ÖSV – Wintersportsplitter/Alpin: TIPPLER DRITTE IN GARMISCH-PARTENKIRCHEN

Tamara Tippler holt sich im heutigen Super G mit Platz drei ihr drittes Saisonpodium. Wie bereits am Samstag sichert sich die Schweizerin Lara Gut-Behrami den Sieg und somit auch die kleine Kristallkugel im Super G. Platz zwei ging an Petra Vlhova (SVK).

Nach der Absage am Sonntag, wegen des anhalten Nebels im Mittelteil, wurde der Super G der Damen in Garmisch-Partenkirchen (GER) am heutigen Montag nachgeholt. Bereits vor dem Start musste die Fünfte aus dem ersten Super G am Samstag, Christine Scheyer, ihren Start aufgrund von Knieproblemen zurückziehen. 

„Schon beim Einfahren habe ich mein Knie gemerkt und gedacht eventuell funktioniert es doch, jedoch habe ich dann schlussendlich doch zurückziehen müssen, aber ich denke mit dem Fokus auf die nächsten Wochen war das sicherlich die richtige Entscheidung. Wenn ich Druck oder einen Schlag auf das Knie bekomme, dann schmerzt das Knie und ist nicht ganz stabil. Das war für mich der Grund, warum ich mich entschlossen habe, meinen Start zurückzuziehen. Die Trainer haben gesagt ich soll auf mein Bauchgefühl hören und sie respektieren die Entscheidung, die ich treffe.“ Christine Scheyer

Tamara Tippler fuhr mit Startnummer elf und einer soliden Fahrt auf Rang drei, 0,74 Sekunden hinter der Schweizerin Gut-Behrami. Damit platzierte sich die Steirerin auch in der Super G Wertung auf Zwischenrang drei.

„Ich bin mit meiner Fahrt zufrieden, mein Ziel war es zu attackieren und nicht zurückstecken und das ist mir recht gut gelungen. Ich war zwar nicht oft auf der Linie, auf der ich besichtigt habe, aber ich habe einfach probiert den Ski laufen zu lassen und in den Kampfmodus zu gehen. Ich habe versucht mit Überzeugung Skizufahren und mit einer gewissen Leichtigkeit, aber das kommt auch mit den Ergebnissen. Ich bin glücklich mit meiner Leistung heute und freue mich über das Ergebnis.“ Tamara Tippler

Zweitbeste Österreicherin wird Ricarda Haaser mit 1,70 Sekunden Rückstand auf Rang 14.

„Von oben weg habe ich versucht gut auf Zug zu kommen. Der obere Teil war in letzter Zeit eigentlich immer ein bisschen besser und das war auch heute wieder so und unten arbeite ich einfach zu wenig nach vorne und dadurch wirkt das Ganze ein bisschen steif und kann das Tempo aus den Kurven nicht so gut mitnehmen.“ Ricarda Haaser

Ariane Rädler, als drittbeste Österreicherin auf Rang 19. über ihre Fahrt und die fehlende Konstanz: 

„Es hat oben schon angefangen, da habe ich bereits kleine Fehler gehabt und ich bin irgendwie nicht reingekommen und hab mir dann gedacht „ab der Hölle Vollgas“, aber da habe ich dann auch wieder sehr viel Zeit verloren. Das gute ist zwar, dass ich mich oben wohlfühle und den Speed habe und Gas geben kann, das ist das wichtigste. Die Konstanz fehlt mir diese Saison noch und ich habe immer gute Abschnitte oder gute Rennen dabei, aber ich will immer und überall Vollgas geben und es passieren halt Fehler. Dadurch, dass meine Vorbereitung kürzer war, habe ich das noch nicht so reinbringen können, dass ich mich bei jedem Tor wohlfühle und daran heißts jetzt zu arbeiten und besser zu werden.“ Ariane Rädler

Mirjam Puchner zeigte sich nach ihrer Fahrt auf Platz 22 mit 2,16 Sekunden Rückstand im Ziel sichtlich enttäuscht über sich und die Pistenverhältnisse: 

Die Platzierungen der übrigen Österreicherinnen: 

23. Nadine Fest, 28. Stephanie Venier, 29. Michaela Heider, 37. Sabrina Maier, 38. Rosina Schneeberger

ENDERGEBNIS

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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