Dachstein West: Bub stürzte von Schipiste. Aktuelle oö Polizeimeldungen

Bezirk Gmunden

Ein neunjähriger Bub aus Niederösterreich fuhr am 1. Jänner 2021 gemeinsam mit drei Verwandten im Skigebiet Dachstein West – Zwieselalm Ski. Der Bub und zwei weitere Kinder wurden dabei von einer 48-jährigen Verwandten begleitet und beaufsichtigt. Gegen 13 Uhr fuhren die Kinder unterhalb des Pistenabschnitts „Kanonenrohr“ in die derzeit noch nicht geöffnete Piste „Hängleiten“ ein. Die Abfahrt ist deutlich durch Netze abgesperrt und nur teilweise präpariert. Die Aufsichtsperson konnte die Kinder jedoch nicht rechtzeitig davon abhalten und fuhr hinter ihnen über die ungesicherte Piste ab. Der neunjährige Bub übersah in diesem Bereich den unmarkierten Pistenrand und stürzte über diesen hinunter. Er prallte beim Sturz gegen eisig-harte Schneemassen und erlitt Verletzungen unbestimmten Grades. Der junge Niederösterreicher wurde von der Pistenrettung ins Tal und von dort mit der Rettung ins Krankenhaus nach Bad Ischl gebracht.

Mann wollte Rakete nochmal zünden

Bezirk Freistadt

Ein 44-Jähriger aus dem Bezirk Freistadt war zu Silvester bei seinem Nachbarn zu Besuch. Um Mitternacht wurden im Garten und bei der Hauszufahrt diverse Feuerwerkskörper abgefeuert. Der 44-Jährige dürfte einen bereits gezündeten Böller, in dem sich noch ein Rest von Schwarzpulver befunden hatte, nochmals angezündet haben. Dabei setzte dieser um und verletzte den Mann unbestimmten Grades. Er wurde in das Kepler Uniklinikum eingeliefert.

Alkolenker prallte gegen Baum

Bezirk Linz-Land

Ein 55-jähriger Linzer fuhr am 1. Jänner 2021 gegen 2:10 Uhr mit seinem Pkw auf der Ofteringer Straße Richtung Paschinger Straße. Im Ortschaftsbereich Oftering verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug und kollidierte rechts mit einem Baum. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug auf die andere Straßenseite geschleudert. Der 55-Jährige konnte selbst aussteigen. Er wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Kepler Uniklinikum gebracht. Ein durchgeführter Alkomattest ergab einen Wert von 1,44 Promille.

Mehrere Müllcontainer brannten

Stadt Wels

Nachdem Welser Polizisten am 31. Dezember 2020 gegen 18:40 Uhr einen Einsatz in der Eibenstraße beendet hatten, gingen sie zu ihrem geparkten Funkstreifenwagen. Am Weg dorthin bemerkten sie, dass ein Altpapiercontainer vor dem Eingang zum Haus Eibenstraße 72 in Vollbrand stand. Einer der Polizisten nahm den Feuerlöscher, den ein Hausbewohner gebracht hatte und bekämpfte damit den Brand. Der Papiercontainer konnte mit dem Pulverlöscher rasch gelöscht werden. Nachdem der Brand wenig später gelöscht war, wurde via Funk durchgegeben, dass es in der Eibenstraße 19 ebenfalls brennen würde. Die Polizisten rannten sofort dorthin. Die Feuerwehr Wels löschte dort die brennende Müllinsel bereits. Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der Gefahr eines Übergreifens der Flammen auf die Fassade des Gebäudes Eibenstraße 15, wurden die Bewohner von der Feuerwehr Wels noch vor Eintreffen der Polizei evakuiert. Auch in der Eibenstraße 30 brannte eine Müllinsel. Nahezu zeitgleich zu den beiden Bränden in der Eibenstraße brannte ebenfalls ein Müllcontainer in der Lärchenstraße 36.

Müllcontainer brannte

Bezirk Gmunden

Während einer Streifenfahrt bemerkten Polizisten aus Gmunden am 1. Jänner 2021 gegen 2:40 Uhr in der Einfahrt eines Wohnhauses in Gmunden ca. 1,50 Meter hohe Flammen aus zwei Mülltonnen. Die Beamten begannen umgehend das Feuer einzudämmen, um eine Ausbreitung der Flammen auf die Holzfassade des Wohnhauses zu verhindern. Gleichzeitig weckten sie die bereits schlafenden Hausbewohner und alarmierten die Feuerwehr Gmunden, die kurz darauf eintraf, um den Brand endgültig zu löschen. Von einem Hausbewohner wurde gegen 0 Uhr eine von ihm abgeschossene Feuerwerksbatterie im Bereich der Restmülltonne angelegt.

Anzeigen nach Grenzkontrollen

Bezirke Freistadt, Schärding und Rohrbach

Am 31. Dezember 2020 um 1:40 Uhr reiste ein 37-jähriger Kosovare mit einem PKW von Tschechien kommend in Wullowitz nach Österreich ein. Der Mann wurde von Polizisten im Zuge des gesundheitspolizeilichen Grenzüberwachungsdienstes angehalten und einer Kontrolle unterzogen. Dabei stellte sich heraus, dass es sich bei dem von ihm vorgewiesenen deutschen Führerschein um eine Totalfälschung handelte. Bei der Durchsuchung des PKW wurden in der Mittelarmlehne noch ca. sechs Gramm Cannabiskraut vorgefunden. Die Person wurde festgenommen und zur weiteren Amtshandlung zur Dienststelle der PI Leopoldschlag FGP verbracht. Eine Anfrage beim GZ Passau ergab, dass dem 37-Jährigen im Jahr 2014 ein dauerhaftes Fahrverbot in Deutschland erteilt wurde. Die Weiterfahrt wurde untersagt. 
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Linz wurde eine Geldbuße (Diversion) eingehoben und die Festnahme aufgehoben. Nach Rücksprache mit Bezirkshauptmannschaft Freistadt wurde nach dem Führerscheingesetz eine Sicherheitsleistung eingehoben und Anzeige an die BH Freistadt erstattet.


Ein 30-jähriger Bulgare aus Deutschland wurde am 31. Dezember 2020 um 6:30 Uhr in Suben im Zuge der COVID Gesundheitskontrollen auf der Innkreisautobahn A 8, aus Deutschland kommend, von Polizisten der PI Tumeltsham FGP als Lenker eines Pkw angehalten und kontrolliert. Dabei konnte dieser keinen Führerschein vorweisen und zeigte eindeutige Symptome von Alkoholisierung. Durch die Streife der API Ried wurde ein Alkotest durchgeführt und eine Alkoholisierung von 1,82 Promille festgestellt.
Der 30-Jährige wurde an die Bezirkshauptmannschaft Schärding angezeigt. Eine Führerscheinabnahme konnte nicht durchgeführt werden, da ihm dieser schon von den deutschen Behörden wegen Fahren unter Alkoholeinfluss abgenommen wurde.


Ebenfalls am 31. Dezember 2020 gegen 12:35 Uhr wurde von Polizisten der Polizeiinspektion St. Martin im Zuge des Grenzüberwachungsdienstes am Grenzübergang Hanging/Wegscheid ein PKW mit französischem Kennzeichen bei der Einreise nach Österreich angehalten und einer Kontrolle unterzogen.
Gegen den Lenker, einem 51-jährigen Bulgaren, bestanden vom LG Wien und vom BG Traun Ausschreibungen zur Aufenthaltsermittlung.
Beim PKW bestand keine aufrechte Zulassung. Das Fahrzeug wurde in Frankreich abgemeldet, die Kennzeichen verblieben jedoch noch auf dem Fahrzeug. Am Zulassungsschein war der Vermerk „Vendu a l`Export“ angebracht, das heißt, dass die Zulassung bis zum Verlassen von Frankreich gültig ist. Außerdem bestand keine gültige Haftpflichtversicherung.
Folglich wurde der PKW abgestellt und die Kennzeichen abgenommen. Weiters wurde eine Sicherheitsleistung eingehoben.
Der 51-Jährige wurde nach Deutschland zurückgewiesen und zur Beschaffung eines Überstellungskennzeichens aufgefordert. Anzeigen folgen.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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