Geschäftsführer veruntreute Geld. Aktuelle oö Polizeimeldungen

LPD OÖ

Ein ehemaliger 54-jähriger Geschäftsführer und Gesellschafter eines Pfandhauses in Oberösterreich steht aufgrund von umfangreichen Ermittlungen im Verdacht, dass er zwischen dem Jahr 2012 bis letztlich zum 16. Oktober 2020 Firmeneigentum bzw. Vermögensbestände/Bargeld in einer Gesamtsumme von mehreren hunderttausend Euro veruntreut hat, indem er zwischen 2017 und Ende Juni 2019 Goldbestände (hauptsächlich Bruchgold) aus dem Lagerbestand des Pfandhauses entnahm, sowie gemeinsam mit seiner Frau in den Jahren 2016 und 2018 durch die Firma angekaufte Gegenstände in ihr Privatvermögen übernahm. Weiters erfolgten unzählige widerrechtliche Privatentnahmen aus der Firmenkasse, sowie vom Firmenkonto.
Ferner soll der Verdächtige mehrere zehntausend Euro Bargeld aus dem Erlös von Bruchgold, welches er von seinem Geschäftspartner zum „steuerschonenden“ Einschmelzen erhielt, vereinbarungswidrig einbehalten haben. Resultierend daraus wurde ein Exekutionsverfahren eröffnet, woraufhin der 54-Jährige seinen PKW widerrechtlich veräußerte und so die Befriedigung des Gläubigers durch Zwangsvollstreckung vereitelte und einen vermögensrechtlichen Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro verursachte.
Des Weiteren legte der 54-Jährige nach seiner Abberufung als Geschäftsführer beim hierzu bestellten Notgeschäftsführer diverse rückdatierte Vereinbarungen vor, welche er bzw. seine Frau angeblich mit dem Pfandhaus abgeschlossen hätten. Genauer wurde ein Geldbetrag in Höhe von mehreren zehntausend Euro für die Mietkosten für Parkplätze und eine Bürofläche gefordert. Zu dem angegebenen Datum war der Verdächtige jedoch nicht Geschäftsführer, weshalb er nicht befugt war eine solche Vereinbarung mit sich selbst abzuschließen. Weiters sind diese Vereinbarungen dem damaligen Geschäftsführer unbekannt.
Im Zuge von zwei Hausdurchsuchungen im August 2020 konnten diverse verbotene Waffen, sowie Schusswaffen der Kategorie B und Munition vorgefunden werden, obwohl gegen den 54-Jährigen zuvor ein behördliches Waffenverbot verhängt wurde.

Somit verursachte der 54-Jährige einen enormen vermögensrechtlichen Gesamtschaden, wobei es zusätzlich bei mehreren zehntausend Euro beim Versuch blieb. Der Verdächtige wurde der Staatsanwaltschaft auf freiem Fuß angezeigt.

Streit eskaliert – 27-Jähriger in Haft

Stadt Wels

Ein 27-jähriger Serbe aus dem Bezirk Wels-Land traf am 5. Mai 2021 um 17:30 Uhr in Wels in der Salzburger Straße nach dem Einkaufen mit seiner Frau auf einem Parkplatz zufällig seine 22-jährige Schwester und seinen 25-jährigen Schwager. Es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung, wobei sie sich gegenseitig auf Albanisch beschimpften. Der 27-Jährige hat sich daraufhin mit einem Baseballschläger bewaffnet, welchen er im Kofferraum hatte. Als der Streit eskalierte, schlug er mit dem Baseballschläger auf den 25-jährigen Serben ein. Dieser wurde dabei unbestimmten Grades verletzt. Danach ging der Verdächtige zu seinem Auto und tauschte dort den Baseballschläger mit einem Messer aus. Als er bemerkte, dass der ganze Vorfall von seiner Schwester gefilmt wurde, legte er das Messer wieder zurück und ergriff sich wieder seinen Baseballschläger.
Im Zuge des Streites bedrohte der 27-Jährige noch seinen Schwager und seine Schwester mit dem Umbringen. Danach flüchtete er mit seinem PKW vom Parkplatz. 
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wels verfügte diese eine mündliche Festnahmeanordnung für den 27-Jährigen sowie eine Durchsuchung für dessen Wohnung und Auto nach der Tatwaffe.
Eine Dursuchung an der Wohnadresse nach der Tatwaffe verlief negativ, da der Verdächtige an seinem Arbeitsplatz aufhältig war. 
Um 22:40 Uhr kam der 27-Jährige selbstständig zur Polizei und stellte sich den Polizisten. Nach Ausspruch der Festnahme fanden die Polizisten im PKW des Mannes den Baseballschläger und ein Stanleymesser, welche anschließend sichergestellt wurden. Nach der Vernehmung wurde der Verdächtige über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wels in die Justizanstalt Wels eingeliefert.

Opfer überwies Betrüger mehrere zehntausend Euro

Stadt Linz

Eine 67-Jährige aus Linz tätigte Ende Februar 2021 Überweisungen in der Höhe von mehreren zehntausend Euro bei einer Online-Tradingfirma, da ihr hohe Gewinne versprochen wurden. 
Aufgrund von geführten Internetrecherchen stelle die Frau fest, dass sie offensichtlich betrogen wurde. Auf ihr angebliches Trade-Konto hatte sie auch keinen Zugriff mehr. Daraufhin erstattete die Frau Anzeige bei der Polizei.


So schützen Sie sich vor unseriösen Anbietern

• Anlagen-Betrug ist im Internet weit verbreitet. Seien Sie daher äußerst vorsichtig!
• Die Masche der Betrüger ist einfach, aber effektiv: Es werden Werbeanzeigen geschaltet, welche potenzielle Opfer auf einen oft täuschend seriös aussehenden Online-Broker locken. Dort gibt es oft unrealistische Gewinnversprechen, welche für Vertrauen sorgen und zu einer möglichst hohen Einzahlung führen sollen.

• Falls Sie Geld investieren möchten, sollten Sie einige Sicherheitshinweise beachten und sich im Internet über Erfahrungen mit dem Broker informieren.

• Kein seriöser Broker wird Ihnen eine bestimmte Rendite versprechen oder Sie aktiv auffordern, eine bestimmte Summe einzuzahlen. Besondere Vorsicht ist bei Trading-Bots und anderen automatisierten Handelssystemen geboten.

• Seriös sind nur solche Anbieter, wenn sie eine EU-Lizenz besitzen.

• Achten sie weiters darauf, dass ein Trading-Portal ein Impressum und eine klar angegebene Kontaktperson besitzt. Nutzer sollten auf jeden Fall stutzig werden, wenn der Berater aus dem Ausland anruft oder Auszahlungen vom Konto einschränkt oder gar verweigert.

Bezirk Schärding

Belgischer Suchtgiftlenker aus dem Verkehr gezogen

Ein 28-jähriger Belgier fuhr am 5. Mai 2021 gegen 13:30 Uhr gemeinsam mit seinem 27-jährigen belgischen Freund mit einem Klein-Lkw auf der Innkreisautobahn aus Deutschland kommend in Fahrtrichtung Sattledt. Bei einer Kontrolle am Grenzübergang Suben fanden Polizisten im Gepäck der beiden etwa 10 Gramm Marihuana und diverse Suchtmittelutensilien. Freiwillige Harntests verliefen positiv auf THC. Bei der anschließenden klinischen Untersuchung des Lenkers stellte der diensthabende Arzt die Fahruntauglichkeit aufgrund von Übermüdung fest. Beide werden angezeigt.

Bezirk Wels-Land

Pkw und schwer beladener Lkw kollidierten

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am 5. Mai 2021 gegen 14:15 Uhr im Gemeindegebiet von Thalheim bei Wels. Dabei fuhr eine 48-Jährige aus dem Bezirk Wels-Land mit ihrem Pkw auf der B138 Richtung Thalheim bei Wels. Zur selben Zeit lenkte ein 49-Jähriger aus dem Bezirk Rohrbach einen Lkw samt Anhänger, beide beladen mit schweren Arbeitsgeräten, in die Gegenrichtung. Laut Angaben des Mannes sei ihm plötzlich schwarz vor Augen geworden und er habe die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Es kam zum frontalen Zusammenstoß. Dabei wurde die Frau in ihrem Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Sie wurde, wie der Lkw-Fahrer, mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Klinikum Wels-Grieskirchen eingeliefert. Während der Aufräumarbeiten war die B138 für eine Stunde gesperrt.

Bezirk Linz-Land

Einbrüche in Kellerabteile und Schrebergärten in Traun – Klärung

Aufgrund eines DNA-Treffers gelang es, einen zur Tatzeit 41-jährigen Rumänen als Beschuldigten der Einbruchsdiebstähle auszuforschen. Der genauen Spurensicherung am Tatort ist es zu verdanken, dass die Gerichtsmedizin ein DNA-Profil sichern konnte. Beim Abgleich mit Datenbanken in Deutschland und Großbritannien ergab sich eine Übereinstimmung mit dem Mann. Aktuell bestehen keine Hinweise auf den Aufenthaltsort des Rumänen, weshalb er noch nicht mit dem Vorwurf konfrontiert werden konnte.

Ursprüngliche Presseaussendung vom 7. November 2021:
Ein oder mehrere bislang unbekannte Täter gelangten in der Zeit zwischen 15. Oktober 2020 und 6. November 2020 in Traun in die Kellerabteile von zwei Mehrparteienhäusern, wobei jeweils die hölzerne Verkleidung entweder mit einem Hebelwerkzeug aufgezwängt oder die Vorhängeschlösser auf unbekannte Weise entfernt und diese dann mitgenommen wurden. Aus den Kellerabteilen wurden jeweils zwei Paar Ski gestohlen.

Ein oder mehrere bislang unbekannte Täter verschafften sich, ebenfalls in Traun, St. Martin, in der Zeit zwischen 3. und 5. November 2020 durch Aufzwicken der Drahtzäune und Umklettern der Zäune Zutritt zu mehreren Gärten. In weiterer Folge wurden bei insgesamt fünf Gartenhütten die Türen aufgezwängt und durchsucht.

Weiters gelangten Täter in der Zeit zwischen 5. und 6. November 2020 in Traun, St. Dionysen, in eine Schrebergartenanlage. In zehn nebeneinanderliegenden Schrebergärten wurden Einbrüche in Gartenhütten und Geräteschuppen verübt, wobei jeweils die hölzernen Türen entweder mit einem Hebelwerkzeug aufgezwängt oder die Vorhängeschlösser auf unbekannte Weise entfernt und diese mitgenommen wurden. 
Aus den Gärten/Schuppen/Hütten stahl die unbekannte Täterschaft diverses Werkzeug (z.B. Akkuschrauber, Winkelschleifer, Stichsägen, Motorsägen, usw.), sowie aus einem Schuppen 15 Angelruten.

Eine genaue Schadensaufstellung konnte durch die Opfer noch nicht beigebracht werden.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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