstellt.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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