ÖSV – Wintersportsplitter: BRENNSTEINER DRITTER IN KRANJSKA GORA// Liensberger feiert im Slalom ersten Weltcup-Sieg

SKI ALPIN  13 März 2021 Kranjska Gora (SLO)

Stefan Brennsteiner belegte beim Riesentorlauf in Kranjska Gora (SLO) den dritten Platz (+1,09 Sek.) und fuhr damit zum zweiten Mal in seiner Karriere auf das Podium. Die Schweiz feierte durch Marco Odermatt und Loic Meillard (+1,06 Sek.) einen Doppelsieg.

Für den Salzburger Stefan Brennsteiner läuft es derzeit im Riesentorlauf rund. Nach seinem Premierenpodest und Rang fünf in den beiden Rennen in Bansko (BUL) konnte der 29-Jährige heute erneut seine Klasse unter Beweis stellen und fuhr beim vorletzten Riesentorlauf der Saison im slowenischen Kranjska Gora erneut auf das Podium. Bereits nach Lauf eins lag Brennsteiner auf Rang drei und konnte diesen mit einem starken zweiten Durchgang verteidigen.

„Ich bin natürlich sehr zufrieden. Auch der zweite Durchgang hat sich richtig gut angefühlt, nur im Schlusshang hat mir ein wenig die Kraft gefehlt. Gegen Marco war heute kein Kraut gewachsen und daher bin ich sehr happy mit meinem dritten Platz. Das Skifahren macht wieder richtig Spaß und dass jetzt zweimal ein Podium rausschaut ist der Hammer.“

Stefan Brennsteiner

Zweitbester Österreicher wurde Manuel Feller auf Rang acht. Der Tiroler, der sich nach Rang zehn im ersten Lauf noch um zwei Positionen verbessern konnte, holte damit sein zweitbestes Saisonergebnis im Riesentorlauf.

„Das Skifahren hat heute sehr viel Spaß gemacht. Der Beginn der Saison war mit den drei Ausfällen zach, umso schöner ist es, dass es in den letzten Rennen bergauf gegangen ist. Ich versuche den Schwung in den morgigen Slalom mitzunehmen und fühle mich bereit.“

Manuel Feller

Roland Leitinger belegte den soliden 13. Rang und Teamkollege Dominik Raschner konnte sich mit Platz 17 über sein bestes Karriereergebnis freuen. Der 26-jährige Tiroler zeigte einen starken zweiten Lauf und verbesserte sich vom 26. auf den 17. Rang.

„Ich weiß, dass ich mich auf solchen Verhältnissen wohl fühle. Zum Glück habe ich im Zweiten einen guten Lauf gezeigt, konnte die Startnummer gut nützen und dann ist es gleich ordentlich nach vorne gegangen. Ich bin sehr zufrieden mit dem heutigen Rennen.“

Dominik Raschner

Christian Borgnaes wurde 29. und holte damit zum zweiten Mal in seiner Karriere Weltcuppunkte.

ERGEBNIS

SKI ALPIN  13 März 2021 Are (SWE)

ERSTER WELTCUPSIEG FÜR LIENSBERGER

Katharina Liensberger hat es geschafft! Die Vorarlbergerin konnte in Are (SWE) ihren ersten Weltcupsieg im Slalom feiern. Sie gewann das Rennen mit einem Vorsprung von 0.72 Sekunden vor der US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin und der Schweizerin Wendy Holdener. 

Nach dem ersten Lauf lag Liensberger auf dem zweiten Rang. Mikaela Shiffrin lag mit 0.19 Sekunden vor der Vorarlbergerin, die Führende im Slalomweltcup, Petra Vlhova, blieb, trotz eines großen Fehlers im Lauf und legte im zweiten Durchgang einiges vor.

Vlhova lag lange Zeit vorne und konnte sich um 19 Plätze verbessern, mit den Podestplätze hatte sie aber nichts zu tun. Katharina Liensberger zeigte ihre ganze Klasse und konnte mit einem Vorsprung von 0.72 Sekunden vor Shiffrin gewinnen. Für die Vorarlbergerin war dies ihr erster Weltcupsieg und der siebente Podestplatz in dieser Saison. Vor dem Finale in Lenzerheide (SUI) liegt Liensberger in der Slalomwertung 22 Punkte hinter der Führenden Vlhova.

„Ich wollte es einfach ins Ziel bringen. Es waren Spuren in der Piste, ich habe es angenommen und mich darauf eingelassen – es ist ein Wahnsinn und es fühlt sich sehr gut an. Mika (Anm. Shiffrin) und Petra (Anm. Vlhova) haben in den letzten Rennen immer aufgezeigt und starke Rennen gezeigt und es ist wunderschön zu sehen, jeder gibt sein bestes und die Beste gewinnt, heute war das ich und es fühlt sich sehr gut an.“ Katharina Liensberger

Eine starke Leistung zeigte auch Katharina Gallhuber. Die Niederösterreicherin qualifizierte sich als 22. für den zweiten Durchgang und konnte ihre gute Startnummer nützen. Lange Zeit lag sie hinter Vlhova auf dem zweiten Rang, schlussendlich wurde es Platz neun. Sie verbesserte sich damit um 13 Plätze und qualifizierte sich damit für das Weltcupfinale in Lenzerheide.

„Ich denke, ich habe ein gutes Skifahren gezeigt und ich bin richtig happy mit meinem Lauf.“ Katharina Gallhuber

Ebenso starke Läufe konnte Franziska Gritsch zeigen. Im ersten Durchgang passierte der Tirolerin, kurz vor dem Ziel, ein großer Fehler, in Lauf zwei konnte sie ihre Stärken ausspielen und landete als Zehnte (+2.92) unter den Top-10.

„Ich hätte mir gewünscht, einen richtige Rakete zu zünden, es ist ok. Das Ergebnis nehme ich sehr gerne mit.“ Franziska Gritsch

ENDERGEBNIS

Katrin Ofner fährt in Sunny Valley als Dritte auf das Podest


Katrin Ofner hat am Samstag beim vorletzten Weltcuprennen in dieser Saison im russischen Sunny Valley als starke Dritte einen Podestplatz für das ÖSV-Team erobert! Als Siegerin ihres Viertelfinal-Heats sowie als Zweite ihres Halbfinal-Laufes zog die Steirerin in das große Finale ein. Dort kam Courtney Hoffos bereits im oberen Streckenabschnitt zu Sturz. Ofner konnte der Kanadierin zwar ausweichen, verpasste dadurch aber den Anschluss an das Führungsduo Fanny Smith und Sandra Näslund, die sich einen packenden Fight um den Sieg lieferten. Am Ende hatte die Schweizerin Smith im Fotofinish hauchdünn das bessere Ende für sich.

„Dieser Podestplatz tut sehr gut, nachdem ich zuletzt immer wieder Rückschläge einstecken musste. Wie zum Beispiel bei der WM, wo ich gut drauf war, aber ein paar Kleinigkeiten nicht zusammengepasst haben. Dass ich schnell bin, habe ich gewusst – und das habe ich heute auch gezeigt. Meine Starts waren durchwegs gut, die Fahrten ebenso, und auch das Material hat super funktioniert. Durch den Sturz von Courtney Hoffos habe ich im großen Finale leider den Kontakt zu den beiden Führenden verloren. Der Rückstand, den ich mir dabei eingehandelt habe, war nicht mehr aufzuholen“, sagte Katrin Ofner.

Bei den Herren landete Daniel Traxler als Vierter seines Viertelfinal-Heats als bester Österreicher auf dem 16. Gesamtrang. Für Robert Winkler (18.), Johannes Rohrweck (23.), Sandro Siebenhofer (27.) und Johannes Aujesky (29.) war jeweils im Achtelfinale Endstation. Der bereits als Gesamt-Weltcupsieger feststehende Kanadier Reece Howden feierte vor dem Japaner Ryo Sugai und dem Schweizer Joos Berry seinen vierten Saisonerfolg.

EC: HEMETSBERGER ZWEITER IM SAALBACH SUPER-G

Beim letzten Europacup Super-G in dieser Saison in Saalbach-Hinterglemm gelang Daniel Hemetsberger als Zweiter (+0,30 Sek.) der Sprung auf das Podest. Der Sieg ging an den Schweizer Stefan Rogentin und Roy Piccard (FRA) wurde Dritter (+0,31 Sek.).

Daniel Hemetsberger, der vor einer Woche im Weltcup Super-G in Saalbach starker Zehnter wurde, zeigte auf der Schneekristall-Piste eine starke Fahrt und konnte im unteren Streckenabschnitt noch Zeit aufholen. Der 29-jährige Oberösterreicher musste sich am Ende um drei Zehntel dem Schweizer Sieger Stefan Rogentin geschlagen geben. Hemetsberger fuhr damit zum siebenten Mal im Europacup auf das Podium.

„Es war mein bislang schwierigster Europacup Super-G, ähnlich schwer gesetzt wie im Weltcup in der Vorwoche. Meine Fahrt war ganz gut, oben mit einem Fehler, dafür unten sehr gut und ich bin natürlich sehr zufrieden mit dem Ergebnis.“

Daniel Hemetsberger

Raphael Haaser verpasste das Podest als Vierter (+0,36 Sek.) um gerade einmal fünf Hundertstel. Teamkollege Otmar Striedinger platzierte sich mit 0,42 Sekunden Rückstand auf Rang fünf. Mit zehn Österreichern in den Top 30 fuhr der ÖSV ein mannschaftlich sehr starkes Ergebnis ein. Raphael Riederer, der den 26. Platz belegte (+2,03 Sek.), wurde bester Junior des Rennens.

„Wir haben heute ein sehr gutes Rennen abgeliefert und sind mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Zehn in den Top 30 ist natürlich super. Auch die jungen Burschen wie Riederer, Feurstein und Lackner haben auf der sehr anspruchsvollen Strecke tolle Leistungen gezeigt.“

Wolfgang Erharter, EC-Gruppentrainer

ERGEBNIS


Simon Eder in der Verfolgung auf Rang 15


Im Verfolgungsrennen der Herren in Nove Mesto (CZE) sicherte sich Quentin Fillon Maillet nach dem Sprintrennen am Donnerstag seinen zweiten Sieg in Serie. Der Franzose musste insgesamt zweimal in die Strafrunde und setzte sich am Ende mit acht Sekunden Vorsprung gegen Johannes Thingnes Boe durch. Der Norweger leistete sich wie der Sieger zwei Fehlschüsse. Rang drei ging an den Franzosen Emilien Jacquelin (+14,6 sec.).

Aus österreichischer Sicht zeigte Simon Eder erneut eine gute Leistung. Der 38-jährige Salzburger musste insgesamt dreimal in die Strafrunde und belegte mit einer starken Performance auf der Loipe Rang 15 (+1:47,0 min.). Felix Leitner, der von Rang 42 ins Rennen gestartet ist, verbesserte sich mit zwei Schießfehlern auf Rang 37 (+3:25,7 min.).


STIMMEN:

Simon Eder (Rang 15): „Bis zum letzten Schießen konnte ich mir noch alle Möglichkeiten offenhalten, was bei diesen Windbedingungen richtig schwierig war. Am Schluss hatte ich bei meiner Schießserie leider etwas Wetterpech, aber das gehört in Nove Mesto einfach dazu. Natürlich ist es ein wenig schade, dass sich kein Top-Ten-Resultat ausgegangen ist, aber das Gefühl für die nächsten Rennen stimmt auf jeden Fall.“


Weiteres Wettkampfprogramm Nove Mesto: 
Samstag, 13.03.2021, Verfolgung Damen, 17.30 Uhr 
Sonntag, 14.03.2021, Mixed-Staffel, 10.25 Uhr 
Sonntag, 14.03.2021, Single-Mixed-Staffel, 13.45 Uhr

Drei ÖSV-Damen in den Top-15



Am zweiten Weltcup-Wochenende in Nove Mesto (CZE) präsentiert sich das ÖSV-Damenteam weiter in großartiger Form. Beste Österreicherin im heutigen Verfolgungsrennen war einmal mehr Lisa Hauser. Die Tirolerin arbeitete sich im Laufe des Rennens immer weiter nach vorne, musste insgesamt nur zweimal in die Strafrunde und belegte mit 1:01,8 Minuten Rückstand Rang sieben.

Mit einer grandiosen Aufholjagd klassierte sich auch Dunja Zdouc im absoluten Spitzenfeld. Die Kärntnerin zeigte eine makellose Schießleistung, verbesserte sich um insgesamt 28 Plätze und wurde am Ende starke 13. (+1:41,8 min.). Knapp dahinter schaffte mit Julia Schwaiger sogar noch eine dritte ÖSV-Athletin den Sprung in die Top-15. Die Salzburgerin, die sich insgesamt zwei Strafrunden leistete, musste sich erst im Zielsprint ihrer Teamkollegin geschlagen geben und belegte Rang 14 (+1:42,1). Damit komplettierte die 25-Jährige ein großartiges Mannschaftsergebnis für das ÖSV-Damenteam.

Der Sieg ging einmal mehr in überlegener Manier an Tiril Eckhoff. Die Norwegerin war das ganze Rennen über an der Spitze, musste insgesamt nur einmal in die Strafrunde und war damit heute nicht zu schlagen. 34,6 Sekunden dahinter belegte die fehlerfrei gebliebene Weißrussin Dzinara Alimbekava Rang zwei. Das Podest komplettierte die Deutsche Franziska Preuß auf Rang drei (+40,2 sec.).


STIMMEN:

Lisa Hauser (Siebente): „Ich hatte heute natürlich eine gute Ausgangsposition, aber ganz vorne ist immer die Creme de la Creme und dann noch weiter nach vorne zu kommen, ist immer sehr schwierig. Daher bin ich mit meinem siebten Platz megahappy. Ich habe mir nur zwei Schießfehler geleistet und das war mir persönlich sehr wichtig, damit kann ich heute richtig zufrieden sein. Ich konnte Runde um Runde mit den Besten mitkämpfen und das hat mir richtig Spaß gemacht.“

Dunja Zdouc (13.): „Das war heute schon ziemlich cool. Am Schießstand habe ich sehr gut gearbeitet und richtig auf die Windbedingungen reagiert. Mit 20 Treffern bei 20 Schüssen bin ich natürlich überglücklich und total zufrieden. Auf der letzten Runde hatte ich dann noch einen richtigen Fight mit Julia und wir haben uns nichts geschenkt. Heute war ich zwar im Zielsprint um einen Hauch vorne, aber ich glaube, es gibt sicher noch irgendwann eine Revanche von ihrer Seite.“

Julia Schwaiger (14.): „Das Rennen war für mich heute beinhart und ich habe mir sehr schwergetan auf der Strecke. Ich wusste, dass ich die Null bringen muss, wenn ich meine Platzierung halten möchte. Zwei Fehler sind absolut passabel und mit der schlussendlichen Platzierung bin ich natürlich zufrieden.“


Weiteres Wettkampfprogramm Nove Mesto: 
Sonntag, 14.03.2021, Mixed-Staffel, 10.25 Uhr 
Sonntag, 14.03.2021, Single-Mixed-Staffel, 13.45 Uhr

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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