„Red Wednesday“ für das internationale katholische Hilfswerk KIRCHE IN NOT

Mit dem „Red Wednesday“ möchte das internationale katholische Hilfswerk KIRCHE IN NOT auf das Schicksal von Millionen verfolgten, unterdrückten und bedrohten Christen weltweit aufmerksam machen.
In vielen Ländern weltweit werden rund um diesen Tag hunderte berühmte Kathedralen, Kirchen, Monumente und öffentliche Gebäude blutrot angestrahlt. Auch das Stift St. Florian (bei Linz) ist von 18. bis einschließlich 22. November Teil dieser Aktion.PRESSETEXT: Starkes Zeichen gegen Christenverfolgung: Das Stift St. Florian erstrahlt in rot
Das Stift St. Florian setzt von Mittwoch, 18. November bis Sonntag, 22. November 2020 ein Zeichen gegen die weltweite Christenverfolgung. Deshalb erstrahlt das Kloster inklusive Stiftsbasilika in Rot, dies geschieht im Zuge der Initiative „Red Wednesday“ von „Kirche in Not“. Die Farbe steht für das Blut der getöteten Christen. Denn Christ sein war noch nie so gefährlich wie heute. Denn mehr als 260 Millionen Christen sind aktuell von Verfolgung, Diskriminierung und Gewalt aufgrund ihres Glaubens weltweit betroffen.
„Religionsfreiheit ist ein ebenso grundlegendes Menschenrecht wie die Meinungsfreiheit und die Gewissensfreiheit, sie muss in allen Ländern der Welt geschützt sein. Deshalb ist es uns im Stift ein Anliegen, mit dieser starken Symbolik auf dieses Thema aufmerksam zu machen“, sagt Propst Johann Holzinger.
Weltweit werden seit dem Jahr 2015, von Brasilien über Kanada bis Australien, in Österreich seit dem vergangenen Jahr, Kirchen, Monumente, öffentliche Bauten rot beleuchtet, darunter das Kolosseum in Rom und die Christusstatue in Rio de Janeiro. In Wien das Parlament, der Stephansdom, viele Stifte und Pfarrkirchen.
„Da darf St. Florian, Grabmal des Landespatrons und des ersten Märtyrers unseres Landes, nicht fehlen. Der heilige Florian, der vor 1716 Jahren in der Enns den Tod durch Ertränken erlitt, ist nach wie vor hochaktuell für das Thema Christenverfolgung: Er tat nicht mit, als sich der Kaiser selber gottähnliche Verehrung zuschrieb, er eilte solidarisch seinen Mitchristen, die gefoltert wurden, zu Hilfe. Er zeigte Zivilcourage, als es darum ging, dagegen aufzutreten“, sagt Propst Johann Holzinger. Diesen Bekennermut bezahlte der heilige Florian bekanntlich mit seinem Leben.

Titelbild:© fotokerschi e.U..

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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