Missglücktes Überholmanöver – zwei Schwerverletzte. Aktuelle oö. Polizeimeldungen

Bezirk Freistadt

Missglücktes Überholmanöver – zwei Schwerverletzte

Am 30. März 2021 um 11:50 Uhr ereignete sich in Lasberg auf der L579
Nordkammlandestraße in Fahrtrichtung Freistadt ein Verkehrsunfall mit zwei Schwerverletzten. Ein 15-Jähriger aus dem Bezirk Freistadt fuhr mit seinem Moped auf der L 579 und wollte nach links abbiegen. Dazu blinkte er links und bog ein. Zur gleichen Zeit fuhr ein 54-Jähriger aus dem Bezirk Freistadt mit einem Motorrad ebenfalls auf der L579 und übersah den vor ihm abbiegenden Mopedlenker. Der 54-Jährige versuchte noch das Moped zu überholen. Dies gelang ihm jedoch nicht und so kam es auf der Gegenfahrbahn zur Kollision. Der Mopedlenker kam ca. 30 Meter nach der Unfallstelle schwer verletzt zu liegen. Das Motorrad kam samt verletzten Lenker ca. 50 Meter nach der Unfallstelle zu liegen. Die beiden Unfallbeteiligten wurden schwer verletzt vom ÖRK ins Landeskrankenhaus Freistadt verbracht. An den Zweirädern entstand Totalschaden.

Auffahrunfall – Motorradfahrer schwer verletzt

Stadt Linz

Auffahrunfall – Motorradfahrer schwer verletzt

Eine 45-jährige Linzerin wollte am 29. März 2021 um 17:45 Uhr mit ihrem Pkw in Linz in der Freistädter Straße nach links abbiegen und musste aufgrund von Gegenverkehr anhalten. Ein 46-Jähriger aus dem Bezirk Urfahr- Umgebung überholte mit seinem Motorrad mehrere Fahrzeuge und dürfte den anhaltenden Pkw der Frau übersehen haben. Er fuhr auf das Heck des Pkw auf und kam durch den massiven Anprall zu Sturz. Der 46-Jährige erlitt dabei schwere Verletzungen und wurde nach Erstversorgung durch den Notarzt in das UKH eingeliefert.
Das Motorrad wurde auf Höhe des Tanks in zwei Teile gerissen. Die Frau und ihre im Pkw mitfahrende Tochter gaben an, nicht verletzt worden zu sein.

Erhebliche Behinderungen auf A1 nach Unfall

Bezirk Linz-Land

Erhebliche Behinderungen auf A1 nach Unfall

Ein 46-jähriger Rumäne kam am 30. März 2021 um 6:35 Uhr auf der A1, Gemeindegebiet Pucking, aufgrund eines technischen Gebrechens beim Transporter am mittleren Fahrstreifen zum Stehen. In weiterer Folge stiegen er und seine beiden Mitfahrer aus dem Fahrzeug aus, stellten am Pannenstreifen ein Warndreieck auf und versuchten mittels Handzeichen die nachfolgenden Fahrzeuge zu warnen.
Kurz darauf prallte ein PKW, gelenkt von einer 22-jährigen Linzerin, frontal in den abgestellten Transporter.
Durch den Aufprall geriet der PKW ins Schleudern und kam am dritten Fahrstreifen zum Stillstand. Der Transporter wurde auf den Pannenstreifen geschleudert.
Die Frau wurde unbestimmten Grades verletzt und mit dem Roten Kreuz in das UKH Linz eingeliefert. Der total beschädigte PKW und der Transporter wurden von der Unfallstelle entfernt. Die Aufräumarbeiten wurden durch die Freiwillige Feuerwehr Nettingsdorf und Pucking-Hasenufer, sowie der Asfinag durchgeführt.
Für die Dauer der Unfallerhebung und Aufräumarbeiten wurde die A1 in Fahrtrichtung Salzburg für 1 ½ Stunden komplett gesperrt und eine Umleitung über die A25 eingerichtet, wodurch es im Frühverkehr zu erheblichen Behinderungen kam.

NACHTRAG LPD MELDUNG- Autobahn A1 nach Verkehrsunfall zwei Stunden gesperrt

Die beiden Feuerwehren Pucking- Hasenufer und Nettingsdorf wurden um kurz vor 7 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die Westautobahn A1 Richtung Salzburg alarmiert.

Der Unfall ereignete sich am Puckinger Berg zwischen Linz und Allhaming in Fahrtichtung Salzburg. Entgegen erster Informationen wurde keine Person im Fahrzeug eingeklemmt. Infolge der Autobahnsperre hat sich ein Rückstau von rund 8 km gebildet. Die Asfinag leitete den Verkehr bei der Abzweigung auf die Welser Autobahn A25 von der A1 ab. Die Sperre der Autobahn konnte kurz vor 09:00 Uhr aufgehoben werden. Laut vorliegenden Informationen wurde bei dem Unfall eine Person verletzt.

© TEAM FOTOKERSCHI.AT / KERSCHBAUMMAYR

Pensionistin zahlte an Betrüger mehrere zehntausend Euro

Bezirk Linz-Land

Pensionistin zahlte an Betrüger mehrere zehntausend Euro

Eine 76-jährige Pensionistin aus dem Bezirk Linz-Land erhielt am 23. März 2021 von einem gut deutschsprechenden Mann, welcher sich als Polizist vorstellte, mehrere Anrufe auf ihr Festnetztelefon und in weiterer Folge auch auf ihr Mobiltelefon.
Im Zuge des Gespräches forderte der Anrufer von der Pensionistin, für deren Tochter eine Kaution in der Höhe von 82.000 Euro zu bezahlen. Angeblich verursachte die Tochter einen Verkehrsunfall und stehe jetzt vor dem Richter. Um eine sofortige Haftstrafe zu verhindern, wäre die hohe Kaution fällig.

Die Frau erklärte sich bereit zu helfen und äußerte gegenüber dem Anrufer, dass sie nur 70.000 Euro auftreiben könne. Sie fuhr sofort zu ihrer Hausbank und ließ sich von einer Bankangestellten von ihrem Sparbuch mehrere zehntausend Euro auszahlen.

In weiteren Telefongesprächen informierte der Anrufer die Pensionistin, dass ein Mann auf der Straße auf sie warten würde. Die Pensionistin übergab einem ca. 20-jährigen Mann (dunkle Haare, dunkel bekleidet, dunkle Stofftasche) das gesamte Bargeld und dieser ging in unbekannte Richtung davon.

PKW kollidierte mit LKW – zwei Verletzte

Bezirk Gmunden

Ein 76-Jähriger aus dem Bezirk Gmunden fuhr am 30. März 2021 um 11:15 Uhr mit seinem Pkw in Bad Ischl auf der B145 nach Bad Goisern. Etwa einen Kilometer vor der Unfallstelle haben nachfahrende PKW-Lenker bemerkt, dass er beginnt
Schlangenlinie zu fahren. Dieses Fahrverhalten hat sich bis zur Unfallstelle immer mehr verschlimmert und führte in der Folge zu einer Frontalkollision mit einem entgegenkommenden LKW, welcher von einem 51-Jährigen aus dem Bezirk Hallein gelenkt wurde. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde die Lenkung des LKW beschädigt und der Reifen von der Felge gerissen. In weiterer Folge kollidierte der LKW noch mit der Felswand und blieb nach etwa 30 Meter stehen.
Beide Lenker wurden nach Versorgung durch das ÖRK bzw. dem Notarzt in das Krankenhaus Bad Ischl verbracht.
Durch die Kollision wurden beide Fahrzeuge schwer beschädigt. Weiters wurden durch den LKW mehrere Verkehrseinrichtungen (Verkehrszeichen und Leitpflöcke) beschädigt.
Während der Bergung des LKW und zum Zwecke der Unfallaufnahme war die B145 gesperrt. Eine lokale Umleitung für Fahrzeuge unter 3,5 t wurde eingerichtet. Fahrzeuge über 3,5 t mussten die Sperre abwarten.

Sachbeschädigungen durch Graffitis geklärt

Bezirk Urfahr-Umgebung

Sachbeschädigungen durch Graffitis geklärt

Bereits am 24. Dezember 2020 gegen 4 Uhr konnte von Polizisten der Polizeiinspektion Pregarten in Unterweitersdorf im Bereich einer Autobahnüberführung ein amtsbekannter 26-Jähriger aus dem Bezirk Freistadt auf dem Brückenbauwerk angetroffen werden, der eine Spraydose mit sich führte.
Auf Grund der Anzahl an Graffitis auf Autobahnbauwerken in den vergangenen Monaten wurde eine Personsdurchsuchung durchgeführt. Dabei konnten fünf weitere Spraydosen sichergestellt werden. Der 26-Jährige führte außerdem Suchtgift in Form von Cannabis und Ecstasy mit sich.
Bei der Autobahnüberführung konnten insgesamt sieben Graffitis, Sprüche und Symbole, festgestellt werden, bei welchen die Farbe noch nicht getrocknet war. Der Beschuldigte zeigte sich dazu geständig. Durch die weitere Befragung gestand er schließlich auch andere Sachbeschädigungen durch Graffitis in Unterweitersdorf – konkret auf Autobahnüberführungen im Ortsteil Radingdorf und entlang des Güterweges Schmiedweg.
Nach der Kontrolle des Verdächtigen am 24. Dezember 2020 ordnete die Staatsanwaltschaft Linz eine Hausdurchsuchung an. Diese wurde am 4. Februar 2021 durchgeführt.
Im Zuge der Durchsuchung konnten Schablonen, welche bei den Graffitis verwendet wurden, sichergestellt werden. Darüber hinaus konnten zusätzliche 14 Graffiti-Spraydosen aufgefunden werden, welche der Beschuldigte erst am 21. Jänner 2021 im Internet bestellt hatte. Es konnten auch abermals Suchtgiftutensilien sichergestellt werden.
Der 26-Jährige zeigte sich schließlich im Zuge der Einvernahmen zu 37 Motiven geständig. Diese wurden im genannten Zeitraum an drei verschiedenen Brücken angebracht.
Des Weiteren wird der Mann verdächtigt, weitere 23 Motive, welche im selben Zeitraum an denselben Orten entstanden sind, gesprüht zu haben. Dazu zeigte er sich nicht geständig.
Der Gesamtschaden beträgt mehrere tausend Euro.
Der Mann wurde bei der Staatsanwaltschaft Linz angezeigt.

32-Jähriger vom Motorrad geschleudert

Bezirk Rohrbach

Ein 32-Jähriger aus dem Bezirk Rohrbach, der lediglich die FS-Klasse A2 besitzt, lenkte am 30. März 2021 um 13:10 Uhr ein 92 KW starkes Motorrad, für welches die FS-Klasse A erforderlich gewesen wäre, in Aigen-Schlägl auf der Rohrbacher Bundesstraße B 127 in Richtung Rohrbach.
Im Ortschaftsbereich von Weichsberg überholte er mehrere PKW und übersah, dass ein 30-Jähriger aus dem Bezirk Rohrbach mit seinem PKW nach links in den Güterweg Weichsberg abbog. In der Folge stieß der 32-Jährige mit seinem Motorrad gegen die linke Seite des abbiegenden PKW. Durch den Anprall wurde der PKW im Heckbereich etwas nach rechts versetzt und das Motorrad kurz hochkatapultiert. Der 32-Jährige wurde vom Motorrad geschleudert und kam etwa nach zehn Meter neben einer Steinmauer zu liegen.
Er wurde unbestimmten Grades verletzt und nach Erstversorgung mit der Rettung Aigen-Schlägl ins Klinikum Rohrbach gebracht. Der 30-Jährige blieb unverletzt.
An den Fahrzeugen entstand vermutlich Totalschaden.

Motorradfahrer tödlich verunglückt

Bezirk Schärding

Ein 48-Jähriger aus dem Bezirk Schärding fuhr am 30. März 2021 um 15 Uhr mit seinem Motorrad auf der Roßgatternstraße L1175 von Waldkirchen kommend in Richtung St. Aegidi. Bei StrKm. 5,808, Gemeindegebiet St. Aegidi, kam er aus bisher unbekannter Ursache in einer unübersichtlichen scharfen Rechtskurve zu Sturz.
Er schlitterte auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal gegen den entgegenkommenden Klein-LKW, gelenkt von einem 23-Jährigen aus dem Bezirk Rohrbach. Der 48-Jährige erlitt durch den Anprall tödliche Verletzungen.
Der LKW-Lenker blieb bei dem Unfall unverletzt.
Für die Aufräumarbeiten durch die FF St. Aegidi und FF Aichberg war
die L 1175 für ca. zwei Stunden für den gesamten Verkehr gesperrt.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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