Ungenutzte SMS den Ischler Feuerwehren spenden – neuer Weg des Spendens in Bad Ischl

Eine wohl völlig neue Form des Spendens gibt es ab sofort im Feuerwehrpflichtbereich Bad Ischl – spenden Sie Ihre ungenutzten frei SMS den Ischler Feuerwehren & Feuerwachen und tun Sie somit Gutes.

Ausfall von Veranstaltungen hat auch auf Feuerwehren Auswirkungen
Die Feuerwehren und Feuerwachen finanzieren sich zum Teil, neben den öffentlichen Geldern, auch selbst. Durch diese Eigenfinanzierung kann ein entsprechendes Niveau an Ausrüstung gehalten werden, welches im Notfall jedem von uns zu Gute kommt. Diese Mittel werden aus Spenden, Haussammlungen und Veranstaltungen lukriert. Die aktuelle Situation hat auch ihre Auswirkungen auf die Finanzen der Freiwilligen Feuerwehren und Feuerwachen. „Durch den Ausfall von Veranstaltungen entgehen uns wichtige Einnahmen. Dadurch hat sich der finanzielle Spielrahmen in Bezug auf die Ausrüstung deutlich verringert“, erklärt Pflichtbereichskommandant ABI Jochen Eisl die momentan schwierige Situation.

Mit ungenutzten frei SMS Feuerwehr unterstützen

Eigentlich steht fast jedem Nutzer eines Mobiltelefons vertraglich eine bestimmte oder gar eine unbegrenzte Anzahl an frei SMS zur Verfügung, welche jedoch auf Grund von What’s App, Signal, etc. kaum mehr genutzt werden. Mit diesen ungenutzten SMS, welche Sie monatlich bezahlen, können Sie ab jetzt unsere Ischler Feuerwehren & Feuerwachen finanziell unterstützen. Die daraus lukrierten Mittel werden ausschließlich in notwendige Ausrüstung und Gerätschaften investiert.

Wie funktioniert das?

Eigentlich ganz einfach. Mit Ihrem Android Handy finden Sie im Google Play Store das „Feuerwehr Spenden App“, welches Sie unter dem folgenden Link downloadden können:

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.schregocommunications.feuerwehr_spenden_app

Mit IOS gibt es momentan leider noch keine Möglichkeit der Nutzung.

Diese App wurde von der Firma Schrego Communications GmbH entwickelt. In der App können Sie sieben Einheiten der Ischler Freiwilligen Feuerwehren und Feuerwachen auswählen und eine bestimmte Anzahl an SMS spenden. Dies kann auch monatlich mit einer fixen Anzahl an SMS erfolgen. Stoppen kann man die Spende jederzeit.

Durch den Transfer Ihrer SMS an den Telefondienstanbieter, welcher Ihre gespendeten SMS erhält, wird dem Anbieter ein bestimmter Betrag gut geschrieben. Und davon profitieren ab nun die Ischler Feuerwehren und Feuerwachen. „Für uns ist diese App eine riesen Chance um zusätzliche finanzielle Mittel zum Erhalt unserer Schlagkraft zu erlangen. Wir bedanken uns auch auf diesem Wege bei Schrego Communications GmbH recht herzlich, dass wir für dieses Pilotprojekt in Österreich ausgewählt wurden“; freut sich ABI Jochen Eisl auf den Start.

Datenschutz – welche Daten werden gespeichert?

Dies ist wohl aktuell eines der wichtigsten Themen in vielen Bereichen. Beim „Feuerwehr Spenden App“, werden nur die Telefonnummer und die Anzahl der gespendeten SMS gespeichert, keine Namen oder Adressen. Die App hat keine Einsicht auf Ihren Vertrag. Daher ist es wichtig, dass Sie Ihren Vertrag mit Ihren Frei – SMS überprüfen um nicht ungewollt zu viel zu Spenden.

Erfolgreich für die UNO auf Zypern eingeführt

In Österreich sind die Feuerwehren und Feuerwachen aus Bad Ischl absoluter Vorreiter in diesem Bereich. Doch diese Form des Spendens läuft bereits seit einem Jahr erfolgreich auf Zypern im Rahmen eines Projektes mit den Vereinten Nationen. Auf Grund dieser positiven Erfahrungen wollte Schrego Communications GmbH den nächsten Schritt setzen und dieses System in Österreich einführen. Bei der Suche nach einer Organisation, mit welcher man ein Pilotprojekt starten könnte, kam man schließlich auf das Ischler Feuerwehrwesen und nahm in weiterer Folge Kontakt mit der Feuerwehr Bad Ischl auf.

Nach einiger Zeit an Vorbereitung ist es nun soweit. Sie können mit ihren ungenützten SMS Gutes tun und unser Feuerwehrsystem in Bad Ischl unterstützen. Die Kameraden von den Feuerwehren Bad Ischl und Mitterweissenbach sowie von den Feuerwachen Ahorn, Perneck, Sulzbach, Reiterndorf und Rettenbach freuen sich über Ihre Unterstützung und möchten sich auf diesem Weg auch recht herzlich bedanken.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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