Red Bulls treffen im Playoff zum achten Mal auf den KAC

Mit dem vierten Sieg im sechsten Viertelfinalspiel der bet-at-home ICE Hockey League gegen die Dornbirn Bulldogs hat der EC Red Bull Salzburg am vergangenen Dienstag den Aufstieg ins Playoff Halbfinale perfekt gemacht. In der Vorschlussrunde der ICE wartet nun der EC-KAC, der nach 4:1 Siegen gegen den EC VSV mit einem Spiel weniger die Teilnahme an derselben fixiert hat, auf die Salzburger.

Playoff-Serien zwischen den Red Bulls und dem KAC haben etwas ganz Spezielles, das von einer über viele Jahre gesund gewachsenen Rivalität der beiden Top-Clubs geprägt ist. Salzburg gegen Klagenfurt, das ist auch das Duell des Teams mit den meisten Titeln in der seit 2003 bestehenden pan-europäischen Liga, aktuell die bet-at-home ICE Hockey League (6) gegen den österreichischen Rekordmeister (31).

Insgesamt sind sich die Red Bulls und der KAC im Playoff bisher sechsmal begegnet. Viermal gewannen die Red Bulls, zweimal ging die Serie an Klagenfurt. Gleich vier Serien gingen über die volle Länge von sieben Spielen. Zweimal haben sich beide Teams auch schon im Finale duelliert, wobei jeder einmal als Sieger hervorging; 2009 machte der KAC nach sieben Spielen das Rennen, 2011 feierten die Red Bulls ebenfalls nach voller Länge den Meistertitel. Die bislang letzte Serie gab es 2016 im Viertelfinale, die die Red Bulls in sieben Spielen für sich entschieden.

Im aktuellen Vergleich hat der KAC die Nase vorn, das Team des finnisches Trainers Petri Matikainen ging in vier von sechs Saison-Duellen als Sieger vom Eis. Das letzte Spiel am 25. Februar gewannen aber die Red Bulls in Klagenfurt mit 5:3.

Paul Huber: „Wird eine richtig spannende Serie“

Salzburgs junger Stürmer Paul Huber, der übrigens noch bis Sonntag zur Wahl um den „Eisner Auto Young Star der Saison 2021“ steht, ist nach dem erfolgreich bestandenen Viertelfinale schon heiß auf den KAC: „Wir konnten die Serie gegen Dornbirn von 0:2 noch in ein 4:2 drehen, was uns jetzt viel Selbstvertrauen gibt. Wir können mit breiter Brust ins Halbfinale gehen und wir können sicher auch den KAC schlagen.“

Heute hat ein Teil der Mannschaft schon wieder trainiert, bevor morgen das komplette Team auf dem Eis mit der Vorbereitung auf die Halbfinalserie beginnt. „Wir hatten gestern frei, werden uns ab morgen voll auf die Klagenfurter fokussieren und auf die Spiele einstellen.“

Ob ihn die ereignisreiche Playoff-Geschichte der beiden Mannschaften im Vorfeld beeindruckt? Eher nicht, sagt der 20-Jährige, der nach der letztes Jahr frühzeitig abgebrochenen Saison nun sein zweites Playoff mit den Profis spielt: „Ich gehe ohnehin in jedes Spiel raus und gebe mein Bestes, versuche immer, dem Team zu helfen. So viele Spiele, wie es braucht, braucht es eben.“

Und auch ohne spezielle Vorbereitung weiß Paul Huber nach sechs Saisonspielen natürlich, was mit dem KAC auf sein Team zukommt: „Die Klagenfurter stretchen das Spiel viel. Wir müssen auf jeden Fall aufpassen, dass wir den hohen Mann nicht verlieren. Es werden harte Spiele werden. Sie und wir gleichermaßen haben gute Kader und ich glaube, es wird eine richtig spannende Serie.“

Auftakt ist am kommenden Sonntag in Klagenfurt (17:30 Uhr, Puls24). Das erste Halbfinal-Heimspiel der Red Bulls steigt am Dienstag in der Salzburger Eisarena (19:15 Uhr, Sky Sport Austria).

Foto: EC Red Bull Salzburg/GEPA

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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