74.000 Corona-„Wohnzimmertests“ in sechs Tagen

Insgesamt mehr als 170.000 Tests in Öffnungswoche / Die meisten kommen getestet ins Gasthaus

Salzburger Landeskorrespondenz, 25. Mai 2021

(LK)  „Das umfangreiche Testangebot und die regionalen Möglichkeiten haben sich in der Öffnungswoche und über die Pfingstfeiertage bewährt, die Feuertaufe ist bestanden, und dafür gilt allen Beteiligten großer Dank“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer, und er fügt hinzu: „Von Mittwochabend bis Dienstagfrüh wurden rund 74.000 ,Wohnzimmertests‘ gemacht. Das zeigt, wie wichtig dieses unkomplizierte Zusatzangebot ist und auch, wie sehr es von den Salzburgerinnen und Salzburgern angenommen wird, sie übernehmen damit viel Verantwortung und leisten einen wichtigen Beitrag.“

Salzburg impft, testet und öffnet – und es ist in der ersten Woche gut gegangen. Die umfangreichen und kostenlosen Testmöglichkeiten – Standorte von Rotem Kreuz und Gemeinden, Wohnzimmertests, Schultests sowie Apotheken – haben sich bewährt. Nach Bezirken aufgeschlüsselt, sieht die Wochenbilanz vom 17. bis 23. Mai in den rund 100 kostenlosen Corona-Schnellteststationen des Roten Kreuzes und in den Gemeinden folgendermaßen aus:

  • Gesamt Bundesland Salzburg: 120.233 Tests, davon 132 positiv
  • Flachgau: 28.435 Tests, davon 66 positiv
  • Stadt Salzburg: 40.098 Tests, davon 27 positiv
  • Tennengau: 17.514 Tests, davon 13 positiv
  • Pinzgau: 17.432 Tests, davon 7 positiv
  • Pongau: 13.463 Tests, davon 15 positiv
  • Lungau: 3.291 Tests, davon 4 positiv

Mehr als 74.000 „Wohnzimmertests“

„Die Apps für die so genannten ,Wohnzimmertests‘ sind seit einigen Tagen sowohl für Android als auch für Apple-Geräte freigeschaltet, parallel dazu funktioniert auch die Web-Version über www.salzburg-testet.at“, fasst Landeshauptmann Wilfried Haslauer zusammen. Von Mittwochabend bis Dienstag, 25. Mai 2021, 10.30 Uhr, wurde diese Möglichkeit in Verbindung mit QR-Code exakt 74.210 Mal genutzt. „Die Apps und auch die Web-Version werden täglich weiterentwickelt, ich bin mit diesem Start sehr zufrieden und danke dem Roten Kreuz auch für dieses Angebot“, so Haslauer.

Pühringer: „Die Gäste kommen getestet.“

Salzburgs Wirtesprecher Ernst Pühringer bilanziert nach dem ersten Prüfstein für die Gastronomie positiv: „Ich habe aus ganz Salzburg gute Rückmeldungen aus den Betrieben erhalten. Die Gäste kamen zum überwiegenden Teil bereits getestet oder mit Impf- sowie Genesungsbescheid in das Lokal und haben sich zum überwiegenden Teil sehr kooperativ an die geltenden Maßnahmen gehalten. Für einen spontanen Besuch im Gasthaus sind die ,Wohnzimmertests‘ eine ideale Ergänzung.“

Viele sind bereits geimpft oder genesen

„Da immer mehr Personen geimpft werden können, werden im Laufe des Sommers nicht mehr so viele Tests benötigt werden“, ist der Landeshauptmann überzeugt. Bis 29. April wurden beispielsweise schon rund 120.000 Salzburgerinnen und Salzburger geimpft, sie alle fallen bereits in die Regel, dass man ab dem 22. Tag nach der ersten Dosis zum Beispiel ins Gasthaus kann. Und es werden täglich mehr, denn bis dato (Stand heute, 25. Mai) erhielten bereits rund 213.000 Salzburgerinnen und Salzburger ihre erste Dosis. Dazu kommen rund 34.000 genesene Personen in den vergangenen sechs Monaten, auch sie benötigen derzeit keinen „Zutrittstest“. „Umso mehr ein Beleg, dass die Salzburgerinnen und Salzburger mit 170.000 Tests in nur einer Woche viel Verantwortungsbewusstsein gezeigt haben“, so der Landeshauptmann.

Große Hilfsbereitschaft in Mariapfarr

Ein kurzer Blick ins Land Salzburg zeigt, dass das Engagement und die Verantwortung nicht nur bei der Bevölkerung, sondern auch in den Gemeinden groß sind. In Mariapfarr zum Beispiel hat sich das Testteam in der Feuerwehrzeugstätte niedergelassen und führt an drei Tagen pro Woche Abstriche durch, darunter auch am Samstag. „Das System ist bei uns gut angelaufen, am Samstag hatten wir gut 100 Personen bei uns, und auch für die laufende Woche sind noch ausreichend Plätze verfügbar. Die Herausforderung für die ehrenamtlichen Helfer ist zwar groß, aber die Hilfsbereitschaft noch größer“, berichtet Bürgermeister Andreas Kaiser.

Station in Krimml sehr beliebt

Auch im Pinzgauer Krimml ist das regionale Angebot gut angelaufen, an vier Tagen pro Woche werden hier Tests im Alpenvereins-Heim angeboten. „Wir sind gut organisiert durch die erste Woche gekommen, teilweise hatten wir über 100 Personen an einem Tag. Wenn es weiter so läuft, sind wir zufrieden“, betont Bürgermeister Erich Czerny.

Tests statt Sitzungen

Im Salzburger Seenland hat die Gemeinde Mattsee ihren Sitzungssaal kurzfristig in eine Teststation umfunktioniert, dienstags und freitags werden hier kostenlose Abstriche gemacht. „Die Leute sind sehr diszipliniert und allesamt mit einer Voranmeldung erschienen. So können wir effizient möglichst viele Tests für die Bevölkerung anbieten“, zeigt sich Bürgermeister Michael Schwarzmayr zufrieden.

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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