Neue TU für Digitalisierung in OÖ soll eng in die Forschungs- und Unternehmenslandschaft eingebettet sein

Hochrangige Vertreter aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen nahmen an Expertenworkshop zur neuen TU in OÖ teil

Heute Dienstag, 22. Juni, fand im Linzer Musiktheater ein Experten-Workshop zur Entwicklung der neuen Technischen Universität für Digitalisierung in Oberösterreich statt. Mehr als 50 hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen diskutierten mit Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und dem Vorsitzenden der wissenschaftlichen Konzeptgruppe, Dr. Gerhard Eschelbeck, der erst kürzlich aus dem Silicon Valley in seine oberösterreichische Heimat gereist ist. Bei diesem Arbeitstreffen nahmen unter anderem auch Dr. Stefan Engleder, CEO von Engel Austria, Univ.-Prof. Dr. Alois Ferscha, Leiter des Instituts für Pervasive Computing an der JKU, Dr. Axel Greiner, Präsident der IV Oberösterreich (Greiner AG) sowie Brigitte Hütter, Rektorin der Kunstuniversität Linz, teil.

Im Fokus des Arbeitstreffens standen dabei folgende Fragen: Wie kann die TU den besten Nutzen für den Standort Oberösterreich und ganz Österreich bringen? Und wie kann Oberösterreich und ganz Österreich den besten Nutzen für die TU bringen? Grundsätzliches Fazit des Arbeitstreffens: Nur mit enger Synergie und Vernetzung zur bestehenden oö. Innovationslandschaft kann die TU zu einem internationalen Leuchtturm der digitalen Transformation werden. 

„Alle sprechen von Digitalisierung, in Oberösterreich findet sie statt“, betonte Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer im Rahmen des Arbeitstreffens. Bei der Entwicklung der TU brauche man eine bestmögliche Vernetzung mit der oö. Innovationslandschaft. „Aus der Verbindung unserer starken Industrie mit den Möglichkeiten der Digitalisierung ergibt sich ein großes Potential. Die neue TU soll auch Absolventinnen und Absolventen hervorbringen, die das Wissen um die Digitalisierung direkt in die Prozesse in den Unternehmen bringen können. Bei der neuen Universität in Oberösterreich sollen auch die Vermittlung von unternehmerischem Denken sowie universitäre Ausgründungen eine wichtige Rolle spielen.“

„Unsere nächste Generation wird sich mit der Zukunft der Mobilität, den Auswirkungen des Klimawandels und auch mit künstlicher Intelligenz intensiv beschäftigen. Allen gemeinsam ist die Digitalisierung, die unser tägliches Leben weiter vereinfachen wird. Es freut mich ganz besonders, an der Entwicklung dieser neuen TU in Oberösterreich mitzuarbeiten, und einen attraktiven Grundstein für die Zukunft zu legen“, erklärte Dr. Gerhard Eschelbeck, ehemaliger IT-Sicherheitschef beim Internetkonzern Google und Vorsitzender der wissenschaftlichen Konzeptgruppe.

„Die neue Technische Universität für Digitalisierung in Oberösterreich soll eine Universität des 21. Jahrhunderts werden, die von Beginn an auf den Säulen Forschung, Lehre und Unternehmertum fußt. Dies spiegelt sich auch ganz klar in der Zusammensetzung der wissenschaftlichen Konzeptgruppe für die TU wider. Es geht darum, die digitale Transformation der bestehenden Wirtschaft und den Nutzen der Digitalisierung in Wertschöpfung zu verwandeln. Das wird eine ganz wesentliche Stärkung des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorts Oberösterreichs und Österreichs bringen“, bekräftigte auch Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner aus Anlass des Experten-Workshops.

2023/24 wird die neue Technische Universität für Digitalisierung und digitale Transformation in Oberösterreich starten.

Bildtexte:

LH Stelzer mit Dr. Gerhard Eschelbeck

Diskussionsrunde mit Dr. Johann Lefenda, Leiter der OÖ. Zukunftsakademie (l.), LH Stelzer und Dr. Gerhard Eschelbeck (r.) am Podium

Fotos: Land OÖ/Lisa Schaffner

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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