ÖSV Wintersportsplitter/Alpin: MAYER DRITTER IN GARMISCH ABFAHRT

Bei der Weltcup Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen gelang Matthias Mayer zum fünften Mal in Folge der Sprung auf das Podest. Beim Sieg des Südtirolers Dominik Paris holte der Kärntner hinter Kitz-Doppelsieger Beat Feuz (+0,37 Sek.) den dritten Platz (+0,40 Sek.). Max Franz verpasste als Vierter (+0,42 Sek.) hauchdünn das Podium.

Matthias Mayer befindet sich knapp vor der Weltmeisterschaft in Cortina weiterhin in ausgezeichneter Form. Der 30-jährige Sieger von Bormio ging mit Startnummer eins ins Rennen und zeigte einen beherzten Lauf. Am Ende fehlten dem Kärntner vier Zehntel auf Sieger Dominik Paris und gerade einmal drei Hundertstel auf den Zweitplatzierten Beat Feuz. Mit seinem fünften Podestplatz in Serie zeigte sich Mayer dennoch zufrieden.

„Es war ein brutal knappes Rennen und natürlich hätte ich mir die 3 Hundertstel auf Beat noch gerne geholt. Ich habe alles riskiert und bin mit meiner Fahrt sehr zufrieden. Gratulation auch an Dome, er ist wirklich super gefahren heute.“

Matthias Mayer

Der Schnellste des einzigen Trainings auf der Kandahar-Strecke, Max Franz, zeigte auch im heutigen Rennen einen guten Lauf und ließ lediglich im oberen Startteil einige Hundertstel liegen. Dem 31-Jährigen fehlten am Ende gerade einmal 0,02 Sekunden auf einen Stockerlplatz. Mit Rang vier konnte sich der Kärntner dennoch über seine beste Weltcupplatzierung seit Dezember 2018 freuen, damals wurde er in der Abfahrt von Gröden Zweiter.

„Endlich habe ich gut anschreiben können, auch wenn ich mich im ersten Moment ein wenig geärgert habe, weil es so knapp war. Leider habe ich die ersten drei Kurven nicht hundertprozentig erwischt, trotzdem freue ich mich, dass ich wieder vorne dabei bin.“

Max Franz

Nach seinem zehnten Platz auf der Streif in Kitzbühel präsentierte sich Daniel Hemetsberger auch in der heutigen Abfahrt bärenstark. Der Oberösterreicher zeigte mit Startnummer 21 einen super Lauf und schaffte damit den Sprung in die Top 10. Platz neun mit 1,15 Sekunden Rückstand bedeutet das beste Weltcupergebnis in der Karriere des 29-Jährigen.

Für Vincent Kriechmayr verlief das Rennen nicht ganz nach Wunsch. Der Oberösterreicher hatte kurz vor dem Ziel einen schweren Fehler und musste sich mit Rang elf (+1,23 Sek.) begnügen. Otmar Striedinger belegte den 16. Platz (+1,76 Sek.) und Daniel Danklmaier konnte als 25. (+2,78 Sek.) ebenfalls noch Weltcuppunkte holen.

ERGEBNIS

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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