LH-Stellvertreterin Haberlander fordert Änderungen beim Medizin-Aufnahmetest: Ehrenamt und soziales Engagement berücksichtigen.

„Es ist sehr erfreulich, dass sich heuer wieder rund 2.200 junge Menschen um die Aufnahme zum Medizinstudium an der Linzer Johannes Kepler Universität bewerben. Für den Aufnahmetest am 21. Juli wünsche ich ihnen alles Gute und viel Erfolg“, so Gesundheitsreferentin LH-Stellvertreterin Mag.a Christine Haberlander.

„Für die beste Versorgung in den Spitälern und im niedergelassenen Bereich braucht es die beste Ausbildung im Land. Diese wird durch die im Herbst 2014 gegründete Medizinische Fakultät in Oberösterreich sichergestellt. Im Studienjahr 2014/15 standen 60 Studienplätze zur Verfügung, für das Studienjahr 2021/22 sind es bereits 240 Studienplätze für den Bachelor Humanmedizin. Die ersten Absolventinnen und Absolventen arbeiten bereits in den oberösterreichischen Krankenhäusern. So sichern wir den dringend notwendigen medizinischen Nachwuchs in unserem Bundesland“, unterstreicht Haberlander.

„Beim Aufnahmetest für das Medizinstudium ist es aber jetzt höchste Zeit für Änderungen. Derzeit fokussiert sich der Aufnahmetest sehr stark auf Allgemeinwissen und berücksichtigt leider nicht, ob sich jemand etwa in einer Rettungsorganisation ehrenamtlich engagiert oder als Zivildiener im Gesundheits- und Sozialbereich tätig war. Das sind oft Menschen, die unglaubliche Empathie und auch schon Grundwissen mitbringen und die für den Arztberuf besonders befähigt wären. Ich trete daher dafür ein, dass der Test verändert wird und auch Faktoren wie ehrenamtliches und soziales Engagement berücksichtigt werden“, erklärt die Gesundheitsreferentin.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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