ÖSV – Wintersportsplitter/Nordisch: Kramer Vierte beim Heim-Weltcup in Hinzenbach



Die Weltcup-Führende Marita Kramer verpasste am Freitag beim ersten von insgesamt drei Wettkämpfen an diesem Wochenende in Hinzenbach den Sprung auf das Podest nur knapp und wurde Vierte. Der Sieg ging an die Slowenin  Nika Kriznar, vor ihrer Teamkollegin Ema Klinec und der Norwegerin Eirin Maria Kvandal. 

In der Qualifikation Vierte, nach dem ersten Durchgang Dritte und im Endklassement Vierte – so verlief der Freitag für Marita Kramer. Die Umstellung von der Groß- auf die Normalschanze fiel der Salzburgerin nicht leicht und sie konnte nicht ihr ganzes Potenzial ausspielen. Trotzdem konnte sie ihre Weltcupführung weiter ausbauen. Auf den Sieg fehlten Kramer am heutigen Tag 13,8 Punkte.  

Die gesamte Mannschaft von Cheftrainer Harald Rodlauer präsentiere sich in guter Form. Drei Athletinnen sprangen unter die Top-10. Daniela Iraschko-Stolz wurde als zweitbeste Österreicherin Sechste und zeigte zwei konstante Sprünge. 

Souverän präsentierte sich auch Lisa Eder. In der Qualifikation sprang die Salzburgerin auf den 15. Rang, nach dem ersten Durchgang lag sie an achter Stelle. Mit zwei konstanten Sprüngen auf 81 und 83 Meter konnte sie den achten Rang halten und einige Weltcup-Punkte mit nach Hause nehmen.  

Die 16-jährige Julia Mühlbacher zeigte eine starke Leistung und holte sich mit Platz 24 ihre ersten Weltcuppunkte. Die weiteren Österreicherinnen landeten auf den Rängen 13 (Chiara Hölzl) und 20 (Sophie Sorschag). Morgen geht es mit einem weiteren Einzelwettkampf in Hinzenbach weiter.  

***Stimmen*** 

Marita Kramer: „Der zweite Sprung war ein Risikosprung. Ich wollte zu viel und dann ist es in die andere Richtung gegangen. Das Problem ist, dass ich mehr Reserve fahren muss und das ist für den Kopf sehr schwer. Man möchte hinausspringen, muss es aber ein bisschen zurückhalten und das werde ich morgen versuchen. Ich habe mir heuer nicht das Ziel gesetzt, Gesamtweltcupsiegerin zu werden, ich bin jetzt Erste und das nehme ich gerne mit und abgerechnet wird schlussendlich am Ende der Saison.“

Daniela Iraschko-Stolz: „Ich probiere gerade einige Dinge aus und ich bin da definitiv auf dem richtigen Weg. Im Training hat es bei einem Sprung für ganz vorne gereicht und ich weiß, wenn ich den so treffe, dass er gut aufgeht. Es war sehr schwierig zu springen heute. Der zweite Sprung war technisch viel besser und da muss ich gut analysieren und morgen zwei gute Sprünge zeigen.“  

Lisa Eder: „Vom Gefühl her hat mein zweiter Sprung gut gepasst und alles in allem bin ich damit zufrieden und da kann ich weiterarbeiten. Jedes Mal wenn ich nach Hinzenbach fahre, bin ich gerne da, auch wenn dieses Mal nicht so viele Fans da sind , aber ich weiß, dass zu Hause viele vor dem Fernseher sitzen und das ist auch cool.“  

***Ergebnis***
https://www.fis-ski.com/DB/general/results.html?sectorcode=JP&raceid=6025

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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