Beim Wandern in Schneedecke durchgebrochen//Gleitschirmpilot abgestürzt. Aktuelle oö. Polizeimeldungen

Klärungsmeldung zur Tierquälerei.

Stadt Wels

Aufgrund der medialen Berichterstattung kamen am 31. Mai 2021 zwei Mädchen im Alter von 9 und 12 Jahren gemeinsam mit ihren Müttern zur Welser Polizei und stellten sich. Die Mütter verdächtigten zuvor, nachdem sie den Sachverhalt aus der Zeitung gelesen hatten, ihre Töchter, da sie zur besagten Zeit in der Welser Freizeitanlage waren. Die beiden Mädchen zeigten große Reue. Der Sachverhalt wird der Staatsanwaltschaft berichtet.
Nachtragsmeldung zu Tierquälerei in der Freizeitanlage Wimpassing – Zeugenaufruf
Stadt Wels
Zwei bisher unbekannte Mädchen im Alter von ca. zehn bis zwölf Jahren sind verdächtig, am 29. Mai 2021 gegen 14 Uhr beim Teich der Freizeitanlage Wimpassing in Wels einen Schwan zu Tode gequält zu haben. Dazu schossen sie das Tier mehrmals mit einem ca. 10 cm großen Stein gezielt ab. Den so getöteten Schwan ließen die jungen Täterinnen am Ufer des Teiches liegen.
Der Vorfall wurde von einer 80-jährigen Zeugin aus Wels beobachtet, welche die Polizei verständigte. Sie teilte den erhebenden Polizisten mit, dass sich derartige Vorfälle in letzter Zeit häufen würden. Eine Beschreibung der Tatverdächtigen konnte sie nicht abgeben.
Zeugen werden ersucht, sich bei der Polizeiinspektion Wels-Dragonerstraße, Tel. 059133/4191, zu melden bzw. derartige Fälle umgehend der Polizei per Notruf anzuzeigen.

Zugunfall

Bezirk Braunau

Zu einer Kollision zwischen einem Lkw und einem Zug kam es am 1. Juni 2021 gegen 11 Uhr in Schalchen beim Bahnübergang in Unterlochen. Der 29-jährige polnische Lkw-Lenker fuhr mit seinem Lkw durch ein Fahrverbot für Lkw über 12 Tonnen, da er zu einer Firma wollte, um dort Waren abzuladen. Der Zug, besetzt mit fünf Fahrgästen und zwei Mitarbeitern fuhr mit etwa 50 km/h von Uttendorf Richtung Mattighofen. Beim Bahnübergang missachtete der Lkw-Lenker das Verkehrszeichen „Stopp“, wodurch es zur Kollision kam. Eine sofortige Notbremsung reichte nicht mehr aus, sodass es zu einer Kollision im Bereich der Hinterachse des Sattelaufliegers kam. Durch die Wucht des Anpralls wurde der Lkw zur Seite geschleudert und kam entgegen der Fahrtrichtung in der Wiese zum Stehen. Der Zug rollte noch etwa 80 Meter weiter. Sowohl am Zug als auch am Lkw entstand erheblicher Sachschaden, wodurch die Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren. Die Zugstrecke wurde gesperrt und die Bergung der beiden Fahrzeuge war mit hohem Aufwand verbunden, sodass die Strecke erst gegen 15 Uhr wieder freigegeben werden konnte.
Die Beteiligten blieben beim Unfall unverletzt.

Drei Verletzte nach Unfall

Bezirk Braunau am Inn

Ein 49-jähriger Salzburger lenkte am 1. Juni 2021 gegen 15:25 Uhr sein Motorrad auf der Mattseer Straße L 505 im Ortsgebiet von Pfaffstätt Richtung Mattighofen. Zeitgleich lenkte ein 27-Jähriger aus dem Bezirk Braunau seinen Pkw gemeinsam mit seiner 27-jährigen Frau auf der Rückbank sowie deren 6 Monate alten Sohn in die Gegenrichtung. Bei einer dort befindlichen Rechtskurve fuhr der Motorradlenker den eigenen Angaben nach zu schnell ein und musste es am Kurvenausgang über die Fahrbahnmitte lenken. Dabei kam es zum frontalen Zusammenstoß, wodurch der Motorradlenker unbestimmten Grades verletzt in das Krankenhaus Salzburg eingeliefert werden musste. Der Pkw-Lenker wurde mit der Rettung in das Krankenhaus Braunau gebracht, ebenfalls sein Sohn zur Untersuchung auf mögliche Verletzungen.

Gleitschirmpilot abgestürzt

Bezirk Gmunden

Ein erfahrener 41-jähriger Gleitschirmpilot aus dem Bezirk Vöcklabruck startete am 1. Juni 2021 gegen 10:15 Uhr mit seinem Gleitschirm vom Gipfel des Brunnkogels der Gemeinde Ebensee einen Flug. Unmittelbar nach dem Start erfasste den Schirm eine Windböe wodurch er einige Meter in das felsige Gelände abstürzte und sich dabei schwer verletzte. Seine 30-jährige Freundin führte sofort die Erstversorgung durch und setzte die Rettungskette in Gang. Vom Notarzthubschrauber Martin III wurde der Verletze in das Salzkammergut-Klinikum Vöcklabruck geflogen.

Beim Wandern in Schneedecke durchgebrochen

Bezirk Gmunden

Beim Wandern in Schneedecke durchgebrochen

Ein deutsches Pärchen im Alter von 29 und 37 Jahren unternahmen am 1. Juni 2021 eine Bergtour im Höllengebirge vom Weißenbachtal zur Rieder Hütte der Gemeinde Ebensee. Gegen 11:20 Uhr rutschte der 37-Jährige beim Abstieg vom Gipfel auf einem Schneefeld aus, brach durch die Schneedecke und verletzte sich am rechten Knie. Da er die Wanderung nicht mehr fortsetzen konnte, setzte er einen Notruf ab. Der Verletze wurde mittels Taubergung vom Notarzthubschrauber C14 gerettet und in das Krankenhaus Bad Ischl geflogen. Die Begleiterin stieg selbstständig ins Tal ab.

Einbrecher festgenommen

Bezirk Wels-Land

Der Polizei Marchtrenk ist es gelungen in Zusammenarbeit mit der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität einen 33-Jährigen aus dem Bezirk Linz-Land insgesamt 15 Einschleichdiebstähle sowie sechs Einbruchsdiebsstähle in Firmengebäude und Freizeiteinrichtungen nachzuweisen. Am 6. Mai 2021 konnte der Beschuldigte bei einem versuchten Einbruch auf frischer Tat erwischt und festgenommen werden. Bei seiner Einvernahme zeigte er sich teilweise geständig, er wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.


Zwei Verletzte nach Motorradunfall

Bezirk Freistadt

Ein 57-jähriger deutscher Staatsbürger lenkte am 31. Mai 2021 gegen 15:30 Uhr sein Motorrad in St. Leonhard bei Freistadt auf der L 1451 Richtung Unterweißenbach. Auf dem Sozius saß seine 56-jährige Freundin. Bei Straßenkilometer 11,6 kamen die beiden aus bislang noch ungeklärter Ursache rechts von der Fahrbahn ab, touchierten die Leitschiene, wo sich letztendlich das Motorrad verkeilte. Dadurch schleuderte es sowohl den Lenker als auch die Beifahrerin vom Motorrad und die beiden kamen am Abhang hinter der Leitschiene zum Liegen. Die 56-Jährige wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Krankenhaus geflogen, der Lenker mit der Rettung.

Bei Tierschutzkontrolle verletzt

Bezirk Rohrbach

Ein Beamte der Bezirkshauptmannschaft Rohrbach führte am 1. Juni 2021 gegen 8:30 Uhr bei einem Landwirt im Bezirk Rohrbach eine behördlich angeordnete Tierschutzkontrolle durch.
Der 60-jährige Beamte war gerade damit beschäftigt, mit einem Rollbandmaß eine Kälberbox abzumessen. Dabei geriet der 57-jährige Landwirt dermaßen in Zorn, dass er das ausgerollte Maßband mit einer kräftigen Handbewegung wegzog, sodass sich der Beamte am Finger verletzte. Daraufhin beendete er die Tierschutzkontrolle und verständigte zur Unterstützung die Polizei. Beim Eintreffen hatte sich die Situation wieder beruhigt und die Tierschutzkontrolle wurde mit Unterstützung der Polizeibeamten fortgesetzt. Der Landwirt wird wegen Körperverletzung angezeigt.


About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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