2. LT-Präsident Cramer: Freiheitliche Kritik durch Rechnungshofbericht ‚Traunseetram‘ leider bestätigt

Attraktivierung der Bahn ist mit Durchbindung nicht erreicht worden

„Bereits im Jahr 2014 gab es ein klares NEIN zur Finanzierung des Projektes ‚Zusammenschluss von Gmundner Straßenbahn und Traunseebahn‘ von der FPÖ. Durch die Prüfung des Rechnungshofes hat sich die Kritik von uns Freiheitlichen leider bestätigt, wie z.B. zu niedrige Fahrgastzahlen und Kosten, die dreimal so hoch sind wie der Nutzen“, stellt der Zweite Landtagspräsident DI Adalbert Cramer, klar und weist darauf hin, dass die Eisenbahnverbindung von Vorchdorf bis zum Gmundner Seebahnhof von der FPÖ nie kritisch gesehen wurde.

„Das größte Problem dieses Projektes ist, dass die geplante Attraktivierung mit der Durchbindung durch die Stadt Gmunden nicht erreicht wurde. Viele touristische Plätze, das Einkaufszentrum, die Schulen oder das Krankenhaus werden mit der Traunseetram nicht erschlossen“, kritisiert Cramer die Streckenführung. Gerade das wäre aber anzustreben gewesen. Eine Steigerung der Fahrgastzahlen kann nur dann gelingen, wenn man mit der Stadtbahn die neuralgischen Punkte bedienen kann. E

Ein weiteres Problem werden die Folgekosten sein. Bis 2030 wird der Betrieb der Tram 83 Millionen Euro kosten. Alles in allem ist dieses Straßenbauprojekt ein Luxus, für den der Steuerzahler wieder tief in die Tasche greifen muss. Flexible Hybrid-Busse wären für die Stadt Gmunden die bessere und günstigere Lösung gewesen“, so Cramer abschließen.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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