LR Steinkellner: Weichen für Nahverkehrsknoten im Franckviertel sind gestellt

Künftige S-Bahn-Haltestelle soll leistungsfähig mit neuer O-Buslinie verknüpft werden. Es entsteht ein intermodaler Mobilitätsknotenpunkt, der den Linzer Hauptbahnhof entlastet 

Seit 2019 wird in einem gewaltigen Bauprojekt die Infrastruktur rund um den Linzer Hauptbahnhof viergleisig ausgebaut. Mit dem gestrigen Landtagsbeschluss werden auch die Weichen für einen neuen Nahverkehrsknoten im Franckviertel gestellt. „Seit Jahren wird der Zentralraum für einen attraktiven Schienenverkehr, am Puls der Zeit, infrastrukturell ausgebaut. Mit diesen Maßnahmen werden mehr Kapazitäten für Fahrgäste und Gütertransporte geschaffen. Gleichzeitig ist dies auch die Basis, einen  attraktiven und intermodale Mobilitätsknoten einzubinden, der den Hauptbahnhof entlasten wird“, unterstreicht Landesrat für Infrastruktur Mag. Günther Steinkellner.

Das Land Oberösterreich, die ÖBB-Infrastruktur AG und die Landeshauptstadt Linz wollen eine zusätzliche und zentrumsnahe S-Bahnhaltestelle „Linz Franckviertel“ errichten. Die geplante S-Bahnhaltestelle liegt im Bereich der Überführung Lastenstaße in zentraler Lage zwischen den beiden Stadtvierteln „Franckviertel“ und „Grüne Mitte“. Die S-Bahnhaltestelle Linz Franckviertel ist für den Betrieb der S-Bahnlinien S1 Linz Hbf. – Steyr und S3 Linz Hbf. – Pregarten vorgesehen und wird eine hochleistungsfähige Verknüpfung zu den geplanten O-Buslinien 47 und 48 darstellen. Potenzialanalysen prognostizieren für diese Verkehrsstation im Jahr 2030 mit rund 7.500 bis 8.000 Reisenden eine sehr hohe Frequenz und eine dementsprechende Entlastungswirkung der zu Spitzenzeiten bereits heute überlasteten Bahn- und Straßenbahnanlagen des Hauptbahnhofes. Über die Entlastung des Hauptbahnhofes hinausgehend, soll mit diesem Projekt der geplante Baustart zum viergleisigen Ausbau im Abschnitt Linz Hbf. Osteinfahrt bis Kleinmünchen im Jahr 2024 gewährleistet werden. Die Gesamtinvestitionen der Planung betragen rund 1,4 Mio. Euro. Hiervon werden ca. 812.000 Euro von Seiten der ÖBB und 565.000 Euro gemeinsam durch die Landeshauptstadt Linz und das Land Oberösterreich getragen. „Bei zahlreichen Projekten zwischen Land und Stadt wird gemeinsam am selben Ende des Seils gezogen. Die gute Zusammenarbeit zeigt sich bei den Leistungen, die für eine zukunftsfähige Mobilität erbracht werden“, so Steinkellner abschließend.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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