LR Hiegelsberger: Nicht nur Schüler/innen glänzen mit Bestnoten – Landesrechnungshof stellt Landwirtschaftlichem Schulwesen sehr gutes Zeugnis aus

Die heute veröffentliche Prüfung des Landesrechnungshofes attestiert dem Landwirtschaftlichen Schulwesen in Oberösterreich eine effiziente Mittelverwendung und eine generell positive Entwicklung. „Der Ausbau zu Agrarbildungszentren, neue Ausbildung-Schwerpunkte und der Fokus auf das lebenslange Lernen zeugen von der Zukunftsorientierung unseres landwirtschaftlichen Schulwesens. Der Bericht des Landesrechnungshofes bestätigt die positive Entwicklung unserer Bildungsdrehscheiben im ländlichen Raum“, so Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger.

Das landwirtschaftliche Schulwesen in Oberösterreich besteht aus insgesamt 15 Standorten. Den gut 3.000 Schülerinnen und Schülern wird neben den klassischen Schwerpunkten Landwirtschaft und Forstwirtschaft auch Ländliches Betriebs- und HaushaltsmanagementGartenbau und Pferdewirtschaft angeboten.

Der gegebene Strukturwandel und die steigenden Anforderungen an zukünftige Betriebsübernehmer/innen spiegeln sich in den stetig weiterentwickelten Lehrplänen wieder. Das Ziel unserer Schulen bleibt aber weiterhin eine möglichst breite fachliche Ausbildung, ergänzt durch zahlreiche Spezialisierungsmöglichkeiten. Im Ausbildungsschwerpunkt »Gesundheit und Soziale Berufe« ist beispielsweise nach drei Jahren Fachschule der Abschluss zur Heimhilfe möglich. Das landwirtschaftliche Schulwesen ist daher weit über den agrarischen Sektor eine Kaderschmiede für den ländlichen Raum. Die praxisnahe Ausbildung ist durch die schulischen Werkstätten gesichert. Die Absolventinnen und Absolventen werden auch von den lokalen Gewerbebetrieben sehr wertgeschätzt“, erläutert LR Hiegelsberger.

Als besonderes Kennzeichen bieten die landwirtschaftlichen Fachschulen als letzter Schultyp noch das Internat an. „Die stets ausgebuchten Plätze zeigen klar, wir gut dieses Angebot angenommen wird. Das gemeinschaftliche Leben im Internat ist in dieser Lebensphase auch ein wichtiger Beitrag zur Persönlichkeitsbildung“, so LR Hiegelsberger.

Struktur des landwirtschaftlichen Schulwesens entwickelt sich weiter

Die begonnene Zusammenführung von Schulstandorten wie im Agrarbildungszentrum (ABZ) Hagenberg oder zukünftig auch das ABZ Waizenkirchen ist zukunftsweisend. Auch die verstärkt angebotene Erwachsenenbildung wird in den Regionen sehr gut angenommen und führt zu einer noch stärkeren Verankerung der Schulen in der regionalen Bildungslandschaft.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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