Start der betrieblichen Corona-Impfungen in Salzburg

10.000 zusätzliche Dosen / Termine diese und kommende Woche / Immunisierung parallel zu Impfstraßen und Ordinationen

Salzburger Landeskorrespondenz, 05. Mai 2021

(LK)  „Wir befinden uns gerade in einer Übergangsphase, in der laufend und oft auch spontan mehr Dosen abrufbar sind und tatsächlich auch geliefert werden. Dadurch können wir parallel zu den Immunisierungen in den Impfstraßen und bei den Hausärztinnen und Hausärzten, erste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Salzburger Betriebe vor dem Virus schützen. Dazu gehören Energieversorger und Lebensmittelhersteller genauso wie Reinhaltverbände“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl. Neben den 29.000 Impfdosen für diese Woche, sind nun rund 10.000 weitere verfügbar.

Anhand der 7-Tage-Inzidenz zeigt sich deutlich, dass die Neuinfektionen eher die jüngere Bevölkerung treffen, als die Ältere. Das scheint daran zu liegen, dass die ältesten und gefährdetsten Personen bereits geimpft sind.

„Natürlich werden jene, die von der Impfpriorität an der Reihe sind, weiter immunisiert, wir verfolgen hier unseren Plan. Doch jetzt ist der Zeitpunkt da, an dem gleichzeitig auch jüngere Personen in Beschäftigung gegen das Corona-Virus geimpft werden, hier ist auch die 7-Tage-Inzidenz am höchsten, da die ältesten und gefährdetsten Personen schon an der Reihe waren“, erklärt Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl.

Statistik: „Viele Infektionen bei erwerbsfähigen Personen.“

Dass die Neuinfektionen inzwischen eher die jüngere Bevölkerung treffen, als die älteren Personen, bestätigt auch der Leiter der Landesstatistik Gernot Filipp neuerlich. „In der erwerbsfähigen Bevölkerung liegt die 7-Tage-Inzidenz mit rund 170 um ein Vielfaches höher als jene der nicht-erwerbsfähigen, wo sie bei rund 45 liegt“, erklärt Filipp. Die 7-Tage-Inzidenz für das Bundesland Salzburg lag laut Landesstatistik heute bei 137,5.

29.000 plus 10.000 Dosen

Am Anfang der Woche hat Salzburg noch mit 29.000 Dosen geplant und demnach die Termine vergeben können. Eine zusätzliche Lieferung von rund 10.000 Vakzinen des Herstellers AstraZeneca ermöglicht nun den Start der Impfungen in den Betrieben. „Wir haben schon vor einigen Wochen von der Wirtschaftskammer und der Industriellenvereinigung eine Bedarfsliste erhalten. Demnach wurden nun die Betriebe kontaktiert und Impftermine vereinbart. Das sichert nicht nur unser alltägliches Leben, sondern sorgt zusätzlich dafür, dass wir schneller eine möglichst hohe Durchimpfungsrate in der Bevölkerung erreichen“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl. Die Impfungen finden in Betrieben statt, die das selbstständig über den eigenen Betriebsarzt organisieren können. „So stellen wir sicher, dass der allgemeine Zeitplan eingehalten wird, wir weiterhin vom Alter abwärts impfen und wir die Bevölkerung entlang der Priorisierungen immunisieren“, betont Stöckl. Für diese Woche konnten bereits rund 4.000 Termine vergeben werden.  

Alle profitieren von Zusatzdosen

Für die kommende Woche sind bereits Termine für alle Reinhalteverbände und Abfallunternehmen in Planung. Je nach Impfstoff-Verfügbarkeit werden auch weitere Firmen gemäß der Bedarfsliste der Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung zur Terminvereinbarung kontaktiert. Auch die Impfordinationen und Impfstraßen profitieren von den zusätzlichen Lieferungen. Unter anderem kann dadurch ab sofort auch die Terminvereinbarung für engste Kontaktpersonen und Pflegende der Priorisierungsgruppe Zwei freigegeben werden.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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