Pkw-Diebstahl nach Unfall vorgetäuscht – aktuelle oö. Polizeimeldungen

Bezirk Braunau

Am 27. Februar 2021 um 16:20 Uhr wurden die Beamten der Polizeiinspektion Friedburg zu einem Verkehrsunfall mit Fahrerflucht nach Palting beordert, wobei die Zulassungsbesitzerin, eine 40-Jährige aus dem Bezirk Salzburg-Umgebung, angab, dass der in einer Hauseinfahrt abgestellte Pkw unmittelbar zuvor gestohlen worden sei. Der vermeintlich gestohlene Pkw kam auf der L505 in Fahrtrichtung Mattsee kurz vor der Landesgrenze rechts von der Fahrbahn ab und beschädigte mehrere Verkehrsleiteinrichtungen. Der massive Grenzstein an der Landesgrenze Salzburg wurde frontal erfasst und aus dem Sockel gerissen. Der Pkw kam in einer Wiese total beschädigt zum Stillstand. Vom Lenker fehlte jede Spur.
Bei der Unfallaufnahme vor Ort gab die Frau gegenüber den Polizisten an, dass sie bei einer Feier in Palting gewesen sei, den Pkw unversperrt in der Einfahrt geparkt und den Schlüssel im Pkw gelassen habe. Durch die Streifen der Polizeiinspektionen Mattighofen, Obertrum und Eggelsberg wurde eine Intensivfahndung durchgeführt, welche jedoch erfolglos verlief.
Nach Erhebungen und Befragungen der Anwohner durch die Beamten der PI Friedburg wurde die 40-Jährige am 28. Februar 2021 mit den Unstimmigkeiten konfrontiert und gestand im Zuge der Vernehmung, dass ihr 50-jähriger Ehemann bei der Feier ebenfalls anwesend gewesen sei und den Pkw alleine in Richtung Mattsee gelenkt habe um Zigaretten zu kaufen. Die Frau wird bei der Staatsanwaltschaft Ried wegen Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung angezeigt. Ihr Ehemann wird bei der Bezirkshauptmannschaft Braunau angezeigt.

Mit Pkw gegen Strommasten geprallt

Stadt Linz

Am 28. Februar 2021 gegen 15:45 Uhr wurden Polizisten der Polizeiinspektion Linz Neue Heimat nach Am Steinbühel beordert, da dort ein Pkw gegen einen Strommast gefahren war.
Als die Polizisten eintrafen, versuchten mehrere Personen den Pkw vom Strommast wegzuschieben. Die Beamten konnten den stark beschädigen Strommast sofort wahrnehmen und forderten die Personen auf, das Wegschieben des Pkw zu unterlassen. Der Strommast wurde durch den Pkw gestützt und drohte einzustürzen, sollte der Pkw entfernt werden. Weiters wurden die Polizisten von mehreren Personen angesprochen, dass ein Stromausfall in ihren Häusern sei.

Eine Identitätsfeststellung beim Pkw-Lenker ergab, dass es sich um einen 18-jährigen Iraker aus Linz handelte. Dieser gab an, dass er eine Ausbildungsfahrt mache, das Gas mit der Bremse verwechselt habe und daher gegen den Strommasten gefahren sei. Der Beifahrer und Vater des Pkw-Lenkers, ein 56-jähriger Iraker aus Linz, hätte angeblich eine Ausbildungsfahrerlaubnis. Diese Bestätigung konnten die beiden allerdings nicht vorweisen. Erhebungen diesbezüglich verliefen bislang negativ.
Die beiden Fahrzeuginsassen wurden nicht verletzt.
Es wurden unverzüglich auf Grund der Gefahr des umstürzenden Strommastes weitere Kräfte bzw. die Berufsfeuerwehr Linz avisiert und Kontakt mit der Linz AG Strom aufgenommen.
Weiters wurden umliegende Straßen bis 19:25 Uhr gesperrt. Die Arbeiten der Linz AG und der Berufsfeuerwehr Linz dauerten bis 19:25 Uhr an. Die Stromversorgung konnte wiederhergestellt werden.
Der Pkw wurde versperrt und der Schlüssel abgenommen. Weitere Erhebungen werden durchgeführt.

Mehrere Raser gestoppt

Stadt Linz

Von Beamten des Stadtpolizeikommandos Linz, Verkehrsinspektion, wurden in der vergangenen Woche im Stadtgebiet von Linz verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Dabei wurden folgende Übertretungen festgestellt:
In einer 70er-Zone wurden Spitzenwerte von 156 km/h und 141 km/h gemessen.
Im 50-er Bereich wurden gefahrene Geschwindigkeiten von 99, 98, 96, 93 und 84 km/h gemessen, wobei jener Fahrzeuglenker, der vorschriftswidrig mit 84 km/h gemessen wurde, einen Probeführerschein besitzt und dessen Führerschein bereits dreimal verlängert wurde.
Ein L17-Fahrer wurde bei der Übungsfahrt mit 76 km/h anstatt der erlaubten 50 km/h gemessen.
Ein Probeführerscheinbesitzer fuhr 68 km/h in einer 30er-Zone.
Ein weiterer Probeführerscheinbesitzer, der erst seit zwei Monaten im Besitz der Lenkberechtigung war, wurde mit 128 km/h in einer 70er-Zone gemessen.
Schließlich lieferten sich noch zwei Probeführerscheinbesitzer mit ihren Pkw in der Salzburger Straße (70er-Zone) ein „Straßenrennen“ mit über 130 km/h.
Neben den Führerscheinabnahmen gab es zahlreiche Anzeigen.

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

error: (c) by salzTV