Die oö. Straßenverwaltung ist für den Winter bereit

„Winteranfang ist mehr, als nur Salz zu streuen. Winterdienst in Oberösterreich bedeutet mit den modernsten Techniken in die Zukunft zu schauen, um auf alles vorbereitet zu sein. Ein Schneepflug alleine ist Schnee von gestern“, unterstreicht Landesrat für Infrastruktur Mag. Günther Steinkellner.

Die oö. Straßenverwaltung ist für den Winter bestens gerüstet

Die 550 Winterdienstmitarbeiter/innen in den 31 Straßenmeistereien haben sich bereits während des Sommers auf den Winterdienst vorbereitet. Bereits im September wurden die Mitarbeiter der Straßenmeistereien zu den Themen Winterdienst-Organisation und -Technik und zum effizienten Streumitteleinsatz sowie heuer speziell zum Thema Winterdienst in Zeiten von Corona geschult.

Zahlen und Fakten zum Winterdienst 2020/2021:

–  550 Winterdienstmitarbeiter/innen in den 31 Straßenmeistereien sorgen auf dem rund 6.000 Kilometer langen oberösterreichischen Landesstraßennetz für bestmögliche Fahrverhältnisse auf winterlichen Straßen.

–  Der Salzvorrat in den Salzsilos der Straßenmeistereien beträgt 21.000 Tonnen.

–  Automatische Nachbestellungen stellen sicher, dass verbrauchte Mengen während des Winters umgehend nachgeliefert werden.

–  Zusätzlich lagern in Hallen 10.000 Tonnen Salz als eiserne Reserve.

–  Der durchschnittliche Salzverbrauch eines Winters beträgt rund 40.00 Tonnen

–  Die Räumstrecke eines LKW oder UNIMOG beträgt 25 – 35 Kilometer.

–  109 Glättefrühwarnmessstellen und über 250 Videokameras informieren die Winterdienstmitarbeiter/innen laufend über den Straßenzustand und ermöglichen ein schnelles Reagieren auf Gefahrensituationen.

– Zwischen 90 und 125 Winterdiensttage sind pro Winterdienstsaison zu verzeichnen.

– In Zeiten von Corona bedarf es neben Disziplin und Rücksichtnahme auf die Kolleg/innen auch einer angepassten und flexiblen Organisation.

Die Streusalzlager sind aufgefüllt!

Das Auftausalz zur Bekämpfung von winterlicher Straßenglätte wurde bereits in den Sommermonaten eingelagert. In 108 Silos bzw. fünf Lagerhallen befinden sich rund 31.000 Tonnen Streusalz. Engpässe sind durch automatische Nachbestellungen nahezu ausgeschlossen.

In den 108 Hochsilos wurden vor Winterbeginn 21.000 Tonnen Auftausalz eingelagert. Diese Silos sind in den Straßenmeistereien oder außerhalb an neuralgischen Stellen verkehrsgünstig positioniert. Durch die Positionierung der Silos und eine optimale Planung der Winterdienstrouten ist sichergestellt, dass die Streufahrzeuge ohne größere Anfahrtswege schnell wieder Streusalz nachfüllen können. Alle Silos werden über ein hochentwickeltes Silomanagementsystem gesteuert, das nicht nur alle Befüllungen und Entnahmen überwacht und richtig verbucht, sondern auch automatisch Salz nachbestellt. Sobald der Füllstand eines Silos um 30 Tonnen abgesunken ist, wird automatisch eine entsprechende Nachbestellung generiert und elektronisch an den jeweiligen Streusalzlieferanten übermittelt. Innerhalb der vorgegebenen Lieferfrist wird diese Bestellung angeliefert und der Silo wieder voll befüllt.

In der Winterdienstsaison 2020/21 beliefern zwei Lieferanten, die „Salinen Austria AG“ aus Ebensee und die Fa. List Salzhandel GmbH aus Hallein die oberösterreichischen Straßenmeistereien mit Auftausiedesalz. Um auch im Falle von Lieferverzögerungen bzw. Salzknappheiten ausreichend Salz zur Verfügung zu haben, sind zusätzlich zum Lagerbestand in den Silos auch in fünf Hallen in den Straßenmeistereien bzw. im Ennshafen 10.000 Tonnen Streusalz eingelagert.

Land Oberösterreich (Streuung mit erhöhtem Soleanteil)
Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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