Neue Ausbildungskombination aus Matura und Pflegefachassistenz

„Höhere Lehranstalt für Sozialbetreuung und Pflege“ – Kooperation der Schule der Schwestern Oblatinnen mit der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege am Neuromed Campus des Kepler Universitätsklinikums mit Herbst 2021

In der 5-jährigen Höheren Lehranstalt für Sozialbetreuung und Pflege (HLSP) an der Schule der Schwestern Oblatinnen in Linz werden ab September 2021 die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit denen der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege am Ausbildungszentrum des Kepler Universitätsklinikums unterrichtet und werden gleichzeitig zur Matura und zum Abschluss als Pflegefachassistentin bzw. Pflegefachassistent geführt. Diese Ausbildung ist völlig neu in Österreich (den Lehrplan gibt es seit Jänner 2020).

Eine Besonderheit in der Pflegefachassistenzausbildung stellt das pädagogische Konzept in der Begleitung sowie Anleitung der Auszubildenden bei der Umsetzung von dem im Klassenraum Gelernten in das tatsächliche praktische Handeln dar. Für diesen Lern-Training-Transfer steht ein eigener Simulationsraum, bestehend aus einem Patientenzimmer und einem Dienstzimmer direkt an der Schule, zur Verfügung. Damit gelingt es, theoretisches Wissen mit praktischem Handeln zusammenzuführen und so maximale Sicherheit sowie Kompetenzen zu erlangen.

Die mehr als 1000 Praktikumsstunden werden an verschiedenen Abteilungen des Kepler Universitätsklinikums, des zweitgrößten Krankenhauses in Österreich, absolviert.

Oberstes Ziel der Ausbildung ist es, die Auszubildenden bestmöglich auf ihren Arbeitsalltag im Krankenhaus oder in einer anderen Pflegeeinrichtung vorzubereiten.

„Diese neue Ausbildungsvariante kombiniert die wichtigsten Inhalte und macht fit für die Pflege. Jungen Menschen, die sich für diese Ausbildungsvariante entscheiden, stehen viele berufliche Möglichkeiten mit zahlreichen Aufstiegschancen offen. Wir brauchen engagierte junge Frauen und Männer, für diese wichtigen, sozialen Berufe im Pflegebereich. Daher freue ich mich besonders über diese neue kombinierte Ausbildungsschiene“, sagt Gesundheitsreferentin LH-Stellvertreterin Mag.a Christine Haberlander.

Matura und eine abgeschlossene Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung in der Pflegefachassistenz – das ist das Besondere an dieser Ausbildungsschiene. Individuelle Förderung und die spezielle Vorbereitung auf die Zeit nach der Schule hat einen hohen Stellenwert.

„Da wir Schülerinnen und Schüler am Übergang vom „reinen“ Schulleben zum Berufsleben nach der Schule unterrichten und begleiten, sind wir besonders darauf bedacht, viel mehr als nur Schulezu sein – die Schülerinnen und Schüler mit ihren Fähigkeiten, Interessen und Bedürfnissen stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit“, ist Dr. Wolfgang Waxenegger, Direktor der Schule der Schwestern Oblatinnen ein Anliegen.

Die Besonderheit – Kooperation mit der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege

Die Pflegefachassistenzberufe sind im Gesundheits- und Krankenpflegegesetz geregelt und unterstützen Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege sowie Ärztinnen und Ärzte.

Der Tätigkeitsbereich umfasst beispielhaft:

·         Mobilisation und Transfer

·         Vitalzeichen- und Bewusstseinskontrolle

·         Absaugen der oberen Atemwege

·         Wundversorgung, Verbandswechsel, Kompressionsverband anlegen

·         Verabreichung von Subcutaninjektionen mit Pen

·         Venöse Blutabnahme

·         Handeln im Notfällen

·         Nahrungsverabreichung und Körperpflege

·         Blutzuckermessung

·         Verabreichung von Augen- und Nasentropfen

… und noch vieles mehr

„Die Absolventinnen und Absolventen der 5-jährigen Höheren Lehranstalt für Sozialbetreuung und Pflege können als Pflegefachassistentin bzw. Pflegefachassistent direkt in den Gesundheits- und Krankenpflegebereich einsteigen, haben aber durch die gleichzeitig abgelegte Matura den vollen Zugang zu weiteren Ausbildungen, die eine Matura voraussetzen. Das Studium der Gesundheits- und Krankenpflege an der FH kann in verkürzter Form absolviert werden“, sagt
Dir.in Mag.Margit Wimberger, Direktorin der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege.

Informationsmöglichkeiten zum Ausbildungsangebot:

Schule für Wirtschafts- und Pflegeberufe der Schwestern Oblatinnen

·         T 0732 731 485

·         fachschule@oblatinnen.at

·         www.fachschulen-oblatinnen.at

Ausbildungsangebot im Überblick:

–          5-jährige Höhere Lehranstalt für Sozialbetreuung und Pflege zum Abschluss als Pflegefachassistent/-in mit Matura in Kooperation mit dem Kepler Universitätsklinikum

–          3-jährige Fachschule für wirtschaftliche Berufe zum Abschluss in den zwei Berufen „Bürokauffrau/-mann“ und „Restaurantfachfrau/-mann“

–          1-jährige Fachschule für wirtschaftliche Berufe zur Vorbereitung auf eine Lehre oder weitere schulische Ausbildungen

Schule für Gesundheits- und Krankenpflege am Neuromed Campus des Kepler Universitätsklinikums

·         T 05 7680 87 – 21841

·         abznmc.schule@kepleruniklinikum.at

·         www.kepleruniklinikum.at

Ausbildungsangebot im Überblick:

–          1-jährige Pflegeassistenz

–          2-jährige Pflegefachassistenz

–          Medizinische Assistenzberufe (Desinfektionsassistenz, Gipsassistenz, Laborassistenz, Medizinische Fachassistenz, Operationsassistenz, Ordinationsassistenz, Röntgenassistenz)

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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