Pfarre Bad Ischl: Click&Collect nun auch für Bibliotheken erlaubt!

Das Bibliotheksteam der Pfarre Bad Ischl freut sich, dass die Abholung von vorbestellten Medien nun auch vor Bibliotheken erlaubt ist. Auch wenn die Bibliotheken bis einschließlich 7. Februar von Kunden und Kundinnen nicht betreten werden dürfen, so ist es nun zumindest möglich reservierte Bücher, Hörbücher, Zeitschriften und Spiele zu übergeben – sei es als Fensterausleihe oder in Form von Büchertaschen, die vor die Tür gestellt werden.

Im vergangenen Jahr war die Bad Ischler Bibliothek mehr als 10 Wochen geschlossen, dennoch konnten über 38.000 Entlehnungen verzeichnet werden. Aktualität ist oberstes Gebot, daher wurden im Vorjahr 1.253 Medien neu eingestellt und 1.171 ausgeschieden. Um all das zu bewerkstelligen, braucht es ein engagiertes Team:  Die 17 Mitarbeiterinnen arbeiteten ehrenamtlich 2020 gemeinsam ca. 120 Stunden pro Woche in der Bibliothek. In regelmäßigen Teambesprechungen halten sich die Bibliothekarinnen auf dem Laufenden und nahmen 2020 an Fortbildungsveranstaltungen im Ausmaß von ca. 200 Stunden (zum Teil online) teil.

Die Schließzeiten hat das Bibliotheksteam gut genutzt für verschiedene Arbeiten, für die bislang keine Zeit war. Die Bibliothek wurde ausgemalt, gründlich geputzt, die Wendeltreppe bekam einen neuen Teppich und schließlich wurde auch die in die Jahre gekommene Lesetreppe runderneuert.

Im aktuellen Lockdown sichten die Bibliothekarinnen im Rahmen einer Inventur den Bestand von fast 12.000 Medien.
Sobald es möglich wird, startet das Bibliotheksteam neben den 18 Stunden Ausleihe mit den vielen Angeboten für Familien, Kindergärten und Schulen: Lesungen, Literaturvermittlungsangeboten, Kasperltheater, Kamishibai, Lesen analog und digital, Escape Room Games, Fake Hunter Spiel, ….
Wann es wieder die beliebten Spieleabende für Erwachsene, den Literaturkreis, die Schreibwerkstatt geben wird, kann noch nicht gesagt werden.

Die erste Veranstaltung der Bibliothek ist für Dienstag, 23. März geplant: Das Bibliotheksteam hat gemeinsam mit der Katholischen Frauenbewegung und der Gesunden Gemeinde den Thanatologen, Notfallpsychologen und ehem. Bestatter Dr. Martin Prein eingeladen.
Martin Prein bietet unter dem Motto „Was alle angeht, müssen alle angehen“ in seinem Vortrag Wissen, Aufklärung und brauchbare Hilfestellungen für künftige Begegnungen mit dem Tod an. Einerseits weil wir selbst unmittelbar durch einen Todesfall betroffen sein können. Andererseits sollen wir unseren Mitmenschen, die einen schweren Verlust zu betrauern haben, begegnen können. Und trauernde Mitmenschen begegnen uns in allen Lebensbereichen, im Beruf die Kollegin oder Kundin oder meine Nachbarn. Was nun sagen? Was tun?

(c) Öffentliche Bibliothek der Pfarre Bad Ischl
(c) Öffentliche Bibliothek der Pfarre Bad Ischl
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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