„Hui statt Pfui –gemeinsam für ein sauberes OÖ“ Auf Distanz, aber trotzdem gemeinsam für die Umwelt!

Umweltschutz und eine saubereLandschaft sind für alle Oberösterreicher/innen wichtige Werte. Die „Hui statt Pfui“-Kampagne der OÖ Umwelt Profis wird 2021 weitergeführt. Dabei rufen das Umweltressort des Landes und der Landesabfallverbandfreiwillige Teilnehmer/innenvon Klein bis Groß, Schulen, Vereine und Privatpersonen auf, sich von März bis Mai an den Hui statt Pfui-Flurreinigungsaktionen der OÖ Umwelt Profis zu beteiligen und achtlos weggeworfenen Abfall entlang von Wegen, Straßen und Grünflächen einzusammeln, um so Oberösterreichgemeinsam wieder ein Stückchen sauberer zu machen. Natürlich unter Einhaltung der aktuell geltenden Corona-Vorschriften. Dafür werden auch heuer wieder Abfallsäcke und Handschuhe gratis zur Verfügung gestellt. Auf Distanz, aber trotzdem gemeinsam für die Umwelt! Mitmachen zahlt sich aus: Viele tolle Geldpreise warten auf Kleingruppen, Vereine, Schulen und Kindergärten. Alle Informationen zu den „Hui statt Pfui“-Flurreinigungsaktionen sowie zu den Gewinnspielen gibt es bei allen Gemeinden und Bezirksabfallverbänden und online auf www.huistattpfui.at

„Das gemeinsame Aufräumen von achtlos Weggeworfenem sensibilisiert die Menschen für einen nachhaltigen Umgang mit unserer Umwelt und Natur. Diese jährlichen „Frühjahrsputze“ zeigen auch, es liegt nach wie vor jede Menge Dreck auf unseren Wiesen, Wäldern und entlang von Straßen. Unsere Umwelt sauber zu halten ist ein Auftrag an alle und stellt dabei auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz dar. Denn heute richtig entsorgte Abfälle sind die Rohstoffe von morgen!“ so der Appell von Umwelt-Landesrat Stefan Kaineder. Littering bedeutet auch eine große finanzielle Belastung: für die Reinigung von Straßen und öffentlichen Plätzen müssen Unsummenin Oberösterreich aufgewendetwerden.Hinzu kommt der finanzielle Aufwand der Gemeinden.

Die Hui statt Pfui Aktionen 2021

Der Aktionszeitraum der heurigen Hui statt Pfui-Kampagne erstreckt sich hauptsächlich von März bis Ende Mai. Nicht nur Abfallsäcke und Handschuhe werden verteilt, gesammelter Müll gratis entsorgt, sondern es können auch Geldpreise im Gesamtwert von 9.500.-Euro gewonnen werden! Die OÖ Umwelt Profis zeichnen das Umweltengagement der Oberösterreicher/innen in sechs verschiedenen Gewinnkategorien aus. Alle Infos zu den Hui statt Pfui-Aktionen und zum Gewinnspiel findet man auf der eigens geschaffenen Onlineplattform www.huistattpfui.at, sowie bei den oö. Gemeinden und den Bezirksabfallverbänden. Eine Anmeldung eigener Sammelaktionen ist online und bei den BAV / Gemeinden möglich.

Littering –die Verschmutzung unserer UmgebungJedes Jahr werden Tonnen an Müll an Oberösterreichs Straßen, Wegen und Wiesen achtlos weggeworfen oder liegen gelassen. Dieses Phänomen wird auch Littering genannt. Der Müll wird etwa bei der Autofahrt aus dem Fenster geworfen oder beim Spazierengehen einfach fallen gelassen. Verpackungen, insbesondere Kunststoffverpackungen und Getränkedosen,landen vermehrt an Oberösterreichs Straßenrändern und öffentlichen Plätzen. Aber auch Zigarettenstummel und anderer Abfall, der im Freien zurückgelassenwird, muss mühsam wieder aufgelesen und entsorgt werden. Denn einmal achtlos weggeworfen dauert es oft Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, bis diese Abfälle vollständig abgebaut sind. 2018 fielen allein auf Oberösterreichs Landstraßen, 400 Tonnen gelitterter Abfall an. Das entspricht 66 kg Müll pro einem Kilometer Landstraße. Auf Autobahnen und Schnellstraßen fielen im gleichen Jahr laut einer Statistik der ASFINAG circa 1.350 Tonnen achtlos weggeworfener Müll an.

Was wird gelittert?Typische Littering-Abfälle sind Getränkeverpackungen und Take-Away-Produkte, die vermehrt in der Nähe Fast Food bzw. Take Away-Restaurants gelittert werden bis hin zu Zigarettenstummel, sonstige Kunststoffverpackungen, Papier, Lebensmittelreste und anderswertige Verpackungen, wie Metallverpackungen. Die am häufigsten achtlos weggeworfenen Gegenstände sind Zigarettenstummel. Pro Jahr sind das österreichweit beinahe 500 Tonnen bzw. rund 2,9 Milliarden Stück. In Salzburg ergab eineSortieranalyse der Littering-Abfälle an der Salzachböschung, dass rd. 76 % aller Littering-Abfälle Getränkeverpackungen sind. Ca. 13 % waren Papierprodukte, und sonstige Kunststoffverpackungen kamen auf etwa 8 %.

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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