Red Bull Juniors: 2:3-OT-Niederlage in Kitzbühel

Levijoki: „Müssen den Gegner respektieren“

Kitzbühel, 17. November 2020 | In einem hart umkämpften Spiel in der Alps Hockey League mussten sich die Red Bull Hockey Juniors nach einer 2:0-Führung am Ende mit einer 2:3-OT-Niederlage gegen EC Die Adler Kitzbühel begnügen. Mit einem Doppelschlag im ersten Drittel brachten Cimmerman und Wimmer die Red Bulls in Front, am Ende setzte sich jedoch die Routine der Tiroler gegen die junge, dezimierte Mannschaft von Trainer Teemu Levijoki durch. Bereits am Donnerstag empfängt man die Adler zum Rückspiel in der Eisarena Salzburg.


Abermals mussten die Red Bulls mit einem dezimierten Kader zum zweiten Auswärtsspiel binnen vier Tagen anreisen. Mit den Stürmern Aljaz Predan, Maximilian Rebernig, Vladislav Polegoshko, Manuel Alberg, Tim Harnisch sowie den Verteidigern Kilian Zündel, Tobias Möller und David Rattensberger fehlten neun Feldspieler verletzungsbedingt bzw. gesundheitlich im ersten Duell mit den Adlern aus Kitzbühel. Doch mit einem Doppelschlag in knapp zwei Minuten erwischte man einen Start nach Maß. Der 17-jährige Sebastian Cimmerman traf in der 6. Spielminute, wenig später bejubelte Verteidiger Philipp Wimmer seinen zweiten Saisontreffer (8.). Beide Male assistierte der 16-jährige Julian Lutz den Torschützen. Trotz relativ ausgeglichener Schussstatistik war die 2:0-Führung für die Juniors nach dem ersten Drittel verdient.

Mit einer knappen Minute Unterzahl startete der Mittelabschnitt, der in weiterer Folge noch mehr Strafen auf beiden Seiten parat hielt. Nachdem diese Unterzahl schadlos überstanden wurde, musste sich Torhüter Florian Bugl in der 25. Spielminute beim Powerplay-Tor des Schweden Johansson zum 1:2 aus Sicht der Gastgeber geschlagen geben. Die Härte im Spiel nahm zu, doch die Juniors konnten kein Kapital aus ihren Überzahlspielen schlagen. In der 36. Minute gipfelte die spielerische Härte in einen Faustkampf zwischen Linus Wernerson und Juniors-Torschütze Wimmer – für die beiden Streithähne war das Spiel in weiterer Folge zu Ende. Ebenfalls das zweite Drittel, nachdem sich das Schiedsrichterquartett auf eine vorzeitige Eisreinigung geeinigt hatte.

Somit wurden fünf Minuten des zweiten Drittels im Schlussabschnitt vorne weg angehängt. Abermals schwächten sich die Juniors selbst mit Strafen und verabsäumten es, Dominik Frank im Tor der Adler das nächste Tor zu machen. So hielt die Führung nur bis kurz vor dem Ende, als der Routinier und zweimalige EBEL-Ligachampion (2017/18 & 2018/19) Robin Gartner den Ausgleich erzielte und sein Team in die Overtime schickte. Dort hatten dann die Gastgeber das bessere Ende für sich und Pontus Wernerson sicherte den Adlern den Extrapunkt. Bereits in zwei Tagen wartet in der Eisarena Salzburg das Rückspiel.

Alps Hockey League | Regular Season
EC Die Adler Kitzbühel – Red Bull Hockey Juniors 3:2 OT (0:2, 1:0, 1:0)
Tore: Johansson (25./PP), Gartner (56.), Wernerson (64.) bzw. Cimmerman (6.), Wimmer (8.) 

Trainer Teemu Levijoki

„Das erste Drittel haben wir noch gut gespielt. Aber mit einem kleinen Kader muss man sehr diszipliniert spielen. Das hat heute total gefehlt. Dumme Strafen, Strafen in der Offensive-Zone, all das hat Platz im Nachwuchsbereich, aber auf dieser Ebene wird man mit einer Niederlage bestraft. Wir können somit zufrieden sein, einen Punkt aus diesem Spiel mitgenommen zu haben. Die Jungs müssen auch lernen, den Gegner zu respektieren und anfangen auswärts einfach und geradlinig zu spielen.“

Alps Hockey League

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

error: (c) by salzTV