ÖSV – Wintersportsplitter/Nordisch: Kramer verlängert Erfolgsserie in Titisee-Neustadt (GER)



Nach dem Sieg durch Marita Kramer im gestrigen Premierenspringen in Titisee-Neustadt (GER), konnten die Österreicherinnen auch im Einzelbewerb am Sonntag mannschaftlich aufzeigen. Marita Kramer gewann erneut. Es war bereits ihr dritter Sieg im vierten Einzelspringen der laufenden Saison. 

Daniela Iraschko-Stolz verpasste das Podest knapp. Sie zeigte im ersten Durchgang eine sehr gute Leistung und platzierte sich mit einem Sprung auf 132,5 Meter auf Zwischenrang drei. Im zweiten Durchgang sprang die Steirerin mit 129 Metern auf Rang vier und verpasste das Podest um 2 Punkte. 

Auch Sophie Sorschag konnte erneut ihre Klasse unter Beweis stellen und platzierte sich nach dem ersten Durchgang auf Rang fünf. Im zweiten Durchgang sprang sie auf 129,5 Meter und erzielte somit mit Rang sieben ihr bestes Weltcup-Ergebnis. 

Auch heute zeigten die Österreicherinnen wieder eine mannschaftlich starke Leistung mit drei Athletinnen unter den Top 10. Der nächste Weltcup der Damen findet am kommenden Wochenende in Hinzenbach in Österreich mit gleich drei Einzelbewerben statt. 

***Stimmen***

Marita Kramer: „Ich bin sehr happy mit dem heutigen Wettkampf. Zweimal hier zu gewinnen ist megacool. Ich denke, meine Sprünge waren auf einem sehr guten Level, wobei es nicht immer einfach war, aber trotzdem jeder Sprung fliegt und das ist sehr cool. Da arbeite ich nun weiter und freue mich auf den Heim-Weltcup.“ 

Daniela Iraschko-Stolz: „Ich habe mir gedacht, ich muss heute auf der Schanze mehr Gas geben und das ist mir ganz gut gelungen. Besser geht immer, aber ich nehme das mal mit und ich möchte auch Sophie und Marita gratulieren, echt top! Mannschaftlich sind wir gut aufgestellt für den Heimweltcup in Hinzenbach.“  

Sophie Sorschag: „Ich bin heute sehr zufrieden mit meiner Leistung in Titisee-Neustadt. Die Sprünge waren wirklich super und das Ergebnis ist mein bestes im Weltcup bisher und das freut mich sehr. Ich freue mich schon auf die nächsten Wettkämpfe.“
 
Harald Rodlauer: „Ein großartiges Wochenende für uns in Titisee-Neustadt. Zwei Siege von Marita Kramer. Es war beeindruckend, welche Leistung sie gezeigt hat. Da kann man nur staunen und gratulieren! Natürlich bin ich mit dem ganzen Team sehr zufrieden. Mit Daniela Iraschko-Stolz als Vierte. Sophie Sorschag als Siebente, die ihr bestes Ergebnis im Weltcup erzielt hat. Im Großen und Ganzen war es wirklich ein sehr gutes Wochenende für uns, wir arbeiten ruhig weiter. Für uns ist es sehr wichtig, am Boden zu blieben. Wir freuen uns auf das kommende Wochenende in Hinzenbach.“

***Ergebnis***
https://www.fis-ski.com/DB/general/results.html?sectorcode=JP&raceid=5999

Nordische Kombination: Lamparter beendet Nordic Combined Triple auf Platz 6


***Interview mit Bernhard Gruber***

Johannes Lamparter beendet das Nordic Combined Triple in Seefeld auf dem sechsten Platz. Der Sieg geht erneut an den Norweger Jarl Magnus Riiber, der sich heute auf der Zielgeraden gegen Ilkka Herola (FIN) auf Platz 2 sowie den Japaner Akito Watabe auf Platz 3 durchsetzen konnte. 

Auf welchem Niveau Johannes Lamparter springt, stellte der Rumer heute erneut unter Beweis. Mit einem Satz 104 Meter, bei dem Lamparter sogar noch ein paar Reserven gehabt hätte, verbesserte er sich von Platz 7 in der Gesamtwertung auf Platz 4 nach dem Springen. Sein Rückstand auf Dominanter Riiber betrug 1min 25sek, die es auf den 15 Kilometern aufzuholen galt. Lukas Greiderer auf Platz 13 hatte schon 3min 4sek Rückstand.

Lamparter lief das Rennen um Platz 4 gemeinsam mit den drei Deutschen Eric Frenzel, Vinzenz Geiger und Fabian Riessle. Riessle musste einige Kilometer vor dem Ziel reißen lassen, gegen Geiger und Frenzel reichte die Körner von Johannes Lamparter im Endspurt hingegen nicht mehr. 

Lamparters Resümee über den sechsten Platz fällt dennoch mehr als positiv aus: „Ich bin mit meiner Leistung heute wieder sehr zufrieden und es hat richtig Spaß gemacht. In der letzten Runde habe ich versucht Gas zu geben, Riessle konnte ich dann auch abhängen. Aber die anderen beiden zählen einfach zu den besten Läufern, da konnte ich zum Schluss nicht mehr mithalten. Nichtsdestotrotz war es für mich ein cooles Triple und mit meiner Entwicklung bin ich sehr zufrieden. Ich weiß, wo es hingehen soll und daran heißt es weiter hart zu arbeiten.“

Lukas Greiderer schrammte nur knapp an seinem gestern ausgerufenen Ziel, den Top Ten, vorbei und verbesserte sich im Langlaufrennen noch mit der neunten Laufzeit auf Platz 11. „Mein Resümee heute fällt leider nicht ganz so aus, wie ich es mir gestern vorgenommen habe. Leider habe ich es heute auf der Schanze nicht optimal erwischt und das hat mir dann wohl einen Top 10 Platz gekostet. Es war dennoch ein cooler Wettkampf und ich werde jetzt nicht den Kopf hängen lassen. Meine Laufperformance war heute wieder super und ich denke, die Formkurve passt. Das stimmt mich für die kommenden Aufgaben optimistisch.“

Die beiden Steirer Lukas Klapfer und Martin Fritz ließen auf der Loipe ebenso ihre Stärke aufblitzen und liefen mit der sechsten und siebenten Laufzeit auf die Plätze 12 und 14. Der erst 18-lährige Salzburger Stefan Rettenegger lieferte heute erneut eine starke Vorstellung ab, er beendete das Nordic Combined Triple auf dem starken 19. Gesamtrang. 

***Die weiteren Platzierungen der Österreicher:***
24. Philipp Orter
25. Thomas Jöbstl
31. Manuel Einkemmer
DNS: Mario Seidl (Reizung im Knie, schonte sich deshalb)

***Cheftrainer Christoph Eugen:***
„Johannes ist heute wieder super gelaufen und war von Beginn weg sehr aktiv. Mit seiner Leistung bin ich natürlich super zufrieden und es macht Spaß, ihm zuzusehen. Lukas Greiderer hat leider seinen Sprung am Freitag verhaut, sich danach aber noch super nach vorne gekämpft, fast hätte er noch den Sprung in die Top 10 geschafft. Leider ist sich das nicht ganz ausgegangen, aber ich bin mit ihm trotzdem sehr zufrieden. Bei den anderen sieht man auch, dass die Form immer besser wird und ich bin mir sicher, dass wir bei der WM eine schlagkräftige Truppe am Start haben werden.“

***Interview mit Bernhard Gruber:***
Nach der Überstellung in die Heimat muss Bernhard Gruber noch bis Montag im Krankenhaus in Schwarzach bleiben. Wie es dem Bad Hofgasteiner gesundheitlich geht und wie die nächsten Schritte aussehen erfahren Sie im Video-Interview. Rechtefrei verwendbar unter Angabe der Quelle oesv.at.

***Downloadlink:***
http://bit.ly/gruber_itv

Der Weltcup der nordischen Kombinierer geht kommendes Wochenende in die nächste Runde. In Klingenthal (GER) stehen zwei Einzelbewerbe von der Großschanze am Programm. Zeitgleich mit den Kombinierern gastieren ebenso die Spezialspringer in der sächsischen Stadt nahe der tschechischen Grenze.

Kraft Sechster bei Abbruchspringen in Willingen (GER)


Der zweite Einzelbewerb der Skispringer an diesem Wochenende in Willingen (GER) fand am Sonntag und erschwerten Bedingungen statt. Aufgrund des starken Windes, der zu zahlreichen Unterbrechungen geführt hatte, entschied die Jury den Wettkampf nach dem ersten Durchgang abzubrechen und diesen zu werten.

Bester Österreicher wurde Stefan Kraft auf Rang sechs. Direkt dahinter platzierte sich Daniel Huber auf Rang sieben. Der Sieg ging an den norwegischen Saisondominator Halvor Egner Granerud vor Markus Eisenbichler (GER) und Piotr Zyla (POL).

***Stimmen***

Stefan Kraft: „Es war extrem schwierig heute und ich habe mir nicht gedacht, dass die Jury das durchzieht, obwohl es von fair weit weg war. Dennoch muss man sagen, dass unter den Top 3 wieder die Besten sind. Man muss bei solchen Bedingungen voll durchziehen und das ist mir heute halbwegs gelungen. Mit meinem Sprung heute bin ich natürlich sehr zufrieden.“

Daniel Huber: „Das war heute einer der schwierigsten Durchgänge in meiner Karriere. Die Jury hat sich echt bemüht und dafür auch ein großes Lob, dass sie alles versucht haben. Bei der Landung war eine Schrecksekunde dabei und ich denke, dass mir das ein, zwei Plätze gekostet hat, was aber nach dem heutigen Tag nicht so tragisch ist. Ich bin extrem froh, dass ich einen technisch ganz guten Sprung gezeigt habe, wobei ich auch noch Potential nach oben sehe.“

Cheftrainer Andreas Widhölzl: „Es waren beide Wettkämpfe sehr schwierig, gestern schon und heute noch mehr. Wir haben noch einiges zu tun, denn die Schere von einem guten Sprung auf einen nicht so guten geht mir fast zu schnell auseinander. Das Potential unserer Jungs ist definitiv da, aber es fehlt noch ein wenig dieser Flow und uns fehlt diese letzte Lockerheit. Ich habe das Gefühl, dass die Burschen einmal eine ruhige Trainingseinheit brauchen, um das Vertrauen wieder zu gewinnen.“

***Ergebnis***
https://www.fis-ski.com/DB/general/results.html?sectorcode=JP&raceid=5803

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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