Leiche angeschwemmt// Kindesmissbrauch – Lichtbildveröffentlichung und Opferaufruf. Aktuelle oö Polizeimeldungen

Stadt Linz

Fahndung nach vermisster männlicher Person – Nachtrag

Am 23. Dezember 2020 wurde eine unbekannte Wasserleiche bei der Baustelle der Eisenbahnbrücke angeschwemmt und geborgen. Nun wurde die Leiche mittels DNA eindeutig als der abgängige serbische Schiffskoch identifiziert. Es gibt keine Hinweise auf Fremdverschulden.

Ursprüngliche Presseaussendung vom 27. November 2020:

Die Polizei ermittelt derzeit nach einer männlichen Person, die seit dem 21. November 2020, 22 Uhr abgängig ist. Zuletzt befand sich der 39-jährige serbische Staatsbürger als Koch auf einem Schiff, das im Hafen von Urfahr, coronabedingt aufgrund fehlender Gäste, seinen Anker gelegt hat. 
Nach dem jetzigen Ermittlungsstand wird ein Unfall befürchtet. Am Abend des Verschwindens trug der Serbe ein blaues T-Shirt mit dem Aufdruck „Anchor, Salt, Sea“ sowie einen Schiffsanker, eine blaue Jeans und eine Armbanduhr. Der vierfache Familienvater, der in Serbien lebt, gilt als verlässlicher Mitarbeiter. 
Die Bevölkerung wird gebeten sämtliche Hinweise dem Stadtpolizeikommando Linz unter 059133 / 45 3333 mitzuteilen.

Pkw prallte gegen Baum

Bezirk Vöcklabruck

Ein 38-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck fuhr mit seinem Pkw am 15. Jänner 2021 gegen 16 Uhr von Redleiten Richtung Redltal. In einem Waldstück etwa einen Kilometer nach der Ortschaft Oberegg, Gemeinde Redleiten, kam der Mann mit seinem Pkw bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der Wagen wurde durch die Wucht des Aufpralles zurück auf die Fahrbahn geschleudert. Der 38-Jährige wurde unbestimmten Grades verletzt und nach der Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber „Europa 3“ in das Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck gebracht.

Arbeitsunfall

Bezirk Vöcklabruck

Ein 33-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck war am 14. Jänner 2021 gegen 23 Uhr in einer Firma gemeinsam mit einem 25-jährigen Arbeitskollegen mit Reinigungsarbeiten an einer Folienstreckmaschine beschäftigt. Dabei geriet der 33-Jährige aus unbekannter Ursache mit dem linken Arm zwischen Gummi- und der etwa 125 Grad heißen Stahlwalze, wodurch er bis zum Oberarm in die Maschine hineingezogen wurde. Der Mann konnte sich selbst befreien, erlitt jedoch Verletzungen unbestimmten Grades. Er wurde nach der Erstversorgung mit der Rettung in das Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck eingeliefert.

Bezirk Linz-Land

Ehepaar erwischt Einbrecher auf frischer Tat

Zwei bislang unbekannte Täter verschafften sich am 15. Jänner 2021 gegen 12:40 Uhr auf unbekannte Weise Zugang zu einer Zwei-Zimmerwohnung in Sankt Florian. Das dort wohnende Ehepaar, 80 und 77 Jahre alt, schlief zum Tatzeitpunkt. Als die Täter die Wohnung durchsuchten, wurde das Ehepaar wach und erwischte die Täter auf frischer Tat. Anschließend flüchteten die beiden Täter aus der Wohnung. Sie erbeuteten Bargeld im dreistelligen Euro-Bereich.
Die Täter waren dunkel bekleidet, von der Statur könnte auch eine Frau dabei gewesen sein (etwa 1,60 m groß, trug eine „Haube mit Bommel“).

Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Sankt Florian unter 059133/4142.

Pkw prallte gegen Zug

Bezirk Grieskirchen

Ein 81-Jähriger aus dem Bezirk Grieskirchen fuhr mit seinem Pkw am 15. Jänner 2021 gegen 9 Uhr vom Altstoffsammelzentrum in Waizenkirchen Richtung Kreuzung mit der Michaelnbach-Stauff-Landesstraße. Auf Höhe der Stocksporthalle wollte der Pensionist einen unbeschrankten Bahnübergang überqueren. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit der Linzer Lokalbahn. Der 81-Jährige wurde dabei leicht verletzt und nach der Erstversorgung in das Klinikum Grieskirchen eingeliefert. Im Zug befanden sich keine Fahrgäste. Die Bahnstrecke war bis 9:40 Uhr gesperrt.

Landeskriminalamt OÖ

Kindesmissbrauch – Lichtbildveröffentlichung und Opferaufruf

Im Rahmen einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Klagenfurt, der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen (ZAC), der Landespolizeidirektion Oberösterreich und der Polizei Münster wurde im Dezember 2020 über die Festnahme eines 44 Jahre alten, aus dem Bezirk Völkermarkt stammenden, österreichischen Staatsangehörigen berichtet, der im dringenden Verdacht steht, gemeinsam mit einem 24-jährigen deutschen Staatsangehörigen seit zumindest März 2019 bis Dezember 2020 zwei heute 10 Jahre und 9 Jahre alte Jungen zum Großteil schwer sexuell missbraucht zu haben. Die diesbezüglichen Ermittlungen werden vom Landeskriminalamt Oberösterreich in Kooperation mit dem Landeskriminalamt Kärnten geführt und stehen im Zusammenhang mit einem großen Missbrauchskomplex in Münster/Deutschland.
Durch die umfangreichen Ermittlungen konnte festgestellt werden, dass der Beschuldigte bereits im Jahr 2014 zwei damals etwa 8- bis 10-jährige, ebenfalls aus Kärnten stammende Buben, sexuell missbrauchte. Die Identitäten dieser Opfer konnten aber bisher noch nicht geklärt werden. Eines der beiden Opfer trägt jedenfalls den Vornamen „Lukas“. 
Der Festgenommene, der sich in Untersuchungshaft befindet, war bereits mehrfach wegen einschlägiger Straftaten gerichtlich verurteilt worden und verbüßte bis 2010 eine mehrjährige Haftstrafe. 
Jene beiden bisher noch unbekannten Opfer werden ersucht, sich bei der Polizei zu melden. Überdies wird vermutet, dass der Beschuldigte seit seiner Haftentlassung im Jahre 2010 bis zu seiner Festnahme im Dezember 2020 über die inzwischen bekannten Fälle hinaus auch noch weitere ähnlich gelagerte Straftaten begangen haben könnte. Daher werden auch noch weitere mögliche Opfer und auch Zeugen, die Auskunft über Kontakte des Beschuldigten mit Minderjährigen und Unmündigen geben können, ersucht, sich zu melden.


Fotos: Polizei

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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