Der Vatertag gehört für den heimischen Handel zu den Top-5-Umsatzbringern

Hälfte der Oberösterreicher beschenkt heuer jemanden zum Vatertag
 In Österreich wird der Vatertag – im Gegensatz zu manch anderen deutschsprachigen Ländern – am zweiten Sonntag im Juni begangen. Und das seit dem Jahr 1955, wo er in Anlehnung an den Muttertag zu Ehren der Väter eingeführt wurde. „Gerade heuer, in dieser für die Wirtschaft schwierigen Zeit, stellt der kommende Vatertag am 13. Juni für den oberösterreichischen Handel einen wichtigen Anlass zum Kauf von kleinen Geschenken dar. Für den heimischen Handel gehört der Vatertag mit Weihnachten, Ostern, dem Muttertag und dem Valentinstag zu den Top-5-Umsatzbringern im Jahr“, sagt Ernst Wiesinger, Obmann der Sparte Handel der WKOÖ.

Laut aktueller Studie der KMU Forschung Austria werden heuer 50 Prozent der Oberösterreicher zum Vatertag jemanden beschenken. Dabei beschenken 69 Prozent ihren Vater, 31 Prozent ihren Partner und 4 Prozent ihren Großvater. 43 Prozent der Männer und 55 Prozent der Frauen schenken zum Vatertag. Im Vergleich zum Muttertag liegt der Anteil der Oberösterreicher, die zum Vatertag schenken, jedoch deutlich niedriger.

Jene Oberösterreicher, die schenken, geben im Durchschnitt ca. 40 Euro aus. Beim Muttertag werden ungefähr 47 Euro ausgegeben. 10 von 13 Oberösterreichern haben vor, dieses Jahr zum Vatertag gleich viel wie im Vorjahr auszugeben. Gleichzeitig geben 19 Prozent an, ihr diesjähriges Budget erhöhen zu wollen, während nur 4 Prozent weniger Budget für die Geschenke einplanen.

Die Top-3-Geschenke der Oberösterreicher zum Vatertag umfassen Süßigkeiten/Schokolade/Pralinen (33 Prozent), gefolgt von Selbstgemachtem (gebastelt, gekocht, gebacken, 31 Prozent) und Bier (27 Prozent). 51 Prozent der Oberösterreicher werden heuer mit ihrer Familie feiern. Dabei gibt es in den meisten Fällen (64 Prozent) ein gemeinsames Essen in den eigenen vier Wänden, gefolgt von Ausflügen (15 Prozent) und Restaurantbesuchen (9 Prozent). 17 Prozent wollen heuer auf eine Feier verzichten, obwohl sie den Vatertag üblicherweise in ihrem Familienkreis feiern. „Diese Zurückhaltung ist in vielen Fällen der Corona-Pandemie geschuldet“, ist Wiesinger überzeugt. 33 Prozent der Befragten feiern in ihrem Familienkreis keinen Vatertag.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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