Pkw kollidierte mit E-Bike. Aktuelle oö Polizeimeldungen

Bezirk Gmunden

Eine 22-Jährige aus dem Bezirk Gmunden fuhr am 25. März 2021 gegen 16:30 Uhr mit ihrem Pkw im Gemeindegebiet von Laakirchen auf einem Güterweg. Bei der Kreuzung mit dem Güterweg Grafing kam es zur Kollision mit einem 53-jährigen E-Bike-Fahrer aus dem Bezirk Gmunden. Der Mann stürzte vom Fahrrad und wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Salzkammergut Klinikum Gmunden gebracht. Die Pkw-Lenkerin erlitt einen Schock und wurde ebenfalls nach Erstversorgung in das Krankenhaus gebracht.

Am Schulweg von Pkw erfasst

Bezirk Urfahr-Umgebung

Mit dem Fahrrad auf der Sportplatzstraße Richtung Reichenthal zur Schule war am 26. März 2021 gegen 7:30 Uhr eine 10-Jährige unterwegs. Bei der Kreuzung bog sie in die Summerauer Landesstraße nach links ab. Zeitgleich lenkte eine 23-Jährige aus dem Bezirk Freistadt ihren Pkw auf der Summerauer Landesstraße aus Reichenthal kommend Richtung Schenkenfelden. Dabei kam es zur Kollision und die 10-Jährige wurde mitsamt ihrem Fahrrad gegen die Windschutzscheibe geschleudert. Mit Verletzungen unbestimmten Grades brachte der Notarzt die 10-Jährige in das Krankenhaus.

Frau durch Traktor verletzt

Bezirk Freistadt

Mit dem Abmontieren von Schneeketten eines Traktors war am 26. März 2021 gegen 7:20 Uhr in einer Gemeinde im Bezirk Freistadt eine 53-Jährige beschäftigt. Dabei betätigte sie unabsichtlich den Hydraulikhebel der am Traktor angebrachten Hydrauliklade und wurde dadurch zwischen Hinterreifen des Traktors und der Hydrauliklade eingeklemmt. Mit dem Handy konnte sie nach mehreren Anrufen letztendlich ihre Tochter sowie einen Bekannten erreichen, die zur Hilfe eilten. Die Verunfallte war bei Bewusstsein jedoch schwer verletzt und musste mit dem Notarzt in das Unfallkrankenhaus eingeliefert werden.

Zeugenaufruf – Radfahrerin schwer verletzt

Bezirk Linz-Land

Zeugenaufruf – Radfahrerin schwer verletzt

Ein 79-Jähriger und seine 74-jährige Ehefrau fuhren am 25. März 2021 gegen 16:30 Uhr mit ihren Fahrrädern in Enns auf der Gemeindestraße Kronau Richtung Kristeinerstraße. Bei der Kreuzung zur Kristeinerstraße blieb er stehen. Seine Gattin fuhr mit einem Abstand hinter ihm. Ein Pkw, der zeitgleich ebenfalls Richtung dieser Kreuzung unterwegs war, fuhr bei der 74-Jährigen vorbei. 
Als der 79-Jährige erneut zurück blickte beobachtete er, wie seine Frau mit dem Rad zu Sturz kam und mit dem Kopf auf den hinteren beifahrerseitigen Reifen des Pkw aufprallte. Der Pkw-Lenker, der laut dem Ehegatten nicht schnell unterwegs war, blieb sofort stehen und bot seine Hilfe an. Da die Gestürzte zunächst ansprechbar war und dem Anschein nach keine Anzeichen einer Verletzung hatte, fuhr der Lenker weiter. Einige Zeit später klagte die 74-Jährige aber über Schmerzen, wonach der Gatte die Rettung verständigte. Im Krankenhaus stellte man eine schwere Verletzung fest, weshalb die Radfahrerin noch nicht zum Unfallhergang befragt werden konnte.

Zeugenaufruf: 
Der Pkw Lenker, der bei dem gegenständlichen Unfall angehalten hatte sowie Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Enns unter der Telefonnummer 059 133 4132 für die Abklärung des Unfallherganges zu melden.

Lenker festgenommen

Bezirk Linz-Land

Ein 26-jähriger slowakischer Staatsbürger lenkte am 25. März 2021 gegen 15:25 Uhr seinen Pkw auf der A1 Westautobahn Richtung Wien, bei der es aufgrund seiner Fahrweise mehrmals zu gefährlichen Situationen mit anderen Verkehrsteilnehmern kam. 
Bei Straßenkilometer 171,00 hielt der 26-Jährige eine täuschend echt aussehende Gaspistole aus dem fahrerseitigen Fenster und zielte mit ausgestrecktem Arm auf den 39-jährigen Lenker, der links neben ihm fuhr. Diesen Vorfall beobachtete ein weiterer Verkehrsteilnehmer und verfolgte den Slowaken über die Stadtautobahn bis zu einer Tankstelle in Leonding. Dort konnte er von zivilen Beamten der Polizei Leonding festgenommen werden. Ebenfalls im Einsatz waren mehrere Polizeistreifen sowie das Einsatzkommando Cobra. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges konnte neben der Gasdruckpistole samt Patronen eine 30 cm lange Machete sichergestellt werden. Der Lenker zeigte sich bei seiner Einvernahme geständig – er wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt und ein vorläufiges Waffenverbot wurde ausgesprochen.

Bezirk Linz-Land

Führerscheinloser fuhr mit gestohlenen Kennzeichen

Am 25. März 2021 gegen 17:15 Uhr wurde ein 42-Jähriger aus dem Bezirk Linz-Land im Gemeindegebiet von Ansfelden einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle unterzogen. Dabei konnte der Mann weder Führerschein noch Zulassungsschein vorzeigen, da er noch nie eine Lenkberechtigung besaß. Das Motorrad war nicht zum Verkehr zugelassen und es besteht auch keine Haftpflichtversicherung. Eine Überprüfung des angebrachten Kennzeichens ergab, dass dieses vor zwei Jahren in Ansfelden gestohlen wurde. Die Weiterfahrt wurde untersagt und das Kennzeichen vorläufig sichergestellt.

Gewerbsmäßige Diebe festgenommen

Bezirk Freistadt

Zeugen beobachteten am 24. März 2021 gegen 18 Uhr wie zwei männliche Personen mehrere Kleidungsstücke von einem Ständer genommen, in ihren Pkw geladen und Richtung Linz davongefahren sind. Eine Polizeistreife konnte gegen 18:40 Uhr bei der Abfahrt „Kefermarkt“ der S10 das Fluchtfahrzeug anhalten. Darin befand sich allerdings nur mehr einer der beiden Täter, ein 31-jähriger rumänischer Staatsbürger aus Linz, samt der gestohlenen Kleidungsstücke. Der zweite Täter war bereits bei seiner Wohnadresse im Bezirk Freistadt. Die Nachschau bei dieser Örtlichkeit führte die Polizei zum zweiten Mittäter, einem 31-jährigen rumänischen Staatsbürger. Mehrere gestohlene Kleidungsstücke mit Diebstahlsicherung sowie neue Elektrowerkzeuge wurden sichergestellt. Bei der Einvernahme zeigten sich die beiden Festgenommenen geständig. Ermittlungen ergaben weitere Tatorte sowie größtenteils die Zuordnung des Diebesguts von unterschiedlichen Handelsgeschäften. Sie werden angezeigt.

Festnahme nach internationalem Haftbefehl

Bezirk Schärding

Beim Grenzübergang der A8 in Suben wurde ein 48-jähriger bosnischer Staatsangehöriger am 25. März 2021 gegen 14:30 Uhr einer fahndungsmäßigen Überprüfung unterzogen.
Dabei wurde festgestellt, dass gegen ihn ein aufrechter Interpol Haftbefehl des Staates Bosnien und Herzegowina wegen des Verdachts des Versicherungsbetrugs vorliegt.
Die Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis ordnete die Einlieferung in die Justizanstalt Ried im Innkreis an.

Schlepperbande festgenommen

Landeskriminalamt Oberösterreich

Bei einer Anhaltung am 28. November 2020 um 6:15 Uhr auf der A8 im Gemeindegebiet Peterskirchen, Fahrtrichtung Deutschland, kontrollierte eine Streife der Autobahnpolizeiinspektion Ried einen irakischen Staatsangehörigen. Dabei stellten die Beamten fest, dass der Mann sieben illegal aufhältige Syrer Richtung Deutschland schleppen wollte.
Der Verdächtige wurde wegen des Verdachts der Schlepperei festgenommen und über Anordnung der Staatsanwaltschaft Ried in die Justizanstalt eingeliefert.
Das Landeskriminalamt OÖ konnte ermitteln, dass es sich bei dieser Schleppung um eine Konvoischleppung mit insgesamt drei Pkw handelte. Die anderen zwei Pkw mit acht weiteren illegal aufhältigen Syrern konnten nach Deutschland ausreisen.
In Zusammenarbeit mit einer Vielzahl an österreichischen und deutschen Dienststellen stellte sich heraus, dass der Iraker für eine hierarchisch strukturierte, autonom handelnde Zelle aus dem Raum Nürnberg in Deutschland tätig war.
Die meisten Mitglieder der Zelle sind junge syrische Männer im Alter von 18 bis 28 Jahren, die in den Jahren 2015 und 2016 nach Deutschland migrierten.
Die Mitglieder der Zelle kamen in regelmäßigen Abständen von Deutschland ausgehend nach Wien zu einem Hotel oder zu Wohnungen, wo schleppungswillige Personen untergebracht waren. Sie organisierten Fahrer, welche die Schleppungen nach Deutschland durchführten. Sie selbst schleppten auch. Für die Schlepperfahrten stellten sie auch Fahrzeuge zur Verfügung und überstellten diese nach Wien.
Neben dem Rekrutieren von Fahrern, Bereitstellen von Fahrzeugen und Durchführen von Fahrten, führten sie auch Späh- und Begleitfahrten durch.
In Wien pflegte die „Nürnberger Zelle“ Kontakte zu weiteren Hintermännern, die Gruppen von schleppungswilligen Migranten für die Weiterschleppung vorbereiteten. Die Ermittlungen gegen diese Hintermänner dauern noch an.
Insgesamt konnten der „Nürnberger Zelle“ inklusive den Fahrern und Hintermännern im Zeitraum vom 1. Oktober 2020 bis zum 17. Jänner 2021, 13 Fahrten zugeordnet werden, bei denen sie mindestens 92 Migranten, die sich illegal im Bundesgebiet aufhielten, nach Deutschland schleppten oder dies versuchten.
Bei 92 Migranten entspricht dies, bei Annahme eines pro Person an die gesamte Organisation zu leistendes Schleppungsentgelts von 8.000 Euro, einer unrechtmäßigen Bereicherung in der Höhe von mindestens 736.000 Euro.
In Zusammenarbeit mit deutschen Kollegen konnten bislang fünf Mitglieder der „Nürnberger Zelle“ festgenommen werden.
Die Ermittlungen gegen weitere Hintermänner sind noch am Laufen.

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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