EC Red Bull Salzburg: Möglichen Sieg gegen Innsbruck im Schlussdrittel noch verspielt

Salzburg, 3. Februar 2021 | Der EC Red Bull Salzburg musste sich in der bet-at-home ICE Hockey League zuhause auch gegen den HC TIWAG Innsbruck „Die Haie“ mit 2:4 geschlagen geben. Dabei führten die Red Bulls mit einer sehr jungen Mannschaft nach 40 Minuten schon mit 2:0. Doch im Schlussdrittel drehten die Gäste die Partie inklusive Empty-Net-Tor noch zu ihren Gunsten und nahmen die Punkte aus Salzburg mit.

Im drittletzten Spiel des Grunddurchgangs vor Beginn der Pick Round traten die Red Bulls wieder ohne die Rekonvaleszenten Taylor Chorney, Yannic Pilloni, Paul Huber und Jack Skille sowie weitere Arrivierte an und ließen dafür wieder junge Spieler aus der Red Bull Eishockey Akademie ran wie Julian Lutz (16 Jahre) und Philipp Wimmer (19), der heute sein Profi-Debüt in der ICE Hockey League gab. Die Salzburger waren heute mit einem Altersdurchschnitt von nur 24,1 Jahren am Start.

Salzburgs Peter Hochkofler eröffnete das Spiel in der 1. Minute mit einem Stangenschuss hinter Innsbrucks Goalie Thomas McCollum. Es entwickelte sich sofort eine schnelle und attraktive Partie, in der beide Teams nach vorn spielten und Chancen erarbeiteten. Die teilweise schon gefährlichen Schüsse wurden aber noch sichere Beute beider Goalies – im Tor der Red Bulls stand wieder Jean-Philippe Lamoureux – oder wurden bereits in der gut geordneten Verteidigung abgefangen. Trotz des torlosen ersten Abschnitts wurde schon ein gutes Tempo in der sehenswerten Partie vorgelegt.

Im zweiten Durchgang wurde mit der gleichen Intensität weitergespielt. Bei einem guten Powerplay (24.) waren die Salzburger schon nahe am ersten Treffer dran. Der blieb aber Philipp Wimmer vorbehalten, der 19-jährige Akademie-Verteidiger zog bei seinem Profi-Debüt von der blauen Linie ab und traf durch die Verteidigung durch zur 1:0-Führung (27.). Zwei Minuten später (29.) traf auch Mario Huber im Powerplay per wunderschönem One-timer aus dem halbhohen Slot und erhöhte die Führung der Red Bulls auf 2:0. Tim Harnisch hatte bei einem 3 auf 2 direkt vorm Tor die nächste Salzburger Top-Möglichkeit auf dem Schläger (35.). Erst in der Schlussphase zwangen die Tiroler JP Lamoureux wieder zu einigen Paraden; die Red Bulls konnten die 2-Tore-Führung aber in die Pause mitnehmen.

In der 42. Minute hatte Salzburgs Daniel Jakubitzka Pech bei einem Lattenknaller nach Alleingang in Unterzahl, kurz darauf sicherte JP Lamoureux bei einem Innsbrucker Hammerschuss die ‚Null‘. In der 44. Minute konnte aber auch er nichts machen, als die Scheibe von Jonathan Racine-Clarke im Powerplay per Distanzschuss und komplett ohne Sicht hinter ihm einschlug. Nicht einmal 30 Sekunden später netzte auch Sam Herr ein und stellte mit dem Doppelschlag auf den 2:2-Ausgleich. In der 47. Minute verhinderte JP Lamoureux noch bei einem Solo von Sam Herr die mögliche Innsbrucker Führung. Nun ging es fast im Sekundentakt hin und her, die Partie war komplett offen. Bei einem weiteren Überzahlspiel (52.) waren die Salzburger am neuerlichen Führungstreffer dran, aber den besorgte dann Daniel Ciampini in einer unübersichtlichen Situation direkt vor dem Tor zugunsten der Gäste. Der Empty-Net-Treffer vier Sekunden vor dem Ende besiegelte schließlich die 2:4-Niederlage der Red Bulls, die nach zwei starken Dritteln alle vier Gegentore im Schlussabschnitt kassierten.  

Foto:
Adrian Saxrud Danielsen (HCI) vs. Julian Lutz (RBS)
(c) EC Red Bull Salzburg
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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