Kripperlaufstellen – ein Höhepunkt im Jahr

Mit Sehnsucht warteten die Krippenväter auf den 8.12.2020. Dieser Feiertag wird oft verwendet, um in den Stuben die Hauskrippe aufzustellen. So auch in Gschwandt beim Regionauten Peter SOMMER, der eine große Hauskrippe mit selbst geschnitzten Figuren in jahrelanger Arbeit angefertigt hat. Am Vortag wurde die Grundplatte mit allen Bauteilen und Wurzeln aus dem Keller in das Zimmer geholt und am vorgesehenen Platz montiert. Um zu vermeiden, dass die „Lamperl dahin sind“ wurde ein neuer Zaun geschnitzt und montiert.

Am Feiertag bekam dann der Krippenvater Unterstützung von Schwiegersohn Roman, der mit Begeisterung seit ein paar Jahren beim Kripperl aufstellen dabei ist. Mit vereinten Kräften wurde nun die ganze Landschaft mit frischem Moos ausgelegt und Bäume, Wurzeln, Flechten und verschiedene Fundstücke, sogar aus aller Welt, in der Krippenlandschaft platziert.

Und dann war es soweit – zwei große Schachteln mit Krippenfiguren wurden auf den Tisch gestellt und mit großer Vorsicht Figur um Figur in der Krippe auf den richtigen Platz gestellt. Der wohl schönste und feierlichste Moment beim Krippenaufstellen. Als allerletzte Arbeit wird noch das Krippentuch an der Vorderseite angebracht und jetzt konnten die beiden Krippenbauer ihr Werk bewundern.“Es ist schon alljährlich etwas besonderes, wenn das Kripperl wieder im Zimmer fertig aufgestellt ist. Ein Moment, wo richtig bewußt wird, dass die Weihnachtszeit eingeleuchtet ist“, so der zufriedene Krippenvater mit Schwiegersohn Roman nach getaner Arbeit.

Bericht und Bilder Peter SOMMER FOTOPRESS

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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