Mann tot in Wohnung aufgefunden// Festnahme von zwei Sexualstraftätern in Kärnten durch LKA OÖ. Aktuelle oö Polizeimeldungen

Stadt Linz

Am 14. Dezember 2020 gegen 11 Uhr verständigte eine 66-jährige Linzerin die Polizei, da sie ihren Ex-Lebensgefährten tot in seiner Wohnung in Linz aufgefunden hatte. Beim Eintreffen der Polizei war der Brand bereits aus, jedoch befand sich die gesamte Wohnung in einem stark verrußten Zustand. Die Feuerwehr konnte vor Ort eine akute Brandgefahr ausschließen. 
Ursache für den Brand dürfte nach jetzigem Ermittlungsstand ein Heizstrahler gewesen sein, der sich im Schlafbereich des 63-jährigen Verstorbenen befand. Fremdverschulden konnte ausgeschlossen werden. Das Landeskriminalamt OÖ hat die Ermittlungen übernommen, die noch laufen.

Festnahme von zwei Sexualstraftätern in Kärnten durch LKA OÖ

Gemeinsame Pressemitteilung der Landespolizeidirektion Oberösterreich, der Staatsanwaltschaft Klagenfurt, der Staatsanwaltschaft Köln (ZAC) und der Polizei Münster

Festnahme von zwei Sexualstraftätern in Kärnten durch LKA OÖ

Intensive Ermittlungen der Ermittlungskommission „Rose“ in Münster in enger Zusammenarbeit mit der bei der Staatsanwaltschaft Köln ansässigen ZAC führten Anfang Dezember 2020 (2.12. und 4.12.) dazu, dass in Österreich zwei weitere 44 und 24 Jahre alte Beschuldigte festgenommen werden konnten. Die Kriminalbeamten in Münster entdeckten auf einem Handy, welches dem 27-jährigen Beschuldigten aus Münster zuzuordnen ist, Bilder von Missbrauchshandlungen eines bis dahin unbekannten Mannes zum Nachteil eines ebenfalls unbekannten Jungen. 
Den Ermittlern gelang es zusammen mit dem Landeskriminalamt Oberösterreich in Linz, sowohl den unbekannten Mann als auch das Kind zu identifizieren. Bei einem der Beschuldigten handelt es sich um einen 44-jährigen Kärntner, der dringend verdächtigt wird, einen heute 10 Jahre alten Jungen aus seinem Bekanntenkreis in der Zeit von März bis Anfang Dezember 2020 mehrfach zum Großteil schwer sexuell missbraucht zu haben. 
Diese Missbrauchshandlungen soll er gefilmt und fotografiert haben, um sie dann in Chats, unter anderem mit dem 27-jährigen Beschuldigten aus Münster, zu verbreiten. Bei den Ermittlungen durch das Landeskriminalamt Oberösterreich und durch das Landeskriminalamt Kärnten gegen den 44-Jährigen verdichteten sich die Hinweise, dass auch sein 24-jähriger deutscher Bekannter des schweren sexuellen Missbrauchs an dem gleichen Jungen verdächtig ist. Die beiden 24 und 44 Jahre alten Männer werden beschuldigt, den heute 10-jährigen Jungen im selben Zeitraum gemeinsam schwer sexuell missbraucht zu haben. Durch die Ermittlungen in Österreich konnte ein weiterer Tatverdacht gegen beide Beschuldigte bestätigt werden. Danach missbrauchten beide Beschuldigte unabhängig voneinander einen jetzt 9-jährigen Jungen im gleichen Tatzeitraum. Das Kind stammt aus dem Bekanntenkreis der Beschuldigten. 
In seiner polizeilichen Vernehmung räumte der 44-Jährige die ihm vorgeworfenen Taten ein. 
Die österreichische Staatsanwaltschaft in Klagenfurt erwirkte beim zuständigen Gericht Haftbefehle gegen die beiden Beschuldigten. Ein Richter folgte dem Antrag und ordnete die sofortige Untersuchungshaft an.

Monolith aufgefunden

Bezirk Grieskirchen

Am 14. Dezember 2020 gegen 8 Uhr meldete ein 54-jähriger Grundstücksbesitzer aus dem Bezirk Grieskirchen den Fund einer seltsamen metallischen Säule auf einem seiner Felder in Peuerbach. Die Polizei stellte beim Eintreffen fest, dass es sich dabei um einen sogenannten „Monolithen“ handelt, der derzeit vereinzelt auf der Welt aufgefunden wird. Der Monolith ist ein circa 3,10 Meter hohes Prisma aus Metall, das von Unbekannten im Erdreich verankert wurde. Vor circa einer Woche beobachtete der Grundstückbesitzer einen Pkw mit zwei Insassen im dortigen Bereich. Dieser Hinweis konnte jedoch nicht erhärtet werden. Die Gemeinde wurde verständigt, die den Abtransport durchführen wird.

Bezirk Urfahr-Umgebung

Straßenarbeiter von Lkw erfasst und verletzt

Ein 38-jähriger Lkw-Fahrer aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung lenkte am 14. Dezember 2020 gegen 8 Uhr seinen Lkw im Rückwärtsgang auf einem Waldweg im Bezirk Urfahr-Umgebung, um im dortigen Baustellenbereich Beton abzuliefern. Dabei musste er auf dem schmalen geraden Straßenabschnitt einen am Fahrbahnrand parkenden Dumper sowie einen Bagger passieren. Dabei übersah er einen 55-jährigen Baustellenarbeiter, der auf der Fahrbahn hinter dem Lkw mit Asphaltschneidearbeiten beschäftigt war. Der 55-Jährige aus dem Bezirk Rohrbach wurde mit dem Heck des Lkw umgestoßen und gegen die Schneidemaschine gedrückt. Im letzten Moment konnte er noch zur Seite ausweichen, um nicht vom Lkw überfahren zu werden. Der Notarzt gemeinsam mit der Rettung führte die Erstversorgung durch und lieferte den 55-Jährigen mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Unfallkrankenhaus Linz ein.

Landesgericht verunstaltet

Stadt Linz

Am 14. Dezember 2020 gegen 6:15 Uhr meldete ein Bürger der Polizei, dass der Eingangsbereich des Landesgerichts Linz mit Farbe beschmiert und dadurch beschädigt wurde. Anhand der Spurenlage wurde durch die unbekannten Täter vermutlich eine Glasflasche mit roter Farbe befüllt und anschließend gegen die Wand geschleudert. Zudem verunstalteten die Täter die Außenmauer mit mehreren Graffitis. Bis dato sind keine Täterhinweise gegeben.

Die Bevölkerung wird gebeten, Hinweise der Polizei Landhaus unter 059133/4586-100 zu übermitteln.

Radfahrer nach Verkehrsunfall verletzt

Bezirk Eferding

Ein 81-Jähriger aus Linz lenkte am 14. Dezember 2020 gegen 06:30 Uhr seinen Pkw auf der B129 aus Linz kommend Richtung Alkoven. Zeitgleich lenkte ein 32-Jähriger aus dem Bezirk Linz-Land sein Fahrrad in dieselbe Richtung. Bei Straßenkilometer 14,8 streifte der Lenker mit dem Seitenspiegel den Radfahrer, wodurch dieser zu Sturz kam. Dabei verletzte sich der 32-Jährige unbestimmten Grades und wurde in das Unfallkrankenhaus eingeliefert.

Landeskriminalamt OÖ

Raub – Veröffentlichung der Täterlichtbilder

Das Landeskriminalamt Oberösterreich ermittelt seit dem 12. Dezember 2020 auf Hochtouren nach dem unbekannten Täter, der eine Tankstelle in Leonding bewaffnet überfallen hat.

Eine Veröffentlichung der Lichtbilder des Täters wurde seitens der Staatsanwaltschaft Linz angeordnet.

Die Bevölkerung wird gebeten, Hinweise dem Landeskriminalamt OÖ unter 059 133 / 40 3333 mitzuteilen.

Tankstellenraub in Leonding 
Landeskriminalamt OÖ

Ein bisher unbekannter Täter betrat am 12. Dezember 2020 um 19:15 Uhr mit einer schwarzen Pistole bewaffnet den Verkaufsraum einer Tankstelle in Leonding und forderte von der allein in der Tankstelle anwesenden 44-jährigen Angestellten die Herausgabe von Bargeld. Nachdem der Täter die Pistole vor der Frau repetierte, packte er diese am Arm und drängte sie vom Verkaufsraum zurück in den Kassenbereich, wo das Opfer zum Öffnen der Kassenlade genötigt wurde. Der Täter entnahm daraufhin sämtliche Bargeldscheine und stopfte diese in seinen mitgebrachten Rucksack. Danach flüchtete der Täter zu Fuß auf der Welser Straße in Richtung stadtauswärts. Eine eingeleitete Intensivfahndung verlief ergebnislos.
Die 44-Jährige blieb unverletzt. 
Die Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt OÖ übernommen.

Täterbeschreibung:
Männlich, sportliche Statur, ca. 180 cm groß, bekleidet mit schwarzer Jogginghose und schwarzen Schuhen, graues langärmliges Shirt, dunkelgraue ärmellose Weste mit Kapuze, vmtl. schwarzer MNS, schwarzer Rucksack mit Aufschrift „Puma“, sprach gut deutsch – evtl. mit ausländischem Akzent.

Nachtragsmeldung zu Einbrecher in Haft

Stadt Linz

Bei der Einvernahme des Täters durch die Kriminalpolizei Linz, der am 14. Dezember 2020 gegen Mitternacht auf frischer Tat bei einem Einbruchsdiebstahl in eine Baumarkt-Filiale von der Polizei festgenommen wurde, zeigte sich dieser teilweise geständig. Die gestohlenen Kleingegenstände, Lebensmittel sowie Hygieneartikel und Werkzeug verblieben im Geschäft. Die Staatsanwaltschaft Linz ordnete die Überstellung in die Justizanstalt Linz an.


Nachtragsmeldung zu: 
Am 13. Dezember 2020 gegen Mitternacht verständigte ein Securitas-Mitarbeiter die Polizei über eine eingeschlagene Glastür die er aufgrund einer Alarmauslösung im Süden von Linz in einem Baumarkt entdeckte. 
Mehrere Streifen führten die Außensicherung durch. Dabei konnte eine männliche Person von außen bei den Kassen wahrgenommen werden. Der Täter versuchte mehrmals durch verschiedene Türen zu flüchten, drehte aber immer wieder um, da bei jedem Ausgang ein Polizist stand. Eine Polizeistreife nahm schlussendlich bei der Durchsuchung gemeinsam mit dem Diensthundeführer den 26-jährigen Täter im hinteren Bereich des Geschäftes fest. Der Kärntner führte Diebesgut bei sich, zudem hatte er bereits zwei Säcke voll mit weiteren Artikeln in der Nähe der eingeschlagenen Glastür zurückgelassen. Die Ermittlungen sind noch am Laufen.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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