Trotz Pandemieeffekt kein Rückgang bei tödlich verunglückten Motorradfahrer/innen

LR Steinkellner: Vorläufige Ergebnisse der sich zu Ende neigenden Motorradsaison 2020

„Trotz mehrerer Wochenenden im Frühling und Frühsommer mit schlechter Witterung zog es viele Biker ins Freie. Bedingt durch Reiseeinschränkungen, Homeoffice und Kurzarbeit spiegeln sich dietraurigen Resultate aus den zahlreichen Motorradtouren bei den tödlichen Unfallzahlen wider“, so Landesrat für Infrastruktur Mag. Günther Steinkellner.

Im Frühling begannen die Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie. Die Anzahl der tödlich verunglückten Motorradfahrer blieb dennoch auf einem hohen Niveau. Allein im Zeitraum von 1. Jänner bis 15. November 2020 verloren in Oberösterreich 17 verunglückte Motorradlenker ihr Leben. Verglichen mit den Jahren zuvor:

2019:  18

2018:  24

2017:  12

kam es hier zu keinem signifikanten Rückgang der Unfälle mit Todesfolge.

Rund 74% also gut Dreiviertel der tödlichen Unfälle passieren aufgrund von Eigenfehlern. Hauptunfallursache ist meist die nicht angepasste Geschwindigkeit.

„Nicht nur zum Selbstschutz, sondern auch zum Schutz anderer Personen die in Unfälle verwickelt werden oder traumatische Ereignisse ein Leben lang mit sich herumtragen, gilt es an die Eigenverantwortung zu appellieren. Auch mit einer angepassten und vorausschauende Fahrweise ist der Fahrspaß vorhanden“, so Steinkellner.

Fotos: Land / OÖ Stinglmayer

Text: LR Steinkellner beim Motorrad-Fahrsicherheitstraining.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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