ÖSV-Nominierungen für die WM in den Parallelbewerben in Rogla

Das Präsidium des Österreichischen Skiverbandes hat auf Vorschlag der sportlichen Leitung für
Snowboard folgende Athletinnen und Athleten für die Weltmeisterschaft in den Parallelbewerben am 1. und 2. März 2021 in Rogla (SLO) nominiert:

Damen:
Julia DUJMOVITS (B)
Claudia RIEGLER (S)
Sabine SCHÖFFMANN (K)
Daniela ULBING (K)

Herren:
Benjamin KARL (NÖ)
Lukas MATHIES (V)
Alexander PAYER (K)
Andreas PROMMEGGER (S)

*** Das Programm der Parallel-WM in Rogla: ***

Montag, 1. März 2021 (Parallelriesentorlauf):
10.00 Uhr: Qualifikation Damen und Herren
14.00 Uhr: Finale der Top-16-Damen und der Top-16-Herren

Dienstag, 2. März 2021 (Parallelslalom):
10.30 Uhr: Qualifikation Damen und Herren
14.45 Uhr: Finale der Top-16-Damen und der Top-16-Herren

TV-Hinweis:
ORF 1 überträgt die WM-Entscheidungen in Rogla am Montag, 1. März 2021, ab 13.50 Uhr und am Dienstag, 2. März 2021, ab 14.40 Uhr jeweils LIVE!

Parallel-WM | Rogla | Vorschau Damen

Am 1. und 2. März 2021 werden im slowenischen Rogla die WM-Medaillen in den beiden Paralleldisziplinen vergeben! Im ersten Teil der WM-Vorschau wird das Augenmerk auf die rot-weiß-roten Damen Julia Dujmovits, Claudia Riegler, Sabine Schöffmann und Daniela Ulbing gelegt, die allesamt bei den erstmals im Jahr 2013 ausgetragenen Weltcup-Parallelriesentorläufen in Rogla Topresultate erreicht haben. So fuhren Claudia Riegler (Dritte 2013, Zweite im ersten von zwei Rennen 2018), Julia Dujmovits (2014 und 2018 im ersten Rennen jeweils Dritte) und Sabine Schöffmann (Zweite 2018 im zweiten Rennen) auf dem WM-Hang schon auf das Podest. Daniela Ulbing schrammte mit vierten Plätzen 2018 (2. Rennen) und 2020 zweimal knapp am Stockerl vorbei.

Olympiasiegerin Julia Dujmovits ist von 2013 bis 2018 siebenmal im Weltcup in Rogla gestartet und hat bei allen Rennen ein Top-Ten-Resultat erreicht. „Das ist eine gute Bilanz. Es ist fein, wenn man weiß, dass man auf diesem Hang schon starke Rennen gefahren ist“, meint die zweifache Vizeweltmeisterin (2013 im PGS, 2015 im PSL). „Ich habe bei Großereignissen bisher stets zum Kreis der Favoritinnen gezählt, heuer ist die Ausgangslage für mich jedoch eine andere. Ich bin zwar fahrerisch und mit der Materialabstimmung weiter als noch zu Saisonbeginn, trotzdem bin ich diesmal eher in einer Außenseiterrolle – und das ist eigentlich ganz angenehm“, so Dujmovits, die bis zuletzt am Feintuning ihrer Boards gearbeitet hat.

Claudia Riegler hat bei Weltmeisterschaften schon mehrmals für Furore gesorgt! 2011 holte die Salzburgerin in La Molina (ESP) mit Silber und Bronze ihre ersten WM-Medaillen. 2015 krönte sich Riegler im Lachtal zur Weltmeisterin im Parallelriesentorlauf. Dass die „Grande Dame“ auch mit 47 Jahren nach wie vor zu den schnellsten Raceboarderinnen zählt, hat Riegler Anfang Jänner mit dem Sieg im Mixed-Teambewerb an der Seite von Andreas Prommegger beim Heimweltcup in Bad Gastein bewiesen. „Rogla gefällt mir extrem gut, weil man auf diesem Hang richtig schöne Schwünge ziehen kann. Dazu bringen die Organisatoren dort immer eine perfekte Piste hin, auch wenn die Wetterverhältnisse noch so schlecht sind. Ich bin am vergangenen Wochenende bei den österreichischen Meisterschaften auf der Gerlitzen mit einer neuen Bindungsplatte gefahren, mit der ich super zurechtgekommen bin. Das gibt mir zusätzliches Selbstvertrauen. Natürlich will man mit einer Medaille von einer WM nach Hause kommen, aber dafür muss am Tag X alles perfekt zusammenpassen“, weiß Riegler.

Sabine Schöffmann hat mit dem Gewinn des Staatsmeistertitels auf der Gerlitzen ihre aktuelle Hochform im Parallelriesentorlauf unter Beweis gestellt. „Im PGS habe ich im Moment ein sehr gutes Gefühl, das hat sich auch in den Resultaten mit dem dritten Platz beim Weltcup in Bannoye und dem Sieg bei den österreichischen Meisterschaften niedergeschlagen. Im Parallelslalom hat es zuletzt auch immer besser geklappt, die WM kann also kommen. Ich bin schon gespannt, welche Verhältnisse uns in Rogla erwarten. Sollte es warm bleiben, gibt es Rennen auf Frühjahrsschnee, aber das mag ich ohnehin ganz gerne“, betont Schöffmann.

Daniela Ulbing, die 2017 in der Sierra Nevada (ESP) WM-Gold im Parallelslalom erobert und in der laufenden Saison mit dem Sieg in Moskau (RUS) ihre Stärke in dieser Disziplin erneut untermauert hat, kennt Rogla von Einsätzen im Welt- und Europacup. „Im Gegensatz zum Weltcup bin ich im Europacup auch schon Parallelslaloms in Rogla gefahren. Der Hang ist für beide Disziplinen sehr cool“, urteilt die Kärntnerin, die im PGS noch ein wenig damit zu kämpfen hat, „die Trainingsleistungen auch im Rennen umzusetzen. Wenn mir das gelingt, ist auch im PGS einiges möglich. Das Ziel bei einer WM kann nur sein, um die Medaillen mitzufahren“, bekräftigt Ulbing.

Die Vorschau auf die Herren-Rennen folgt am Samstag!

ÖSV-Team in der Qualifikation für Weltcup in Bakuriani makellos

Alle sieben in der Qualifikation gestarteten ÖSV-Herren haben beim Weltcup in Bakuriani (GEO) den Einzug in das am Samstag stattfindende 32er-Finale geschafft! Bester Österreicher war der Steirer Robert Winkler, der hinter den beiden Franzosen Bastien Midol und Francois Place auf dem dritten Platz landete. Neben Winkler sind auch Reiteralm-Sieger Johannes Rohrweck (11.), Johannes Aujesky (17.), Daniel Traxler (21.), Adam Kappacher (28.), Sandro Siebenhofer (30.) und Frederic Berthold (32.) in der Entscheidung mit dabei.

Bei den Damen fuhr die Steirerin Katrin Ofner auf Rang 13. Da jedoch nur 16 Läuferinnen für den Einzelbewerb in Georgien genannt haben, ging es in der Qualifikation einzig um die Zusammensetzung der Viertelfinal-Heats.

*** Programm: ***

Samstag, 27. Februar 2021:
08.30 Uhr MEZ: Finale der Top-32-Herren und Top-16-Damen

Sonntag, 28. Februar 2021:
08.30 Uhr MEZ: Mixed-Teambewerb

TV-Hinweis:
ORF SPORT+ überträgt die beiden Weltcuprennen in Bakuriani am Samstag, 27. Februar 2021, und am Sonntag, 28. Februar 2021, ab 8.25 Uhr jeweils LIVE!

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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