Neuer Fahrplan: Öffis werden trotz Corona ausgebaut

Größere Busse, höhere Kapazitäten, mehr Verbindungen ab 13. Dezember

(HP)  Die öffentlichen Verkehrsmittel werden trotz der Corona-Pandemie weiter ausgebaut. Das setzt sich auch nach dem europaweiten Fahrplanwechsel für den gesamten Linienverkehr am 13. Dezember fort. „Das Ziel, Bus und Bahn konsequent zu stärken, bleibt aufrecht. Mit dem Fahrplanwechsel werden Kapazitäten ausgebaut und die regionalen Taktfahrpläne erweitert“, erklärt Verkehrslandesrat Stefan Schnöll.

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Salzburger Landeskorrespondenz
Größere Busse, höhere Kapazitäten, mehr Verbindungen – das bringt der europaweite Fahrplanwechsel am 13. Dezember. „Das Ziel, Bus und Bahn konsequent zu stärken, wird weiterverfolgt“, sagt Verkehrslandesrat Stefan Schnöll.

„Die Öffis sind sicher. Es sind derzeit keine Covid-19-Cluster in Österreich, die auf die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel zurückzuführen sind, bekannt. Um die Sicherheit weiter zu erhöhen, werden derzeit alle knapp 400 Regionalbusse in Salzburg mit Terminals, die kontaktloses Zahlen mit der Karte ermöglichen, ausgestattet. Die Umsetzung wird zum größten Teil noch im Dezember abgeschlossen werden. Auch die Erhöhung der Kapazitäten bei der S-Bahn Linie S3 bedeutet mehr Platz und damit mehr Sicherheit“, so Landesrat Stefan Schnöll weiter. Und Allegra Frommer, Geschäftsführerin des Salzburger Verkehrsverbunds, ergänzt: „Trotz der Corona-Pandemie können wir in allen Regionen zusätzliche Verbindungen anbieten und setzen teilweise auf größere Fahrzeuge, um mehr Kapazitäten zu schaffen.“

Das wird neu: Mehr Platz, mehr Verbindungen

  • Auf dem Musterkorridor 150 Salzburg von Salzburg nach Bad Ischl wird auf der gesamten Strecke der durchgehende 30-Minuten-Takt umgesetzt und auf Sonntage ausgeweitet. In der Hauptverkehrszeit werden zusätzliche Busse eingesetzt.
  • Neue Haltestellen mit modernen Informationssystemen und teilweise auch mit überdachten Fahrradabstellplätzen entstehen oder sind bereits fertiggestellt.
  • Durch die zusätzliche Verbindung ab Palting um 7.32 Uhr ergibt sich bei der Linie 120 zwischen Mattsee und Salzburg ein durchgängiger 30-Minuten-Takt von Montag bis Samstag. Zudem wird in der Früh ein Direktbus von Neumarkt am Wallersee über Mattsee bis zur HTL Itzling in Salzburg eingeführt.
  • Im Pinzgau werden die Linie 660 zwischen Zell am See und Kaprun und die Linie 680 zwischen Zell am See und Saalbach beziehungsweise Hinterglemm durchgehend mit 18-Meter-Gelenksbussen bedient.
  • Bei den bestehenden S-Bahn-Garnituren der S3 werden die Sitzplatzkapazitäten deutlich erhöht: Die S3-Züge zwischen Golling und Freilassing werden in doppelter Traktion geführt. Das bedeutet, dass bei den wichtigsten Verbindungen dieser Linie zwei aneinander gekoppelte Zuggarnituren fahren.
  • Zusätzlich wird ein neuer Morgen-Zug ab Golling eingeführt. Mit der Abfahrt um 6.30 Uhr in Golling erreicht dieser bereits 26 Minuten später den Salzburger Hauptbahnhof. Er hält an den wichtigsten Stationen wie Kuchl, Hallein, Puch-Urstein, Salzburg Süd und Salzburg Gnigl. Der Morgen-Zug wird bis Freilassing geführt und bedient am Westast alle städtischen Stationen.
  • Von den ÖBB wird abends eine neue Verbindung von Freilassing (ab 22.03 Uhr) über Salzburg nach Braunau (an 23.26 Uhr) angeboten.
  • Die Änderung der Tarife erfolgt am 1. Jänner 2021. Klar ist: Die Preise für die wichtigsten Produkte bleiben gleich. Das gilt für alle Wochen-, Monats- und Jahreskarten, für Edelweiß-Tickets sowie Schüler- und Lehrlingstickets. Nur bei Einzel- und Tageskarten werden die Tarife moderat angehoben.
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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