Bei Forstarbeiten tödlich verunglückt. Aktuelle oö Polizeimeldungen

Bezirk Wels-Land

Ein 60-Jähriger aus dem Bezirk Wels-Land schlägerte am 2. Jänner 2021 in den Vormittagsstunden auf seinem Waldgrundstück in der Gemeinde Offenhausen Bäume. Gegen 10:45 fällte er eine ca. 30 cm dicke Fichte. Diese fiel nicht in die gewünschte Richtung, sondern auf den Mann zu und verletzte ihn dabei tödlich. Der in der Nähe arbeitende Bruder des Verunglückten und ein weiterer Mann leisteten noch Erste Hilfe. Sie setzten die Rettungskette in Gang, der verständigte Notarzt konnte jedoch nur mehr den Tod feststellen.

Rumänen veranstalteten Corona-Party

Stadt Linz

Aufgrund einer Lärmerregung wurde eine Polizeistreife am 2. Jänner 2021 gegen 23:05 Uhr zu einer Wohnung in die Wiener Straße beordert. Vor Ort konnten die Polizisten sofort erheblichen Lärm feststellen. Als die Beamten an der Wohnungstüre klopften, wurde diese von einer weiblichen Person und einem Kleinkind geöffnet. Diese leugnete zunächst die Anschuldigungen. Bei einer freiwilligen Wohnungsdurchsuchung wurden insgesamt neun rumänische Staatsbürger im Alter zwischen 16 und 23 Jahren wahrgenommen. Anschließend wurde die Corona-Party aufgelöst. Die beteiligten Personen werden angezeigt.

Bezirk Schärding

Schlepper nach Verfolgungsjagd festgenommen

Ein 24-Jähriger aus Wien fuhr mit seinem Pkw in den späten Nachmittagsstunden des 2. Jänner 2021 nach Passau. Im Pkw befanden sich noch vier weitere syrische Staatsangehörige ohne Reisedokumente. In Passau versuchte die Polizei den Autolenker gegen 23:15 Uhr im Bereich des Ludwigsplatzes einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Der Mann ignorierte das Anhaltezeichen und flüchtete mit weit überhöhter Geschwindigkeit Richtung Österreich. Die bayrischen Polizisten nahmen die Verfolgung auf. In der Ortschaft Zwickledt, Gemeindegebiet Wernstein, verlor der 24-Jährige die Herrschaft über sein Fahrzeug und prallte gegen eine Leitschiene. Da es sich offensichtlich um eine Schlepperei handelte und niemand außer dem Lenker gültige Dokumente mitführte, wurden alle fünf Insassen von den deutschen Polizisten angehalten. Bei dem Unfall wurde ein 31-Jähriger unbestimmten Grades verletzt und nach der Erstversorgung in das Krankenhaus Ried eingeliefert. Der 24-Jährige wurde wegen des Verdachts der Schlepperei und die vier weiteren Insassen nach dem Fremdenrecht vorläufig festgenommen. Die bayrische Polizei war mit vier Beamten und zwei Streifenfahrzeugen im Einsatz.

Drei Verletzte nach Auffahrunfall auf A8

Landesverkehrsabteilung OÖ

Ein 43-jähriger bulgarischer Staatsbürger fuhr mit seinem Pkw am 3. Jänner 2020 gegen 0:50 Uhr auf der A8 Innkreisautobahn Richtung Sattledt. Dahinter war eine 21-Jährige aus Linz gemeinsam mit ihrem 13-jährigen Bruder unterwegs. Aus bislang unbekannter Ursache prallte die Frau im Gemeindegebiet von Peterskirchen gegen das Autoheck des 43-Jährigen. Beide Wagen touchierten die Leitschienen und kamen auf der Fahrbahn zum Stillstand. Alle Unfallbeteiligten wurden unbestimmten Grades verletzt und in das Krankenhaus Ried bzw. Klinikum Wels eingeliefert. Die A8 war im Bereich der Unfallstelle bis 1:50 Uhr totalgesperrt.

Bezirk Grieskirchen

Wilderei in Geboltskirchen – Zeugenaufruf

Der Jagdleiter von Geboltskirchen erstattete am 2. Jänner 2021 bei der Polizei in Haag am Hausruck die Anzeige, dass es in einem Wald in Geboltskirchen zu einer Wilderei gekommen sei. Ein bisher unbekannter Täter habe auf eine drei- bis vierjährige Rehgeiß geschossen und diese schwer verletzt zurückgelassen. Ein Jäger habe das Tier bereits am 31. Dezember 2020 entdeckt und von seinem Leid erlöst.
Die Ermittlungen ergaben, dass sich bereits im Oktober 2020 ein ähnlicher Vorfall in der Gemeinde Geboltskirchen ereignet hatte. In beiden Fällen gibt es keinen Täterhinweis. Etwaige Zeugen werden ersucht, sich bei der Polizei Haag am Hausruck, Tel. 059133/4233, zu melden.

Silvesternacht endete in Justizanstalt

Bezirk Vöcklabruck

Am Abend des 31. Dezember 2020 zündeten mehrere Personen im Stadtpark Vöcklabruck pyrotechnische Gegenstände. Die Polizei kontrollierte daraufhin drei Männer, einen 24-jährigen Staatenlosen, einen 28-jährigen syrischen Staatsangehörigen und einen 26-Jährigen, alle aus dem Bezirk Vöcklabruck. Die drei Männer zeigten sich dabei bereits nicht kooperativ. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass nach dem 24-Jährigen wegen einer Aufenthaltsermittlung gefahndet wurde. Daraufhin wurde er von den Beamten aufgeklärt, dass dies auf der PI Vöcklabruck abgeklärt werden müsse. Er erwiderte daraufhin jedoch, dass ihn dies nicht interessieren würde bzw. er mit der Polizei nirgendwo hingehen werde. Zudem wurde er immer aggressiver und schrie die Polizisten immer lauter an. Letztendlich musste er festgenommen werden. Bei der Durchsuchung wurden mehrere pyrotechnische Gegenstände aufgefunden und sichergestellt. Es handelte sich dabei teilweise um sogenannte Polenböller, deren Verwendung in Österreich nicht erlaubt ist. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wels wurde der 24-Jährige in die Justizanstalt Wels gebracht.

Betrüger ausgeforscht

Bezirk Vöcklabruck

In Zusammenarbeit mit dem LKA Wien konnte durch die Polizeiinspektion Frankenmarkt eine fünfköpfige internationale Tätergruppe ausgeforscht werden, die wegen gewerbsmäßigem Betrug angezeigt wurde. Die Beschuldigten schalteten im Zeitraum von Juni 2020 bis August 2020 mehrmals farbige, viertelseitige Inserate in einem österreichischen Printmedium. Dabei wurde unter dem bekannten Slogan „Bares für Rares“ mit dem Ankauf von Goldschmuck in Kombination mit dem Ankauf von Pelzmänteln zu Höchstpreisen geworben. Zur Abwicklung der Geschäfte mieteten die Beschuldigten im Bezirk Vöcklabruck ein Geschäftslokal an. Den Opfern wurde vorgespiegelt, dass die als allgemein unverkäuflich geltenden Pelzmäntel um bis zu 2.500 Euro angekauft würden. Durch Vortäuschung von Sachkenntnis und Seriosität, in Kombination mit der Unwissenheit der Opfer, gelang es den Beschuldigten die Wertgegenstände um ein Viertel bis ein Drittel des tatsächlichen Wertes zu erwerben. Die Opfer nahmen den geringen Kaufpreis der Wertgegenstände, in Aussicht auf die versprochenen hohen Ankaufpreise der Pelzmäntel, in Kauf. Durch die Beschuldigten wurde aber der Ankauf der Pelzmäntel immer wieder verschoben oder mit diversen Ausreden angelehnt. Die bis jetzt elf bekannten Geschädigten stammen aus Oberösterreich und der Steiermark. Der Gesamtschaden liegt im fünfstelligen Euro-Bereich.

Mann ging auf Ex-Freundin los

Bezirk Vöcklabruck

Ein 39-jähriger deutscher Staatsangehöriger aus dem Bezirk Vöcklabruck fuhr am 1. Jänner 2021, getrieben von rasender Eifersucht, mit dem Zug nach Frankenmarkt zur Wohnung seiner Ex-Lebensgefährtin. Ohne vorher zu klingeln oder sonst wie um Einlass zu ersuchen trat er die versperrte Wohnungstür ein. Danach sperrte er die Tür wieder zu. Vom Vorraum aus trat er die Glasfüllung der versperrten Küchentür ein. Er ging weiter in das um einen Stock höher gelegene Wohnzimmer und fand dort die schlafende 44-Jährige. Der Mann ging sofort mit Fußtritten und Schlägen auf seine Ex-Freundin los und drohte ihr. Durch das Eintreten der Tür, das Zerbersten der Glasfüllung und die Tätlichkeiten wurden Nachbarn aufmerksam und verständigten die Polizei. Die eintreffende Streife konnte mit der 44-Jährigen, die sich auf dem Balkon im 3. Stock befand, Kontakt aufnehmen. Unmittelbar danach gelang es ihr die Wohnungstür zu öffnen. Der 39-Jährige hatte sich zwischenzeitlich in einem Schlafzimmer verbarrikadiert. Er versperrte die Schlafzimmertür und schob einen Kasten davor. Trotz längerer Verhandlungen gab er die Blockade nicht auf. Schließlich brachen die Polizisten die Tür auf. Ein vollständiges Öffnen war aber wegen der Barrikade immer noch nicht möglich. Als die Tür den Öffnungsversuchen immer weniger Stand hielt, flüchtete der Deutsche durch das Dachflächenfenster auf das schneebedeckte Dach des dreistöckigen Wohnhauses. Während die Feuerwehr die Hebebühne aufbaute, ließ dich der Mann nach etwa einstündigem Aufenthalt überreden wieder durch das Dachflächenfenster in das Schlafzimmer zu steigen und ließ sich festnehmen. Zwischenzeitlich wurde die 44-Jährige in das Krankenhaus Vöcklabruck gebracht und ambulant behandelt. Die Staatsanwaltschaft Wels ordnete die Einlieferung in die Justizanstalt Wels an.

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

error: (c) by salzTV