Häufige Frost-Tauwechsel sind der Feind unserer Straßenbauer

Schätzungen zu heuriger Schadenssumme erfolgen bei stabilen, warmen Temperaturen

Alljährlich wiederholen sich ähnliche Szenarien auf unseren Landesstraßenzügen. Der Winter kommt mit Regen, Schnee sowie Frost. Unsere Straßeninfrastruktur ist bei diesen Witterungen besonders sensibel. Gerade an den Stellen, an denen Wasser bei Temperaturen um und unter dem Gefrierpunkt angreift, werden später die Schäden sichtbar. Dies ist besonders nach langen Wintern mit ausgeprägten und häufigen Frost- und Tauperioden zu bemerken. Gerade jene Straßenbeläge, die stark frequentiert werden und ausgelastet sind, tragen oft Gebrauchsspuren etwa in Form von kleinen Rissen. In diese Risse dringt Wasser ein. Gefriert das Wasser bei Kälte, dehnt es sich aus und sprengt aufgrund der Volumenausdehnung den Asphalt weiter auf. „Der Frost ist ein stetig widerkehrender und unangenehmer Gast. Er nagt kontinuierlich an unserer Straßeninfrastruktur und gilt als Feind der Straßenerhaltungsfachmänner und -frauen“, so Landesrat für Infrastruktur Mag. Günther Steinkellner.

Die Schäden, die entstehen, sind vielfältig und reichen von Rissen im Straßenbelag über Schlaglöcher bis hin zu Buckelpisten. Aufgrund wechselhafter Witterungen in der heurigen Periode gab es häufige Frost-Tauwechsel. Besonders am Ende der Wintersaison mit kräftigen Tauphasen treten die Frostschäden auf. Die diesbezüglichen Evaluierungen und Schätzungen hinsichtlich der Schäden können immer erst nachfolgend bei stabileren Temperaturwerten angestellt werden. Im langjährigen Schnitt wird die daraus entstehende Schadenssumme auf über vier Millionen Euro jährlich geschätzt.

©Cityfoto

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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