Starke Beschäftigungsimpulse durch den Oberösterreich-Plan

„Oberösterreich setzt der größten Gesundheits- und Wirtschafts-Krise seit 1945 auch das bisher größte Investitionspaket entgegen, um unser Bundesland nach der Corona-Krise wieder stark zu machen: Mit dem 1,2 Milliarden Euro schweren ‚Oberösterreich-Plan‘, setzen wir in allen Regionen des Landes starke Beschäftigungsimpulse. Vor allem wollen wir damit die Menschen in Beschäftigung halten oder rasch wieder in Beschäftigung bringen. Denn auch wenn in Oberösterreich im Februar rund 5.000 Menschen weniger arbeitslos waren und wir im
Bundesländer-Vergleich mit Abstand die niedrigste Arbeitslosigkeit aufweisen – hinter jedem arbeitslosen Menschen steht ein menschliches Schicksal und daher ist jede und jeder Arbeitslose noch eine und einer zu viel“, betonen Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner.
„Wir investieren ganz bewusst zusätzliches ‚frisches Geld‘, damit unser Bundesland durch den ‚Oberösterreich-Plan‘ sogar gestärkt aus der Krise hervorgeht. Möglich macht das unsere Nullschulden-Politik der vergangenen Jahre. Dadurch können wir jetzt mehr investieren, obwohl
durch die Krise auch Einnahmen fehlen. Klar ist allerdings auch: Wenn wir die Krise überwunden haben, kehren wir zur Chancen-statt-SchuldenPolitik zurück“, unterstreichen Landeshauptmann Stelzer und Landesrat Achleitner.


Schon 2021 und 2022 werden 378 Mio. Euro zusätzlich investiert: Bereits 2021 und 2022 werden 378 Mio. Euro zusätzlich investiert, vor allem in Arbeit und Beschäftigung, Infrastruktur und Gesundheit:

 Das Land Oberösterreich investiert ab 2021 10 Mio. Euro in die „OÖ. Zukunftsstiftung“ – gemeinsam mit dem AMS OÖ sowie Wirtschaftskammer OÖ und Arbeiterkammer OÖ kann so ein Stiftungspaket in Höhe von insgesamt 20 Mio. Euro geschnürt werden, mit dem 2.000 Menschen, die aufgrund der Corona-Krise ihren Job verlieren, unterstützt werden können.

 Weiters wird in die Mobilitätsinfrastruktur in allen Regionen unseres Landes investiert, sowohl im Bereich öffentlicher Verkehr als auch in Straßenbauprojekte. So sollen im Jahr 2021 beispielsweise Straßeninstandsetzungen und lokale Sanierungsprojekte finanziert werden. Die zahlreichen Einzelmaßnahmen reichen von A wie die Sanierung der B148 Altheimer Straße im Bezirk Ried bis Z wie das Baulos „Zehetnerberg“ im Bezirk Steyr Land, mit welchem die L1350
Heuberger Straße saniert wird.

 Gerade die Corona-Krankheit zeigt auf, wie wichtig eine moderne und leistungsfähige Gesundheitsversorgung ist. Auch wenn OÖ bereits über ein hervorragendes Gesundheitswesen verfügt, werden im Rahmen des Oberösterreich-Plans werden heimischen Krankenhäuser und
Gesundheitseinrichtungen seit heuer weiter modernisiert.

„Wir wollen mit unseren Investitionen dort ansetzen, wo es den größten Hebel gibt. Denn es soll jeder Euro, den wir jetzt investieren, sich vielfach in Arbeitsplätzen und Wertschöpfung auswirken. Nur so können wir einen möglichst großen positiven Effekt auf die heimische Wirtschaft und damit die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen erzielen“, erklären
Landeshauptmann Stelzer und Wirtschafts-Landesrat Achleitner. „Dass die Initiativen im ‚Oberösterreich-Plan‘ diese Zielsetzungen auch entsprechend erfüllen werden, zeigt eine Vorab-Evaluierung der Maßnahmen, die das Industriewissenschaftliche Institut (IWI) im Auftrag der
OÖ. Standortagentur Business Upper Austria durchgeführt hat“, erläutern LH Stelzer und LR Achleitner.

V.l.: Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner, Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und FH-Hon.-Prof. Dr. Dr. Herwig W. Schneider, Industriewissenschaftliches Institut (IWI). Foto: Land OÖ/Max Mayrhofer
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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