Radfahren in Oberösterreich

Radfahren ist ganz einfach – aufsteigen und in die Pedale treten! Zudem hat es viele Vorteile: Radfahren ist gesund, schont die Umwelt, spart Platzressourcen, Kosten und das Wichtigste – es macht Spaß. Die letzte oberösterreichische Verkehrserhebung aus dem Jahr 2012 ergab für das Verkehrsmittel „Rad“, einen Modal-Split Anteil von 5,2%. Seit dem Jahr 2016 schreitet der Ausbau der Rad-Infrastruktur in den Ballungsräumen als auch in den Regionen konsequent voran. „Durch diese geschaffenen Grundlagen in Form von durchgängigeren, komfortablen und sicheren Radrouten hoffen wir, den Anteil des Radverkehrs am Modal-Split merklich steigern zu können. Jeder Verkehrsteilnehmer der, wenn die Gelegenheit besteht, das Auto durch das Fahrrad ersetzt, leistet einen aktiven Beitrag für die Umwelt, seine Gesundheit und entlastet die frequentierten Hauptverkehrsadern“, betont Landesrat für Infrastruktur Mag. Günther Steinkellner. Um das Ziel der Erhöhung des Alltagsradverkehrs zu erreichen, wird eine Strategie, die aus drei wesentlichen Grundsäulen besteht, verfolgt. Diese Grundsäulen setzten sich aus dem Infrastrukturausbau, der Bewusstseinsbildung sowie aus den Radfahr-Sicherheitsmaßnahmen zusammen. Basierend auf diesem Programm, konnte seit dem Jahr 2016 das oö. Radwegenetz, welches entlang der Landesstraßen führt, um etwa 60 Kilometer erweitert werden. In diesen 60 Kilometern nicht enthalten sind Radwege in Abseitslagen der Landesstraßen, wie beispielsweise touristische Routen. Auch diese Radwege wurden aber durch das Infrastrukturressort gefördert, sei es beispielsweise durch Personal und Geräte der Straßenmeistereien, oder durch finanzielle Unterstützungen der Gemeinden. Weitere 46 Kilometer werden derzeit mit Hochdruck geplant und umgesetzt, sobald alle notwendigen Voraussetzungen vorliegen. Hier ist beispielsweise der 22 Kilometer lange Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse der Haager Lies zu nennen, der heuer noch fertiggestellt wird. Darüber hinaus wurden über 2.500 neue Radabstellplätze realisiert. Bis dato haben 138 oberösterreichische Gemeinden die Dienstleistungen der OÖ FahrRad-Beratung angenommen. Weitere rund 61.000 Teilnehmer/innen wurden in puncto sicheres Radfahren unterrichtet, bzw. haben Angebote für Radsicherheitsförderungen (wie bspw. Kinderradhelme) von Seiten des Landes und deren Kooperationspartnern angenommen. In Summe hat das Infrastrukturressort in den Jahren 2016 bis 2020 rund 35 Millionen Euro, also jährlich ca. sieben Millionen Euro, in den Radverkehr investiert. Durch diese Ausgaben des Infrastrukturressorts wird ein enormes Investitionsvolumen ausgelöst, da von Seiten des Landes vielfach Projekte finanziell unterstützt werden, die ansonsten nicht umsetzbar wären. Neben dem Bau von Radwegen entlang von Landesstraßen, bei dem das Infrastrukturressort grundsätzlich 50% der Kosten trägt, werden beispielsweise „Klimaaktiv-Projekte“ oder Radabstellanlagen an Verkehrsstationen der ÖBB kofinanziert.

Bilanz: Was wurde getan was steht für die Zukunft im Fokus

Um das Ziel der Erhöhung des Alltagsradverkehrs zu erreichen, setzt das Infrastrukturressort auf eine 3-Säulen-Strategie. Diese Strategie setzt sich aus dem Infrastrukturausbau, der Bewusstseinsbildung sowie weiteren radverkehrsförderlichen Sicherheitsmaßnahmen zusammen.

Infrastrukturausbau

Damit der Alltagsradverkehr erhöht wird, müssen attraktive Radrouten geschaffen werden, auf denen ohne Umwege die täglichen Ziele erreicht werden können. Besondere Bedeutung kommt dem Großraum Linz (GVK) zu. Mit dem Ausbau von Radhauptrouten soll es gelingen, die eine oder andere Autofahrt durch die Nutzung des Fahrrads zu ersetzen. Radhauptrouten sind Geh- und Radwege mit höherer Qualität bzw. höherem Komfort für die Radelnden. Sie führen im Rahmen des Mobilitätsleitbildes „Kumm steig um“ sternförmig von den Umlandgemeinden in die Stadt und weisen besondere Qualitäts-Merkmale in Form von komfortabler Breite, Vermeidung von Mischverkehr mit KFZ und Vorrang für Radverkehr bei Kreuzungen auf. Langfristig sollen zahlreiche dieser qualitativen Radwegverbindungen in einem direkten, schnellen und komfortablen Netz aus den Umlandgemeinden nach Linz führen. Seit 2016 steht die erste oö. Radhauptroute den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. Die Radhauptroute Linz-Traun wurde in den Jahren 2015 und 2016 im Zuge der Verlängerung der Straßenbahn miterrichtet. Um Platz für die Schienen und die Fahrbahn zu schaffen, war in den ursprünglichen Planungen und den Straßenquerschnitten die Verlegung des bestehenden Geh- und Radwegs (2,5 m Breite) etwas weiter nördlich in der gleichen Breite vorgesehen. Durch die Aufnahme in das geplante Radhauptroutennetz konnte eine durchgängige Breite von 3 m von der Haltestelle Bäckerfeld (ehem. UNO-Shopping) bis zum Hauptplatz in Traun (etwas über 3,5 km) erreicht werden. An der Radhauptroute Traun wurde großen Wert auf die Haltestelleninfrastruktur gelegt. Dort wo es baulich möglich war, wurden qualitativ hochwertige, überdachte Radabstellanlagen errichtet, die bei mehreren Haltestellen zusätzlich um Radboxen ergänzt wurden. Im Rahmen der Vorarbeiten für den Linzer Westring wurde 2018 die rund zwei Kilometer lange Radhauptroute Puchenau realisiert. Die kontinuierlich hohen Nutzungszahlen, die sogar während der Pandemie weiter anstiegen, sind der Beleg für die Attraktivität dieser Radtrassen-Verbindung.

Seit dem Jahr 2019 verbindet die rund 1,1 Kilometer lange Radhauptroute Steyregg besser mit der Landeshauptstadt Linz.

Im Jahre 2019 folgte ebenfalls die Verkehrsfreigabe des Provisoriums Waldeggstraße, einem vorgezogenen Abschnitt entlang der Linzer Lokalbahn. In weiterer Folge soll bis zur Fertigstellung der Radhauptroute entlang der LILO ein (geschottertes) Provisorium die Verbindung über den Gaumberg ermöglichen. Das Provisorium wird in einer Breite von 3,5 Meter errichtet. Nach Unterzeichnung der erforderlichen Übereinkommen und Verträge wird der Naturschutzbescheid ausgestellt und der Bau durch die Straßenmeisterei Ansfelden im Frühling dieses Jahres beginnen.

Aber nicht nur im Ballungsraum wurde der Ausbau vorangetrieben, auch in der Region konnten der Ausbau der Radinfrastruktur erfolgreich fortgesetzt werden. Die Investitionen des Infrastrukturressorts setzen sich aus vielen Budgettöpfen zusammen (beispielsweise Bewusstseinsbildung, Radfahrtrainings, Radabstellanlagen, Radwegebau entlang von Landesstraßen bzw. auf Landesstraßenbrücken, Radhauptrouten, Gemeindeförderungen, etc.). In Summe hat das Infrastrukturressort in den Jahren 2016 bis 2020 rund 35 Millionen Euro, also jährlich ca. sieben Millionen Euro, in den Radverkehr investiert. Insgesamt wurden in den Jahren 2016 bis 2020 rund 60 Kilometer an Radwegen, die entlang von Landesstraßen führen, neu errichtet. In diesen 60 Kilometern nicht enthalten sind Radwege in Abseitslagen der Landesstraßen, wie beispielsweise touristische Routen. Auch diese Radwege wurden aber durch das Infrastrukturressort gefördert, sei es beispielsweise durch Personal und

Geräte der Straßenmeistereien, oder durch finanzielle Unterstützungen der Gemeinden. Dazu werden derzeit rund 46 Kilometer Radwege mit Hochdruck geplant und umgesetzt, sobald alle notwendigen Voraussetzungen vorliegen. Hier ist beispielsweise der 22 Kilometer lange Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse der Haager Lies zu nennen, der heuer noch fertiggestellt wird. Eine detaillierte Bilanz der einzelnen Baulose finden Sie in der beiliegenden Unterlage. „Im Schnitt erweitert sich das oberösterreichische Radwegenetz jährlich um rund 10 Kilometer. Das Angebot für all jene, welche in die Pedale treten möchten, bietet also kontinuierlich mehr Wegeverbindungen für eine sichere und gesunde Mobilität“, unterstreicht der Leiter der Straßenbauabteilung, Dipl.-Ing. Christian Dick.

Nicht nur die Radwegeinfrastruktur selbst, sondern auch die Infrastruktur in Form der Radabstellanlagen gehört zu einem vollständigen Angebot im Bereich der Radinfrastruktur. Viele Wege, beispielsweise zur Arbeit oder zur Ausbildungsstätte, werden nicht nur mit einem Verkehrsmittel zurückgelegt, sondern oft mit dem Fahrrad und den öffentlichen Verkehrsmitteln. Mit dem Fahrrad erhöht sich der Einzugsbereich einer ÖV-Haltestelle deutlich, setzt aber voraus, dass man die Haltestelle radelnd gut erreichen kann und vor Ort ausreichend sichere und überdachte Radabstellplätze vorfindet. Hier hat das Infrastrukturressort in den vergangenen Jahren große Anstrengungen unternommen, sowohl die Qualität als auch die Quantität auszubauen. Einerseits durch Sanierung und Erweiterung von Bike-and-Ride-Anlagen an Bahnhöfen und Bahnhaltestellen und andererseits durch die Förderung von Radabstellanlagen bei Busterminals und Bushaltestellen des öffentlichen Linienverkehrs. Auch entlang von Straßenbahnlinien, wie jener nach Traun, wurden zusätzliche Radabstellmöglichkeiten geschaffen. In Summe wurden von 2016 bis 2020 knapp 2.000 neue Radabstellplätze an Verkehrsstationen der ÖBB errichtet. Darüber hinaus wurden auch entlang der Straßenbahnlinie 3 und 4 bereits Ende 2015 die Haltestellen mit überdachten Radabstellanlagen und 30 Radboxen ausgestattet. Aufgrund der Nachfrage wurde 2018 die Anlage an der Trauner Kreuzung erweitert und im Vorjahr vier weitere Haltestellen (Gaumberg, Larnhauserweg, Meixnerkreuzung, Untergaumberg) mit überdachten Radabstellanlagen und jeweils zwei Radboxen nachgerüstet. Im Rahmen der Haltestellenförderung des Landes OÖ wurden in den Jahren 2016 bis 2020 rund 330 neue Radstellplätze bei Bushaltestellen geschaffen.

Bewusstseinsbildende Maßnahmen und Aktivitäten für den Radverkehr

Bewusstseinsbildung, Beratung, und Förderung im Radverkehr sind wesentliche Eckpfeiler, um den Radverkehr als Wirtschafts- und Gesundheitsfaktor verstärkt in die Mobilitätsplanungen einfließen zu lassen. Von Landesseite wurde der Warenkorb an bewusstseinsbildenden Maßnahmen und Aktivitäten in den vergangenen Jahren kontinuierlich aufgefüllt. Gemeinden, Betrieben, Vereinen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern steht ein umfangreiches Angebot an Bewusstseinsbildungs- Maßnahmen zur Verfügung.

Radmodellregion Wels Umland

Im Juni 2018 ist die Radmodellregion Wels Umland ins Leben gerufen worden. Ziel dieses Landes-Projekts ist eine deutliche Steigerung des Radverkehrs in der Stadt Wels und der Umlandregion. Teilnehmer an diesem Projekt sind die Statutarstadt Wels mit den Partner-Gemeinden: Buchkirchen, Gunskirchen, Holzhausen, Krenglbach, Marchtrenk, Schleißheim, Steinhaus, Thalheim, sowie Weißkirchen. Bereits in der Verkehrserhebung 2022 sollen die erzielten Ergebnisse sichtbar werden. „Die Radmodellregion Wels Umland ist ein modernes Testlabor. Verschiedenste Pilotprojekte sind so ausgewählt, dass sie aufzeigen, was notwendig ist und was am besten wirkt, damit mehr Menschen mit dem Rad zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen und zu sonstigen Anlässen im Alltag und in der Freizeit fahren“, so der oö. Radfahrbeauftragte Christian Hummer. Alle Infos zur Radmodellregion Wels Umland: www.radmodellregion.at

FahrRad-Beratung

Die FahrRad-Beratung OÖ ist ein kostenloses Beratungsangebot zur Förderung des Alltagsradverkehrs in Gemeinden und Betrieben. Durchgeführt wird diese Beratung seit 2008 vom Infrastrukturressort des Landes OÖ gemeinsam mit dem OÖ Klimabündnis. Teilnehmen können Gemeinden, Regionen und Betriebe. Im Rahmen der FahrRad-Beratung können Gemeinden, Regionen und Betriebe auf die Expertise der FahrRad-Beratung in Bezug auf Infrastruktur, kommunale

Bilanz und Ausblick des Infrastrukturressorts im Bereich Radverkehr 7

Rahmenbedingungen oder Bewusstseinsbildung zugreifen, um den Radverkehr attraktiv zu gestalten. Die FahrRad-Beratung OÖ gilt über die Landesgrenzen hinaus als Vorbildprojekt. Das Konzept wurde mittlerweile von den Bundesländern Salzburg und Tirol (im Rahmen eines Interreg-Projekts mit norditalienischen Provinzen) übernommen. Bis dato nahmen 138 oberösterreichische Gemeinden und vier Betriebe an der FahrRad-Beratung teil.

Damit die Gemeinden nicht jeweils „das Rad neu erfinden müssen“ gibt es neben den Beratungsterminen weitere Services, die auf www.fahrradberatung.at zu finden sind.

Radverkehrs-Check – Radverkehr in der Wohn- und Stadtentwicklung mitdenken!

Der Radverkehrs-Check, der sich derzeit in der Testphase befindet, soll bei allen geplanten Bauprojekten und verkehrsorganisatorischen Maßnahmen des Infrastrukturressorts angewendet werden.
Damit soll gewährleistet werden, dass:

  • der Radverkehr bereits zu Planungsbeginn berücksichtigt wird,
  • die für den Radverkehr am besten geeignetste Infrastruktur bzw. Verkehrsorganisation in Abstimmung mit anderen Verkehrsträgern umgesetzt wird,
  • der Radweg bereits bei der Siedlungsentwicklung in der Wegekette Berücksichtigung findet und
  • sich damit die Situation für den Radverkehr verbessert, wenn dies möglich ist, bzw. keinesfalls verschlechtert.
    Es hat bereits vereinzelte Radverkehrs-Checks gegeben (u.a. zur Mauthausener Brücke), die flächendeckende Ausrollung wurde durch die Covid-19-Pandemie maßgeblich verzögert. Ab der zweiten Jahreshälfte soll es hier mit verstärktem personellen Einsatz wieder in großen Schritten weitergehen. Angedacht ist, dass der Radverkehrs-Check in der Endausbaustufe bis auf die Gemeinde-Ebene ausgerollt und auch in dem Bereich „Siedlungsentwicklung“ integriert wird. Die Verkehrsplanung und die Wohnbauplanung gehen hier vernetzte und gemeinsame Wege. Mit der Errichtung von Wohnbauten sollen auch die Bedürfnisse der Bevölkerung im Hinblick auf die (sanfte) Mobilität mitbedacht werden.

OÖ Radelt

Eine sichere und komfortable Radinfrastruktur ist eine wesentliche Voraussetzung für die Erhöhung des Radverkehrsanteils. Ebenso wichtig ist die Bewusstseinsbildung, für die vielen kurzen Wege im Alltag das Fahrrad anstelle des Autos zu verwenden. Genau dafür wurde die Aktion „Oberösterreich radelt“ konzipiert. „Oberösterreich radelt“ gibt es seit 2019 im Rahmen der österreichweiten Kampagne „Österreich radelt“. Bei dieser Bewusstseinsaktion geht es nicht um Schnelligkeit oder Bestleistungen, sondern um den Genuss beim Radeln. Jeder, der sich anmeldet, sammelt für sich und sein Bundesland Radkilometer und hat dabei auch gleichzeitig die Chance auf hochwertige Preise. Im Jahr 2020 haben etwas mehr als 2.000 Oberösterreicher/innen mitgemacht und dabei rund 1.365.000 km „erradelt“. Wer sich unter ooe.radelt.at anmeldet, kann seine Radfahrten und -kilometer sowohl für den eigenen Betrieb, als auch die Gemeinde, einen Verein oder eine Schule gutschreiben lassen. Die geradelten Kilometer können täglich, monatlich oder am Ende der Aktion online eingetragen, oder mit der App direkt nachverfolgt werden. Alle Infos finden Interessierte auf ooe.radelt.at

Sicherheit beim Radverkehr

Die Attraktivität des Rades wird in erheblichem Maße dadurch geprägt, wie die Sicherheit des Radverkehrs von der Gesellschaft, aber auch von jedem Einzelnen wahrgenommen wird. Dabei wird das Radfahren in Teilen der Gesellschaft immer noch als unsicher oder teilweise geradezu gefährlich eingeschätzt. Dies führt zum einen dazu, dass „potenzielle“ Radfahrer das Fahrrad nicht, oder nur gelegentlich bzw. nur in der Freizeit nutzen und auch manche Eltern ihren Kindern die Fahrradnutzung gar nicht nahelegen. Mit Zielgruppen-spezifischen Sicherheitsmaßnahmen wird im Bereich der Unfallprävention gearbeitet.

E-Bike-Training 60+

Der seit einigen Jahren anhaltende E-Bike-Boom macht auch in topographisch schwierigen Gebieten das Radfahren im Alltag und in der Freizeit für gewisse Zielgruppen attraktiver bzw. überhaupt erst möglich. Dies gilt es für die positive Entwicklung des Radverkehrsanteils im ländlichen Raum zu nutzen. Gleichzeitig sind

Bilanz und Ausblick des Infrastrukturressorts im Bereich Radverkehr 9

aber auch gewisse Gefahren mit dem E-Bike-Boom verbunden. Die höheren Geschwindigkeiten und das schwierige Handling sind besonders bei den älteren Zielgruppen mit Gefahrenpotentialen verbunden. Das Infrastrukturressort fördert deshalb E-Bike-Sicherheitstrainings für alle Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher ab dem 60. Lebensjahr. Jeder Teilnehmer erhält einen 20 Euro Gutscheinbonus. Nähre Infos finden Sie unter: https://www.land- oberoesterreich.gv.at/ebikebonus.htm

Sicher unterwegs Sicherheitsausbildung bereits im jungen Alter

Besonders Kindern und Jugendlichen gilt es die Regeln des sicheren Fahrradfahrens früh beizubringen. Mit guten Ausbildungsprogrammen können Unfälle vermieden und der Fahrradverkehr sicherer gestaltet werden. Mit umfangreichen Aktionsprogrammen erhalten Schüler/innen nicht nur Unterstützung hinsichtlich des sicheren Equipments, sondern auch konkrete Praxisangebote, um das sichere Fahrradfahren zu erlernen und zu perfektionieren. Aktionen wie, „Der perfekte Radfahrer“, „Wer wird Meister auf zwei Rädern“, die „ARBÖ-Radparcours“, oder die „ÖAMTC – Young Mobility Convention“ sind Leistungsangebote, die mit erfahrenen Stakeholdern entwickelt wurden, um die Sicherheit unserer jüngsten Verkehrsteilnehmer/innen zu erhöhen. Rund 61.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben seit dem Jahr 2016 ein Angebot des Landes und seiner Partner in Bezug auf die Fahrradsicherheit wahrgenommen.

Im Artikel 15 des Oö. Landes-Verfassungsgesetzes heißt es: „Das Land Oberösterreich fördert die Hebung der Lebensqualität seiner Bürger. Es setzt und unterstützt deshalb Maßnahmen, die der Verbesserung des Wohnens und des Wohnumfelds dienen. Wesentliche Bedeutung kommt dabei der Sicherung der Nahversorgung und einer ökologisch orientierten Verkehrsentwicklung zu“.

„Ganz im Sinne des Art. 15 der Oö. Landesverfassung nehme ich meine Aufgabe wahr und möchte die Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger in unserem Heimatland steigern. Die Leistungen beim Ausbau der Radwegeinfrastruktur und die Sicherheit einer ökologischen Mobilität stehen dabei im Fokus“, unterstreicht Landesrat für Infrastruktur Mag. Günther Steinkellner abschließend.

 Abteilungsleiter des Strassenbaus – Dipl.-Ing. Christian Dick, der OÖ Radfahrbeauftragte Christian Hummer sowie Landesrat Günther Steinkellner sind mit der positiven Bilanz beim Thema Radverkehr zufrieden. 
Foto: Land OÖ/Daniel Kauder
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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