Eishockey: Red Bulls wollen gegen Hydro Fehérvár AV19 zurück in Erfolgsspur

Der EC Red Bull Salzburg bestreitet nach zuletzt zwei Auswärtsspielen in der bet-at-home ICE Hockey League in den kommenden fünf Tagen gleich drei Heimspiele nacheinander. Dabei geht es morgen, Freitag (19:15 Uhr), und am nächsten Dienstag jeweils gegen Hydro Fehérvár AV19, am Sonntag (16:30 Uhr) sind die Moser Medical Graz99ers zu Gast in der Salzburger Eisarena. Alle Spiele werden im kostenlosen Livestream der Red Bulls gezeigt.

„Es war ein weiterer großer Schritt in die richtige Richtung, vor allem das Mannschaftsspiel war schon deutlich verbessert.“ Das waren die Worte von Salzburgs Head Coach Matt McIlvane, der gestern in Villach zwar lieber drei Punkte mitgenommen hätte, aber auch den einen erkämpften Punkt nach der Niederlage im Penaltyschießen zu schätzen weiß. Tatsächlich spielten die Red Bulls defensiv sehr kompakt, hatten es dafür auf der anderen Seite aber mit einem ebensolchen Abwehrriegel zu tun, der letztlich (noch) nicht zu knacken war. Zwei Spiele nach der Corona-Pause finden die Red Bulls langsam wieder zu ihrer Normalform zurück und wollen morgen im Heimspiel gegen die Ungarn die fünf Spiele währende Niederlagenserie beenden.

Dazu Stürmer Rick Schofield: „Das hast du natürlich immer irgendwie im Hinterkopf. Aber wir wollen uns damit nicht aufhalten, sondern nur analysieren, was nicht funktioniert hat und nach vorn schauen. Es ist nicht so leicht, nach so langer Zeit ohne Spiel zurückzukommen und gegen die anderen zu bestehen, die schon wieder mehr Spiele in den Beinen haben. Aber wir müssen natürlich schnell einen Weg finden, wieder erfolgreich zu sein und zum Glück haben wir morgen schon die nächste Chance.“

Und es dürfte wieder ein hartes Stück Arbeit werden – so wie heuer gegen jedes ICE-Team. Aber Hydro Fehérvár AV19 ist im Augenblick wohl sowas wie das Team der Stunde, das es zu schlagen gilt. In den letzten zehn Spielen gingen die Ungarn achtmal als Sieger vom Eis, setzten sich dabei in den letzten drei Runden erfolgreich in Innsbruck, Dornbirn und gestern in Bratislava durch. Damit ist die Mannschaft um den Salzburger Ex-Stürmer János Hári, der gemeinsam mit Colton Hargrove mit jeweils sieben Treffern Top-Torschütze von Fehérvár ist, auf den zweiten Tabellenplatz geklettert und liegt nur mehr einen Punkt hinter Tabellenführer Graz (allerdings bei einem Spiel mehr).

Stürmerkollege Justin Schütz ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst: „Vom Spiel in Klagenfurt zum gestrigen Spiel in Villach haben wir deutlich zugelegt, vor allem defensiv kaum Möglichkeiten zugelassen. Vorn müssen wir aber noch mehr Chancen kreieren und diese auch nutzen. Auch im Powerplay haben wir zuletzt nicht getroffen, es wird Zeit, dass da bei uns der Knoten platzt und wir wieder Tore machen.“

Von der jüngsten Erfolgsserie der Ungarn will sich der 20-jährige Deutsche aber nicht beeindrucken lassen: „Es geht darum, am Wochenende gegen Fehérvár und Graz zu zeigen, dass wir vorn mitspielen und Siege einfahren können. Ich denke, dass wir jeden Gegner schlagen können und eigentlich auch eins der besten Teams der Liga sind. Natürlich werden wir Fehérvár vor dem morgigen Spiel genau analysieren, aber wir wissen, dass wir jeden schlagen können.“

Nicht dabei sind weiterhin die Rekonvaleszenten Mario Huber, Filip Varejcka und Alexander Rauchenwald. Das Spiel wird ab 19:00 Uhr live im Stream der Red Bulls übertragen.

Foto: EC Red Bull Salzburg/GEPA
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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