Corona-Mutation: Südafrikanische Variante bestätigt

Kontaktpersonen in strenger Quarantäne

Salzburger Landeskorrespondenz, 16. Februar 2021

(HP)  Die Gesundheitsbehörde der Stadt Salzburg hat heute mitgeteilt, dass ein 15-jähriger Jugendlicher positiv auf die Südafrika-Mutante des Corona-Virus vorgetestet wurde. Der bestätigte Fall und sechs weitere Kontaktpersonen befinden sich in überwachter Heimquarantäne.

Als Indexperson wird der Vater des 15-jährigen vermutet. Er hatte sich in Afrika aufgehalten und ist mit dem Flugzeug über Wien zurück nach Salzburg gereist. Bei seinem Test konnte die Virus-Mutation zunächst nicht klar nachgewiesen werden. Aufgrund des Verdachts beim Sohn wurde von den Gesundheitsbehörden ein zusätzliches Screening der gesamten Familie angeordnet.

Voruntersuchung auf Mutationen spart Zeit

Die Gesundheitsbehörden haben schon seit längerem ihre Arbeitsweise auf die Virus-Mutationen ausgerichtet. „Im Contact Tracing werden Kontaktpersonen der ersten Kategorie generell bereits am fünften Tag nach dem positiven Test ein zweites Mal abgestrichen. Kontakte der Kategorie 2 werden auch einem Test unterzogen, zudem müssen Haushaltsangehörige von K1 außerhalb des Haushalts eine FFP2-Maske tragen“, berichtet Landessanitätsdirektorin Petra Juhasz. „In Salzburg wird schon seit Wochen in den Partnerlaboren des Landes jeder positive PCR-Test auf Mutationen untersucht. Wir wissen also sehr schnell wo sich Varianten ausbreiten und brauchen erst gar nicht auf das Ergebnis einer aufwendigen Vollgenom-Sequenzierung zu warten,“ so Juhasz.

Effektive Maßnahmen gegen Ansteckung

„Den neuen Virusmutationen können wir mit den bekannten Maßnahmen aktiv etwas entgegenhalten“, betont Juhasz und ergänzt: „Hygienemaßnahmen beachten, Abstand halten, Hände waschen, FFP2-Maske tragen, regelmäßig testen gehen und weniger Leute treffen sind nach wie vor die effektivsten Mittel zum Schutz vor einer Infektion.“

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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