Oberösterreichs Schulen werden digital

82 Prozent der oö. Schulen wollen beim Projekt „digitale Schule“ dabei sein

Die digitale Welt ist zentraler Teil unseres Alltags. Die aktuelle, coronabedingt herausfordernde Zeit macht die Digitalisierung auch zu einem immer großen Teil unseres Bildungsalltags. Aus diesem Grund setzt Oberösterreich den „8 Punkte Plan für Digitalisierung“ des Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung konsequent um.

„Wir alle haben ein gemeinsames Ziel: Oberösterreich wieder stark zu machen. Oberösterreich jetzt für die Zukunft zu stärken heißt, den jungen Menschen gerade jetzt Chancen zu geben, sich für ihre Zukunft zu rüsten und ihre Talente zu entfalten. Deshalb denken wir Bildung in vitalen Chancen, statt in starren Systemen. Wir sind offen für moderne pädagogische Konzepte und sehen in Schulen nicht nur Lernanstalten – sondern Erfahrungs- und Erkenntnisräume. Ein Teil unseres großen Zieles ist die moderne Schule da setzen wir sowohl auf eine moderne Infrastruktur, als auch auf die Digitalisierung. Wir sind offen für Neues und sehen in der Digitalisierung zuerst die Chance – nicht die Bedrohung. Um den guten Weg der vergangenen Jahr in Oberösterreich fort zu führen statten wir gemeinsam mit dem Bund die Schulen mit digitalen Endgeräten aus“, erklärt LH-Stellvertreterin Christine Haberlander und führt weiter aus: „Der erste wichtige Schritt dieses 8-Punkte-Plans war die Vereinheitlichung der Lern- und Kommunikationsplattformen am Schulstandort. Jetzt folgt die Ausstattung der Schülerinnen und Schüler mit mobilen Geräten.“

Als nächster Schritt ist im Schuljahr 2021/2022 die Ausgabe digitaler Endgeräte in der 5. und 6. Schulstufe geplant, ab dem Schuljahr 2022/23 jeweils in der 5. Schulstufe.

Eine Anmeldung für Schulen zum Projekt „Digitale Schule“ ist bis Ende Jänner möglich. In Oberösterreich sind insgesamt 288 Mittelschulen und AHS-Unterstufen zur Teilnahme berechtigt. Knapp 85 Prozent der Schulen haben sich schon rückgemeldet.

„Aktuell bekunden 236 Schulen – also 82 Prozent der Schulen, die sich bereits rückgemeldet haben – ihre Teilnahme am Projekt. Diese Zahl kann sich natürlich bis Ende Jänner noch erhöhen“, erklärt

Werner Schlögelhofer, Leiter der Task Force „Digitale Bildung“ in der Bildungsdirektion Oberösterreich.

Zahlen zum Projekt aus OÖ:

  •   236 Schulen
  •   849 Klassen der 5. Schulstufe
  •   786 Klassen der 6. Schulstufe
  •   41.125 Schülerinnen und Schüler„Wir freuen uns über die rege Teilnahme der oö. Schulen an diesem zukunftsorientierten Projekt des BMBWF. Ziel ist es, dass bis 2024 das Digitale Lernen in allen Schulen gut verankert ist. Dafür investiert das Ministerium insgesamt 250 Millionen Euro. Ein Betrag, der die Wichtigkeit dieser Initiative unterstreicht“, so Haberlander und Schlögelhofer.https://digitaleschule.gv.at/
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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