Eishockey: Red Bulls wollen nun auch in Klagenfurt gewinnen

Die erste Hälfte der Pick Round in der bet-at-home ICE Hockey League ist gespielt. Zum Start in die Rückrunde tritt der EC Red Bull Salzburg morgen, Freitag (19:15 Uhr, Live.ice.hockey) beim EC-KAC an. Die Salzburger wollen dabei ihre ansteigende Form einmal mehr in Zählbares ummünzen und sich in Klagenfurt für die jüngste Heimniederlage revanchieren.

Aber es geht um viel mehr als ‚nur‘ eine Revanche. Selbstredend hat die 2:5-Heimniederlage gegen den KAC am letzten Freitag geschmerzt, zumal die Red Bulls in dem Spiel nach 40 Minuten noch mit 2:1 geführt und damit gezeigt hatten, dass sie mit den Kärntnern auf Augenhöhe spielen. Dass die Red Bulls ihre starke Leistung auch in Erfolge umsetzen können, haben sie danach mit den beiden Siegen zuhause gegen Hydro Fehérvár AV19 (4:1) und am letzten Dienstag in Wien (4:3 SO) bewiesen.

Mit den beiden Siegen haben sich die Red Bulls nach vier Spielen, also nach der Hälfte der Pick Round, auch wieder als Anwärter auf einen Champions Hockey League-Startplatz ins Spiel gebracht, denn mit einem 3-Punkter in Klagenfurt wären die Red Bulls (4.) wieder bis auf einen Punkt am aktuellen Tabellenzweiten KAC dran (bliebe Bozen Tabellenführer, wäre der Zweite der Pick Round, sonst der Sieger für die CHL qualifiziert).

Um den KAC in eigener Halle zu schlagen, braucht es neuerlich eine Top-Performance über die komplette Spiellänge, denn die Kärntner haben erst am vergangenen Sonntag (waren Dienstag spielfrei) zuhause gegen Tabellenführer HCB Südtirol Alperia gewonnen und damit ebenfalls Zeugnis ihrer starken Form abgelegt. Man darf sich also auch beim sechsten Saisonduell – der KAC liegt mit 4:1 Siegen voran – wieder auf einen echten Klassiker einstellen.

Salzburgs Stürmer Jack Skille will mit den Red Bulls die gute Performance fortsetzen und weiß, worauf es jetzt ankommt: „Es fühlt sich schon wie Playoff-Eishockey an. Das haben wir auch in Wien gemerkt, die Mannschaften spielen deutlich härter. Wir werden von Spiel zu Spiel besser und setzen es immer besser um, volle 60 Minuten lang durchzuspielen. Wir lernen mit jedem Spiel dazu.“

Vor dem morgigen Match in Klagenfurt warnt der Routinier: „Sie sind ein starkes Team und spielen ‚full sixty‘. Du musst bei ihnen in jedem Moment wachsam sein, musst jeden Shift voll gehen, darfst nie Pause machen, sowas nutzen sie sofort aus. Wir freuen uns auf die Möglichkeit, wieder drei Punkte zu machen, wissen aber auch um die Schwere der Herausforderung.“

Bei den Rekonvaleszenten gibt es keine Änderung, Taylor Chorney sowie Paul und Mario Huber sind morgen nicht dabei, arbeiten aber täglich am Comeback.

Foto: EC Red Bull Salzburg/GEPA
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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