LR Kaineder: Neue Erhebung: Preisvergleich der Autobahnraststätten in Oberösterreich zeigt erhebliche Unterschiede – eigene Jause mitnehmen zahlt sich aus

Pünktlich zur Sommerferienzeit zeigt eine neue Erhebung die Preise für Speisen und Getränke an oberösterreichischen Autobahnraststätten. Die Preisaufsicht des Landes Oberösterreich führte im Auftrag von Konsument/innenschutz-Landesrat Stefan Kaineder im Juni 2021 Preiserhebungen durch.

Grundsätzlich positiv zu vermerken ist, dass die Preisauszeichnung in allen überprüften Betrieben in Ordnung war. Was die Höhe der Preise betrifft, konnten jedoch etliche gravierende Unterschiede zwischen den Autobahnraststätten festgestellt werden. Getestet wurde jeweils ein Warenkorb von kleineren Speisen und Getränken in Autobahnrestaurants, wo Preisunterschiede zwischen 170 Prozent (Paar Frankfurter Würstel) und 48 Prozent (Spaghetti Bolognese) festgestellt wurden. Die Preisspanne bei einem großen Salat vom Buffet liegt zwischen 7,40 Euro und 15,80 Euro. Auch bei den Getränken macht ein Vergleich Sinn: Die Preisspanne bei einem halben Liter Jugendgetränk liegt zwischen 1,80 Euro und 5,50 Euro.

Bei den Tankstellenshops gab es wie bei den Autobahnrestaurants große Unterschiede bei der Preisgestaltung. Ein halber Liter Mineralwasser ist etwa zwischen 1,09 Euro und 2,29 Euro zu bekommen, ein Apfel kostet zwischen 60 Cent und einem Euro.

„Eine vorausschauende Planung der Urlaubsreise zahlt sich in jedem Fall aus“, so Konsument/innenschutz-Landesrat Stefan Kaineder. „Wer vor der Abreise die Jause einkauft, fährt viel günstiger. Und wer vorausplant, kann außerdem vom größeren Angebot des Lebensmittelhandel profitieren und wahlweise zu regionalen und biologischen Produkten greifen“, so Landesrat Kaineder.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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