OÖVV reagiert auf die Verlängerung des 3. Lockdowns und die verschärften Covid-19 – Maßnahmen der Bundesregierung

  • Überwiegend uneingeschränktes Fahrplanangebot im Öf- fentlichen Verkehr trotz des verlängerten Lockdowns.
  • Ab 25. Jänner verpflichtendes Tragen einer FFP2-Maske in allen öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Mindestabstand wird auf 2 Meter ausgeweitet.
  • Ferienfahrplan während der vorverlegten Semesterferien.
  • OÖVV Kundencenter bis 07. Februar für persönliche Kun- denbetreuung geschlossen.

  • Aufgrund der verschärften Maßnahmen der Bundesregierung ist das Tragen einer FFP2-Maske ab 25. Jänner in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, an Haltestellen, Bahnhöfen, Busterminals und Bahnsteigen für jeden Fahrgast über 14 Jahren verpflichtend. Zusätzlich muss ab diesem Zeitpunkt ein Mindestabstand von zwei Metern zu Personen, die nicht im eigenen Haushalt leben, eingehalten werden, sofern dies aufgrund der Anzahl der Fahrgäste und beim Ein-/Aussteigen möglich ist.
  • Auch während der Zeit des verlängerten und verschärften Lockdowns von 25. Jänner bis 07. Februar stellt der OÖVV den Fahrgästen im Regionalverkehr das uneingeschränkte Fahrplanangebot zur Verfügung. In den Städten Linz, Wels und Steyr kommt es zu geringfügigen Fahrplanreduzierungen.
  • In der auf die Woche von 08. bis 14. Februar vorverlegten Semesterferien gilt in ganz Oberösterreich der Ferienfahrplan.
  • Das OÖVV Kundencenter bleibt bis 07. Februar für die persönliche Kundenbe- treuung geschlossen.

Am vergangenen Sonntag hat die Bundesregierung die Verlängerung des 3. Lockdowns bis 07. Februar und eine Verschärfung der bislang geltenden Covid-19 – Maßnahmen ab 25. Jän- ner verkündet. Diese Änderungen wirken sich natürlich auch auf den Öffentlichen Verkehr in Oberösterreich aus.

Verschärfte MNS-Pflicht

Ab 25. Jänner müssen alle Personen ab 14 Jahren in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Halte- stellen, Bahnhöfen, Busterminals und Bahnsteigen in ganz Österreich eine FFP2- Schutzmaske tragen. Kinder unter 6 Jahren und Fahrgäste mit einer entsprechenden und mit- geführten ärztlichen Bestätigung sind von der MNS-Pflicht befreit. Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 14 Jahren und Schwangere können wie bisher auch einen gewöhnlichen Mund- /Nasenschutz anstatt einer FFP2-Maske verwenden. Die FFP2-Masken können österreichweit in Supermärkten und Apotheken gekauft werden. Sofern sich Fahrgäste weigern, einen der aktuellen Verordnung entsprechenden MNS zu tragen, müssen sie das Fahrzeug verlassen und mit einer Strafe von 50 Euro rechnen.

Herbert Kubasta, Geschäftsführer der OÖ Verkehrsverbund Gesellschaft stellt klar: „Wir unterstützen die Maßnahmen der Bundesregierung im Kampf gegen die weitere Ausbrei- tung des Covid-19 Virus mit allen uns zur Verfügung stehenden Mittel und werden die Fahr- gäste über die Verschärfung der MNS-Pflicht und den erweiterten Mindestabstand informieren. Wir wollen alle unsere Kundinnen und Kunden weiterhin so bequem und sicher wie gewohnt an ihr Ziel bringen. Im Sinne unser aller Gesundheit bitten wir alle unsere Fahrgäste, sich an die geltenden Verordnungen der Bundesregierung zu halten.“

Erweiterung des Mindestabstands von einem auf zwei Meter

Der bislang geltende Mindestabstand an öffentlichen Orten zwischen Personen, die nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben, wird von einem auf zwei Meter erhöht. Der 2-Meter- Abstand muss, so wie die MNS-Pflicht, in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, an Haltestellen, Bahnhöfen, Busterminals und Bahnsteigen eingehalten werden. Ist aufgrund der Anzahl der Fahrgäste oder beim Ein- und Aussteigen dieser Mindestabstand nicht möglich, kann davon abgewichen werden.

Überwiegend uneingeschränktes Fahrplanangebot; Vorverlegung der Semesterferien

Aufgrund der nach wie vor hohen Infektionszahlen sowie der Einschätzung der Expertinnen und Experten hinsichtlich der enormen Verbreitungsgeschwindigkeit bezüglich der bekannten Mutationen wurde der Lockdown verlängert und verschärft und somit auch das Distance- Learning für Schülerinnen und Schüler bis 7. Februar ausgeweitet. In diesem Zeitraum stellt der OÖ Verkehrsverbund den Fahrgästen im Öffentlichen Regionalverkehr, also bei allen Re- gionalbussen, Regionalzügen und Lokalbahnen, bis auf die aktuell nicht benötigten Verstär- kerbusse im Schülerverkehr und den „Nachtschwärmer“, das uneingeschränkte Fahrplanan- gebot weiterhin zur Verfügung. Die Straßenbahnen, Busse und Obusse der LINZ AG LINIEN werden weiterhin in einem an die geringere Nutzung angepassten Fahrplan unterwegs sein. Bei den Wels Linien bleiben die Abendlinien und Verstärkerbusse eingestellt. Auch in Steyr werden wie bisher die Abendlinien ab 20.30 Uhr nicht mehr fahren.

Die Semesterferien werden in Oberösterreich auf die Woche von 8. bis 14. Februar vorverlegt. Während dieser Zeit gilt in ganz Oberösterreich der Ferienfahrplan. Der OÖ Verkehrsverbund weist die Fahrgäste darauf hin, dass in den Print-Fahrplänen die Vorverlegung der Semesterferien nicht berücksichtigt werden kann. Die korrekten Fahrplaninformationen werden aller- dings rechtzeitig vor den Ferien in der OÖVV INFO App und der digitalen Fahrplanauskunft auf der Website des OÖ Verkehrsverbundes bereitgestellt.

Der Kauf von Fahrkarten beim Fahrpersonal wird auch weiterhin möglich sein. Der OÖ Ver- kehrsverbund bittet die Fahrgäste allerdings, ihr Ticket bereits vor Fahrtantritt z.B. in der OÖVV INFO App oder an Fahrkartenautomaten zu kaufen.

OÖVV Kundencenter bis 07. Februar geschlossen

Wie die Handelsunternehmen hat auch der OÖ Verkehrsverbund sein Kundencenter bis auf weiteres geschlossen. Der Kundenservice bleibt allerdings vollständig aufrecht und steht den Fahrgästen per E-Mail (kundencenter@ooevv.at) und Telefon (0732/6610100) zur Verfügung. Alle Anliegen und Anfragen werden somit so rasch, wie dies in der aktuellen Situation möglich ist, bearbeitet.

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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