Reduktion der Impfstofflieferungen: Keine Auswirkung auf fixierte Termine für Über-80-Jährige

Alle vereinbarten Impftermine für Über-80-Jährige können durch Umschichtungen eingehalten werden. „Gerade Mitbürger/innen, die älter als 80 Jahre alt sind, zählen ganz besonders zur Risikogruppe. Daher brauchen Sie auch rasch den Schutz durch eine Impfung“, so Franz Schützeneder, Impfkoordinator des Landes OÖ.

Auf Grund der heute angekündigten Reduktion der zugesagten und eingeplanten Impfstofflieferungen wird es aber auch in Oberösterreich zu Verschiebungen in der Priorisierung kommen. Auch für die Folgewochen hat der Hersteller Pfizer/Biontech angekündet, die avisierten Liefermengen nicht garantieren zu können. Das Land Oberösterreich muss vor allem sicherstellen, dass die Zweitimpfungen entsprechend dem vorgeschriebenen Impfintervall gewährleitet sind. Erfreulich ist, dass OÖ eine kleine Tranche des neuen Moderna-Impfstoffes erhalten wird, das die Auswirkungen etwas abfedern wird.

Anmeldung zur Information weiter möglich

„Oberösterreich bietet wie andere Bundesländer auch, die Möglichkeit, sich als Impfinteressent für eine Information anzumelden, sobald wieder Impfstoff da ist“, erklärt Schützeneder. Das betrifft Personen über 80 Jahre, die im Zuge der ersten Anmeldephase keinen Termin erhalten haben, aber auch alle anderen Bevölkerungsgruppen.

„Der Impfstoff ist derzeit ein rares Gut. Konkrete neue Impftermine können erst dann wieder vergeben werden, wenn neue Impfdosen zur Verfügung stehen. Hier sind wir auf Lieferungen des Bundes angewiesen.“

www.ooe-impft.at

Hotline: +43 732 7720 78 700

Bisher wurden in OÖ 13.027 Menschen geimpft. Man liegt damit über den Planungen, die für die KW 1 und 2 rund 11.000 Personen vorgesehen haben.

Logo: Land OÖ

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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