Der Peak dieser Saison im Skibergsteigen steht bevor

Nach einigen sehr erfolgreichen Leistungen des österreichischen Nationalteams in den vergangenen Wochen ist die Vorfreude auf die bevorstehende Weltmeisterschaft in Andorra groß.

Die Weltmeisterschaft in Andorra bildet nicht nur die vierte von der ISMF (International Mountain Ski Federation) organisierte Station, sondern auch den Höhepunkt der Saison. Die Kleinstadt La Massana auf 1.200 Metern Seehöhe darf kommende Woche Austragungsort dieses besonderen Sportevents sein. Am Sonntag treffen die Athleten und Athletinnen in La Massana ein, um sich auf eine harte Rennwoche vorzubereiten. Montag wird für Besichtigungen und die Eröffnungszeremonie genutzt, um schließlich am Dienstag, 2. März 2021, mit dem ersten Rennen, dem Sprint Race, zu starten. Am Mittwoch folgt das Relay Race, welches sich durch zwei verschiedene Abfahrten von jedem Mitglied der Staffel und einem Stehteil an der zweiten Steigung gekennzeichnet ist. Den dritten Renntag füllt das Vertical Race mit einem sehr speziellen Kurs. Am Freitag ist ein Tag zur Pause vorgesehen, um am Samstag wieder mit voller Energie in das längste der vier Rennen, das Individual Race, zu starten.

Medaillenchancen für Österreich

Nachdem bereits bei den Weltcups in Italien, der Schweiz und in Frankreich einige Stockerlplätze an das österreichische Nationalteam gingen, fahren die Athleten mit hohen Erwartungen nach Andorra. Das Comeback des Salzburger Athleten Jakob Herrmann ist in vollem Gange. Nach seinem Radunfall im Sommer konnte er in den letzten Stationen des ISMF seine Platzierung kontnuierlich steigern. Mit Rang 6 bei der Marmotta Trophy in Italien ist dem Salzburger ein hervorragendes Ergebnis geglückt. Zieht er seine Performances weiterhin so durch, könnte der Salzburger mit einer Medaille aus Andorra zurückkommen. Auch der Vorarlberger Daniel Zugg hat gute Chancen auf eine Top Platzierung in Andorra. Nach seinem zweiten Platz in Frankreich ist er motiviert: „Bald sind die Weltmeisterschaften. Ich habe eine gute Form und werde jetzt noch ein bisschen an den Feinheiten arbeiten.“

Große Hoffnungen werden auch in die Nachwuchsklasse gesetzt

Auch die Leistungen der Nachwuchsklasse aus vergangenen Rennen sehen nach einigen Top10 Plätzen in Andorra aus. Die wohl größten Hoffnungen werden in den 20-jährigen Athleten Paul Verbnjak aus Wölfnitz (KTN) gesetzt. Alle vergangenen Weltcupwochenenden waren für den Nachwuchsathleten Erfolge mit Podestplätzen, zuletzt holte er sich im im Individual der Marmotta Trophy den Sieg und gewann damit sein 5. Weltcuprennen. Möge sich die Siegesserie auch in der Weltmeisterschaft fortsetzen!

Diese Athleten und Athletinnen fahren für Österreich nach Andorra

Jakob Herrmann (SBG)

Daniel Zugg (VLBG)

Daniel Ganahl (VLBG)

Christian Hoffmann (OÖ)

Andreas Mayer (T)

Paul Verbnjak (KNT)

Julian Tritscher (STMK)

Nils Oberauer (STMK)

Hannes Lohfeyer (SBG)

Lisa Rettensteiner (SBG)

Strenge COVID-19 Maßnahmen durch den internationalen Verband ISMF

Die ISMF weist darauf hin, dass die Rennen in Übereinstimmung mit den Anti-Covid-

Maßnahmen durchgeführt werden. Jede Person, die an der Veranstaltung teilnimmt, hat die

Verpflichtung mehrere COVID-19-Test zu absolvieren, ebenso ist der soziale Umgang vor Ort streng reglementiert.

Berichterstattung auf www.skimo.at

(c) Thomas Koller
(c) Maurizio Torri
(c) Nils Lang

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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