E-Biker erlitt bei Unfall tödliche Verletzungen// Motorradfahrer tödlich verunglückt. Aktuelle oö Polizeimeldungen

Bezirk Vöcklabruck

Ein 81-Jähriger aus dem Bezirk Ried fuhr am Nachmittag des 30. März 2021 mit seinem E-Bike auf der Forststraße Klauskopfstraße im Gemeindegebiet von Pöndorf Richtung der Kreuzung mit der Forststraße Wölflstraße. Etwa 100 Meter vor der Kreuzung mit der Wölflstraße fuhr er vermutlich durch ein Schlagloch, dürfte mit der Vorderbremse zu stark gebremst haben und stürzte. Er wurde gegen 16:35 Uhr von einem 46-jährigen Salzburger gefunden. Dieser leistete Erste Hilfe und verständigte die Rettungskräfte. Der Notarzt des Rettungshubschraubers Martin 3 versuchte den Pensionisten noch wiederzubeleben, stellte jedoch gegen 17:35 Uhr den Tod fest.

Motorradfahrer tödlich verunglückt

Bezirk Schärding

Ein 48-Jähriger aus dem Bezirk Schärding fuhr am 30. März 2021 um 15 Uhr mit seinem Motorrad auf der Roßgatternstraße L1175 von Waldkirchen kommend in Richtung St. Aegidi. Bei StrKm. 5,808, Gemeindegebiet St. Aegidi, kam er aus bisher unbekannter Ursache in einer unübersichtlichen scharfen Rechtskurve zu Sturz.
Er schlitterte auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal gegen den entgegenkommenden Klein-LKW, gelenkt von einem 23-Jährigen aus dem Bezirk Rohrbach. Der 48-Jährige erlitt durch den Anprall tödliche Verletzungen.
Der LKW-Lenker blieb bei dem Unfall unverletzt.
Für die Aufräumarbeiten durch die FF St. Aegidi und FF Aichberg war
die L 1175 für ca. zwei Stunden für den gesamten Verkehr gesperrt.

Mit Rennrad in Kienbach gestürzt

Bezirk Vöcklabruck

Ein 63-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck fuhr am 30. März 2021 gegen 14 Uhr mit seinem Rennrad auf der Kientalstraße von Steinbach nach Neukirchen bei Altmünster. Bei StrKm 2,0 nahm er eine Hand vom Lenker um sich zu schnäuzen. Dabei verlor er das Gleichgewicht und stürzte mitsamt seinem Rennrad, kopfüber über die Leitplanke, in das drei Meter tieferliegende Bachbett des unmittelbar neben der Fahrbahn verlaufenden Kienbaches. Dort prallte er mit dem Oberkörper gegen das grob felsige Gelände und verletzte sich so massiv, dass er selbständig nicht mehr aus dem Bachbett klettern konnte.
Der Mann konnte via Handy die Rettung verständigen, welche ihn gemeinsam mit 24 Kameraden der FF Weyregg und FF Steinbach aus dem Bachbett barg. 
Im Anschluss an die Erstversorgung durch den Notarzt wurde der 63-Jährige ins Klinikum Gmunden verbracht.

32-Jähriger vom Motorrad geschleudert

Bezirk Rohrbach

Ein 32-Jähriger aus dem Bezirk Rohrbach, der lediglich die FS-Klasse A2 besitzt, lenkte am 30. März 2021 um 13:10 Uhr ein 92 KW starkes Motorrad, für welches die FS-Klasse A erforderlich gewesen wäre, in Aigen-Schlägl auf der Rohrbacher Bundesstraße B 127 in Richtung Rohrbach.
Im Ortschaftsbereich von Weichsberg überholte er mehrere PKW und übersah, dass ein 30-Jähriger aus dem Bezirk Rohrbach mit seinem PKW nach links in den Güterweg Weichsberg abbog. In der Folge stieß der 32-Jährige mit seinem Motorrad gegen die linke Seite des abbiegenden PKW. Durch den Anprall wurde der PKW im Heckbereich etwas nach rechts versetzt und das Motorrad kurz hochkatapultiert. Der 32-Jährige wurde vom Motorrad geschleudert und kam etwa nach zehn Meter neben einer Steinmauer zu liegen.
Er wurde unbestimmten Grades verletzt und nach Erstversorgung mit der Rettung Aigen-Schlägl ins Klinikum Rohrbach gebracht. Der 30-Jährige blieb unverletzt.
An den Fahrzeugen entstand vermutlich Totalschaden.

Bezirk Linz-Land

Pensionistin zahlte an Betrüger mehrere zehntausend Euro

Eine 76-jährige Pensionistin aus dem Bezirk Linz-Land erhielt am 23. März 2021 von einem gut deutschsprechenden Mann, welcher sich als Polizist vorstellte, mehrere Anrufe auf ihr Festnetztelefon und in weiterer Folge auch auf ihr Mobiltelefon.
Im Zuge des Gespräches forderte der Anrufer von der Pensionistin, für deren Tochter eine Kaution in der Höhe von 82.000 Euro zu bezahlen. Angeblich verursachte die Tochter einen Verkehrsunfall und stehe jetzt vor dem Richter. Um eine sofortige Haftstrafe zu verhindern, wäre die hohe Kaution fällig.

Die Frau erklärte sich bereit zu helfen und äußerte gegenüber dem Anrufer, dass sie nur 70.000 Euro auftreiben könne. Sie fuhr sofort zu ihrer Hausbank und ließ sich von einer Bankangestellten von ihrem Sparbuch mehrere zehntausend Euro auszahlen.

In weiteren Telefongesprächen informierte der Anrufer die Pensionistin, dass ein Mann auf der Straße auf sie warten würde. Die Pensionistin übergab einem ca. 20-jährigen Mann (dunkle Haare, dunkel bekleidet, dunkle Stofftasche) das gesamte Bargeld und dieser ging in unbekannte Richtung davon.

Pkw rollte rückwärts

Bezirk Rohrbach

Eine 27-Jährige aus dem Bezirk Rohrbach fuhr am 31. März 2021 gegen 4:15 Uhr mit ihrem Pkw in Ulrichsberg auf einen Privatparkplatz. Sie sicherte das Fahrzeug mit der mechanischen Handbremse und ließ den Fahrzeugmotor laufen. Aus ungeklärter Ursache löste sich die Handbremse und der Pkw begann sich rückwärts zu bewegen. Die 27-Jährige lief zur Fahrertür und versuchte das Auto anzuhalten. Dabei verkeilte sich die Fahrertür an der rechten hinteren Seite eines Kleintransporters. Die 27-Jährige verletzte sich unbestimmten Grades und wurde ins Klinikum Rohrbach eingeliefert.

Bezirk Urfahr-Umgebung

Sachbeschädigungen durch Graffitis geklärt

Bereits am 24. Dezember 2020 gegen 4 Uhr konnte von Polizisten der Polizeiinspektion Pregarten in Unterweitersdorf im Bereich einer Autobahnüberführung ein amtsbekannter 26-Jähriger aus dem Bezirk Freistadt auf dem Brückenbauwerk angetroffen werden, der eine Spraydose mit sich führte.
Auf Grund der Anzahl an Graffitis auf Autobahnbauwerken in den vergangenen Monaten wurde eine Personsdurchsuchung durchgeführt. Dabei konnten fünf weitere Spraydosen sichergestellt werden. Der 26-Jährige führte außerdem Suchtgift in Form von Cannabis und Ecstasy mit sich. 
Bei der Autobahnüberführung konnten insgesamt sieben Graffitis, Sprüche und Symbole, festgestellt werden, bei welchen die Farbe noch nicht getrocknet war. Der Beschuldigte zeigte sich dazu geständig. Durch die weitere Befragung gestand er schließlich auch andere Sachbeschädigungen durch Graffitis in Unterweitersdorf – konkret auf Autobahnüberführungen im Ortsteil Radingdorf und entlang des Güterweges Schmiedweg. 
Nach der Kontrolle des Verdächtigen am 24. Dezember 2020 ordnete die Staatsanwaltschaft Linz eine Hausdurchsuchung an. Diese wurde am 4. Februar 2021 durchgeführt.
Im Zuge der Durchsuchung konnten Schablonen, welche bei den Graffitis verwendet wurden, sichergestellt werden. Darüber hinaus konnten zusätzliche 14 Graffiti-Spraydosen aufgefunden werden, welche der Beschuldigte erst am 21. Jänner 2021 im Internet bestellt hatte. Es konnten auch abermals Suchtgiftutensilien sichergestellt werden. 
Der 26-Jährige zeigte sich schließlich im Zuge der Einvernahmen zu 37 Motiven geständig. Diese wurden im genannten Zeitraum an drei verschiedenen Brücken angebracht. 
Des Weiteren wird der Mann verdächtigt, weitere 23 Motive, welche im selben Zeitraum an denselben Orten entstanden sind, gesprüht zu haben. Dazu zeigte er sich nicht geständig.  
Der Gesamtschaden beträgt mehrere tausend Euro. 
Der Mann wurde bei der Staatsanwaltschaft Linz angezeigt.

Cannabisgeruch aus Partyraum

Bezirk Steyr-Land

Durch einen Hinweis eines Anrufers fuhren Polizisten aus Sierning am Abend des 30. März 2021 zu einer Lagerhalle. Cannabisgeruch war bis auf die Straße wahrnehmbar. Bei einer Nachschau konnten gegen 19:50 Uhr in einem Partyraum vier Burschen im Alter von 16, 17, 18 und 19 Jahren aus den Bezirken Steyr-Land bzw. Linz-Land angetroffen werden. Der 19-Jährige rauchte gerade einen Joint. Die drei anderen Burschen gaben an, dass sie zuvor auch Marihuana geraucht hätten. Bei allen vier jungen Männern wurden Drogen sichergestellt und die Party wurde aufgelöst. Die Beschuldigten werden nach dem Suchtmittelgesetz der Staatsanwaltschaft Steyr und wegen Missachtung der COVID-19 Bestimmungen der Bezirkshauptmannschaft Steyr-Land angezeigt.

Vorrangverletzung – drei Verletzte

Bezirk Vöcklabruck

Am 30. März 2021 gegen 14:55 Uhr fuhr eine 32-Jährige aus dem Bezirk Schärding mit einem PKW in Steindorf, Gemeinde Seewalchen am Attersee, auf der L1274 in Fahrtrichtung Gampern. Unmittelbar dahinter fuhr ein 22-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck mit seinem Motorrad.
Zur gleichen Zeit fuhr ein 20-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck mit seinem Kleinkraftrad auf der Kraimstalstraße von Kraims kommend in Fahrtrichtung Steindorf. Auf dem Sozius befand sich eine 15-Jährige, ebenfalls aus dem Bezirk Vöcklabruck. Lt. Zeugenaussagen fuhr der 20-Jährige trotz Vorrangzeichens „HALT“ ungebremst in die Kreuzung mit der L1274 ein und wurde von dem aus seiner Sicht links kommenden PKW der 32-Jährigen frontal erfasst.
Durch den Aufprall wurden der 20-Jährige und die 15-Jährige neben die Fahrbahn in die angrenzende Wiese geschleudert.
Aufgrund des vor ihm passierten Unfallgeschehens leitete der 22-Jährige ein Bremsmanöver ein und kam aufgrund dessen – lt. derzeitigem Ermittlungsstand – ohne Fremdeinwirkung zu Sturz. Während die 32-Jährige nicht verletzt wurde, mussten alle anderen drei Beteiligten von der Rettung bzw. dem Notarzt erstversorgt werden. Die beiden Männer wurden mit Verletzungen unbestimmten Grades von der Rettung in das Salzkammergutklinikum Vöcklabruck verbracht. Die 15-Jährige wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades vom Notarzthubschrauber „Martin 3“ in das Klinikum Wels-Grieskirchen verbracht.

Bezirk Freistadt

Missglücktes Überholmanöver – zwei Schwerverletzte

Am 30. März 2021 um 11:50 Uhr ereignete sich in Lasberg auf der L579
Nordkammlandestraße in Fahrtrichtung Freistadt ein Verkehrsunfall mit zwei Schwerverletzten. Ein 15-Jähriger aus dem Bezirk Freistadt fuhr mit seinem Moped auf der L 579 und wollte nach links abbiegen. Dazu blinkte er links und bog ein. Zur gleichen Zeit fuhr ein 54-Jähriger aus dem Bezirk Freistadt mit einem Motorrad ebenfalls auf der L579 und übersah den vor ihm abbiegenden Mopedlenker. Der 54-Jährige versuchte noch das Moped zu überholen. Dies gelang ihm jedoch nicht und so kam es auf der Gegenfahrbahn zur Kollision. Der Mopedlenker kam ca. 30 Meter nach der Unfallstelle schwer verletzt zu liegen. Das Motorrad kam samt verletzten Lenker ca. 50 Meter nach der Unfallstelle zu liegen. Die beiden Unfallbeteiligten wurden schwer verletzt vom ÖRK ins Landeskrankenhaus Freistadt verbracht. An den Zweirädern entstand Totalschaden.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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