„Kräftige Erhöhung der Wohnbeihilfe für Leistungsträger“

Die Wohnbeihilfe ist eine Förderung nach dem Oö.Wohnbauförderungsgesetz 1993 und der Oö.Wohnbeihilfen-Verordnung 2012. Unterstützt werden die Mieterinnen und Mieter in geförderten und nicht geförderten Wohnungen gleichermaßen. Mit der Wohnbeihilfe soll insbesondere Menschen mit niedrigen Einkommen, kinderreichen Familien, Studierenden und Lehrlingen, Alleinverdienerinnen und Alleinverdienernsowie Pensionistinnen und Pensionisten ein leistbares Wohnen ermöglicht werden.Die Höhe der monatlichen Unterstützung ist abhängig von der Höhe der Miete, von derAnzahl der Personen, die in der gemeinsamen Wohnung leben, vom Einkommen aller in der Wohnung lebenden Personen und weiteren Faktoren.In der Vergangenheit wurden zahlreiche Maßnahmen gesetzt, die die Treffsicherheit erhöhten, unter anderem die Angleichung der Wohnbeihilfe bei geförderten und nicht geförderten Wohnungen im Jahr 2018 und die jährliche Indexierung eben jener aufgrund der gestiegenen Ausgleichszulagenrichtsätze.

„Mir ist es wichtig, dass die Wohnbeihilfe vor allem den Leistungsträgern unsererGesellschaft zu Gute kommt. Das sind vor allem jene, die durch ihre Leistung Unterstützung verdient haben. DieFörderung wird aus Steuermitteln finanziert und jene Personen, die in das System einbezahlt haben, sollen auch davon profitieren“, leitet Wohnbaureferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Manfred Haimbuchner die Pressekonferenz zur Erhöhung der Wohnbeihilfe für Leistungsträger in Zwei-und Mehrpersonenhaushalten ein.

2018 wurden –um diesem Leistungsgedanken gerecht zu werden –die Zugangsvoraussetzungen für Drittstaatsangehörige verschärft. So müssen sämtliche Drittstaatsangehörige zumindest fünf Jahre rechtmäßig in Österreich aufhältig sein, 54 Monate in den letzten fünfJahren ein Einkommen erwirtschaftet haben, welches der Einkommenssteuer unterliegt,sowie Deutschkenntnisse auf dem Niveau A2 nachweisen können. Erfüllen sie diese Auflagen nicht, können sie auch nicht um die Wohnbeihilfe ansuchen.Oberösterreich hatte damit in seinem „Oberösterreich-Modell“ als erstes Bundesland potentielle Förderungenaus der Abteilung Wohnbauförderung an erfolgreiche Integrationsbemühungengeknüpft. Diese Verknüpfung nach dem Leistungsprinzip diente auch als Grundlagefür die Novelle des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes unter der Bundesregierung Kurz I.

„Durch diese Reform der Wohnbeihilfe im Sinne der oberösterreichischen Leistungsträgerersparten wir dem Steuerzahler über 4,8 Millionen Euro in den Jahren 2018 und 2019. Dieseseingesparte Geld werden wir ab 1. Jänner 2021 nun aufwenden und die Wohnbeihilfe für Mehrpersonenhaushalte, sprich für Alleinerzieherinnen und Alleinerzieher, Ehepaare mit Mindestpension sowie Familien mit Kindern,massiv erhöhen“, freut sich Dr. Haimbuchner darüber in der beginnenden Adventzeit tausendenMenschen einen Lichtblick zu bieten

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

error: (c) by salzTV